David ist 42 und ahnt nicht, dass aus seiner anonymen Samenspende vor 20 Jahren 533 Kinder entstanden sind, die jetzt nach ihrem Erzeuger suchen. Überraschungshit aus Kanada.

Kinostart: 16.08.2012

Patrick Huard
als Starbuck / David Wozniak

Julie LeBreton

Julie LeBreton
als Valerie

Antoine Bertrand

Antoine Bertrand
als Davids Anwalt

Patrick Martin

Igor Ovadis
als Papa

David Michael
als Antoine

Sarah-Jeanne Labrosse
als Julie

Dominic Philie
als Davids Bruder

Marc Belanger
als Davids Bruder

Handlung

Der 42-jährige Kindskopf David, Fleischlieferant im Familienbetrieb, gilt selbst engsten Angehörigen als Simpel, der zum Hobbykicker taugt, aber sonst für nichts. Das findet auch seine Freundin Valerie, die von ihm schwanger ist. Dann holt David seine Vergangenheit ein: Als anonymer Samenspender "Starbuck" zeugte er unwissentlich 533 Kinder. Die sind nunmehr erwachsen und suchen in einer Sammelklage nach ihrem Erzeuger. Zuerst entsetzt, beschließt David, sein verantwortungsloses Leben zu ändern: Er nähert sich inkognito seinen Söhnen und Töchtern an.

Der 42-jährige David, Fleischlieferant im Familienbetrieb, gilt selbst engsten Angehörigen als Simpel, der zum Hobbykicker taugt, aber sonst für nichts. Das findet auch Freundin Valerie, die von ihm schwanger ist. Dann holt David seine Vergangenheit ein: Als anonymer Samenspender "Starbuck" zeugte er unwissentlich 533 Kinder. Die sind nunmehr erwachsen und suchen in einer Sammelklage nach ihrem Erzeuger. Zuerst entsetzt, beschließt David, sein Leben zu ändern: Er nähert sich inkognito seinen Söhnen und Töchtern an.

Ein 42-jähriger Kindskopf wird 20 Jahre nach einer Spermaspende mit hunderten Kindern konfrontiert, die seine Identität herausfinden wollen. Eine überraschende und tonal immer perfekte Wohlfühlkomödie, die ihre haarsträubende Geschichte pointiert und menschlich erzählt.

Kritik

Herzerwärmende Feel-Good-Komödie um einen 42-jährigen Taugenichts, der als Samenspender Hunderte Kinder gezeugt hat.

Es ist ein wahrer Crowd Pleaser, der das Filmfest München eröffnet - und bereits in Toronto und am kanadischen Box Office das Publikum und die Kritiker gleichermaßen begeisterte: Ein verantwortungsscheuer Slacker wie aus einem Nick-Hornby-Roman erfährt von einem Anwalt, 533-facher Vater zu sein. 140 seiner durch anonyme Samenspenden vor zwei Dekaden unter dem Pseudonym "Starbuck" gezeugte Kinder suchen nun in einer Sammelklage ihren unbekannten Vater. Und nachdem er den Schock überwunden hat, kreuzt er bei ihnen auf, will jedoch seine Identität nicht Preis geben, denn der bei der Mafia hoch Verschuldete braucht Geld - und seine Freundin erwartet ein Kind von ihm.

Wie leicht hätte diese Prämisse für einen vulgären Klamauk herhalten können, aber wie mühelos gelungen ist die leichte und doch tiefgehende Komödie des Kanadiers Ken Scott ("Sticky Fingers"): Reich an Esprit, Charme, treffenden Pointen und deftigem, aber niemals überstrapaziertem Witz, mit präzis getimten Wechsel zwischen Drama und Komödie, im besten Sinne rührend, ohne klebrig zu werden. Dazu noch in der richtigen Art kräftigere bis sensible Rocksongs und fertig ist ein fulminanter Gute-Laune-Film, der seine konventionellen Zutaten meisterhaft zum Sterne-Menü anrichtet.

Die Figuren sind liebenswert und lebensecht, allen voran der sympathische David (Patrick Huard), ein knuffiger Kerl, der im Familienbetrieb Fleisch ausfährt und als Feierabendkicker selig wäre - wenn er nicht zu viele schlechte Entscheidungen getroffen hätte. Menschenkenner Ken Scott entfaltet das komische wie das tragische Potenzial gleichermaßen: Sein Leben umzukrempeln und sich zu bessern, ist schwieriger, als man glaubt. Flankiert von Buddy- und Loser-Komponenten fängt David an, sich inkognito als Claqueur, Schutzengel, Stalker und Freund seinen erwachsenen Kindern anzunähern. Das bedingt oft herrlich-haarige Situationen, aber er wächst an seinen abwechslungsreich gestalteten Aufgaben. Vorerst vertraut er sich einzig dem geistig behinderten Sohn an, doch das feste Vorhaben, seinen Nachwuchs glücklich zu machen, obsiegt zwangsläufig in Scotts philanthropischen Konzept, dass das Wunder des Lebens feiert. Als Vater auf Bewährung hat dieser David längst seine erwachsenen Schutzbefohlenen sowie das Publikum überzeugt, das mit einer Ode an eine sehr große Familie mit Glücksgefühlen geradezu verwöhnt wird. tk.

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Info

Plakat des Films: Starbuck
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 16.08.2012

Kanada 2011

Länge: 1 h 49 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Starbuck

Regie: Ken Scott

Drehbuch: Ken Scott, Martin Petit

Produktion: André Rouleau

Kamera: Pierre Gill

Schnitt: Yvann Thibaudeau

Website: http://www.weriststarbuck.de/

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