Der zweite Teil der neuen "Star Wars"-Trilogie, in dem Rey versucht, Luke Skywalker für den Kampf der Rebellen zu gewinnen und ihre Freunde versuchen, Snorks Männern, allen voran Kylo Ren zu entkommen.

Kinostart: 13.12.2017

Szenenbild aus Star Wars Double Feature mit Daisy Ridley

Daisy Ridley
als Rey

Mark Hamill

Mark Hamill
als Luke Skywalker

John Boyega
als Finn

Oscar Isaac
als Poe Dameron

Adam Driver
als Kylo Ren

Carrie Fisher
als Leia Organa

Lupita Nyong'o
als Maz Kanata

Andy Serkis
als Snoke

Domhnall Gleeson
als General Hux

Anthony Daniels
als C-3PO

Kenny Baker
als R2-D2

Gwendoline Christie
als Captain Phasma

Benicio Del Toro
als DJ

Laura Dern
als Amilyn Holdo

Kelly Marie Tran
als Rose Tico

Billie Lourd
als Lieutenant Connix

Peter Mayhew
als Chewbacca

Handlung

Rey hat es schließlich doch noch geschafft, Luke Skywalker aufzuspüren, den letzten Jedi-Ritter, der jahrelang spurlos verschwunden war. Widerwillig erklärt er sich bereit, die junge Frau auszubilden, ist aber schon bald erschüttert von der ungewöhnlichen Stärke der Macht in ihr. Währenddessen muss sich der Widerstand auf der Flucht zunehmend verzweifelt der Angriffe der Ersten Ordnung erwehren, für die sich Kylo Ren als entscheidende Figur erweist, als sich zwischen Rey und ihm eine besondere Verbindung zeigt.

Während die Erste Ordnung immer mehr an Macht gewinnt, lässt sich Rey von Luke Skywalker zur Jedi-Ritterin ausbilden. Zweiter Teil der dritten "Star Wars"-Trilogie, der prächtig anzusehen ist und sich ein paar erzählerische Kniffe erlaubt.

Kritik

Der neue Regisseur Rian Johnson bringt Witz und eine gewisse Verspieltheit in die Science-Fiction-Saga und macht mit dem Mittelteil der neuen Trilogie Lust auf Episode IX.

Der Franchise-unerfahrene und mit leicht verqueren Genregeschichten wie "Brick" oder "Looper" Aufmerksamkeit erregende Rian Johnson bringt frischen Wind in die von George Lucas begründete Kult-SciFi-Saga. Er orientiert sich zwar wie J.J. Abrams im Auftakt der dritten Trilogie "Das Erwachen der Macht Clip" am entsprechenden Vorbild "Das Imperium schlägt zurück", aber variiert mehr, strukturiert anders und lässt seinen Figuren mehr Spielraum bzw. ihre Absichten und Überzeugungen (länger) im Dunklen.

Das war bei Adam Drivers Darth Vader-Nachfolger Kylo Ren bereits angelegt, wird im zweiten Film aber noch deutlicher, wenn er seine Beziehung zu Daisy Ridleys Luke-Nachfolgerin Rey über Treffen in Gedanken intensiviert. Mark Hamills Luke Skywalker darf hier überraschen ebenso wie seine Zwillingsschwester Leia, deren Schauspielerin Carrie Fishernach den Dreharbeiten starb. Interessante Neuzugänge im zahlreichen Personal sind Benicio Del Toros Codeknacker und Laura Derns Admiral. Die VFX-Leute kreierten auch ein paar neue außerirdische Tierarten. Niedlichkeit und Ulkigkeit der einen, die Porgs, kann man sich wie Chewbacca nicht entziehen. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit ein paar Figuren aus der Kult-Trilogie, was die Fans lieben werden.

Überhaupt hat Johnson, der auch das Drehbuch schrieb, Fanboys klar im Blick, baut sogar Original-Schnipsel ein - ohne dass Franchiseneulinge den Überblick verlieren bei der Geschichte, die direkt an "Das Erwachen der Macht" anschließt und wie gehabt auf mehreren parallelen Handlungsebenen abläuft. Spannend und vor allem mit viel Witz erzählt Johnson, der sich gelungen in Situationskomik und Dialogen äußert. "Die letzten Jedi" ist kein Klamauk-Ausflug wie "Thor: Tag der Entscheidung" Clip, sondern schildert den verlustreichen und fast aussichtslosen Kampf der Rebellen und Reys Suche nach ihren Wurzeln durchaus mit gebührenden Ernst.

Auch auf der optische Ebene gefällt "Die letzten Jedi", sei es in schönen visuellen Einfällen, wie etwa Reys Begegnung mit der dunklen Seite der Macht, bei der sie in ihr vervielfältigtes Spiegelbild blickt oder einem Bügeleisenraumschiff, das tatsächlich ein Bügeleisen ist, oder dem schon auf dem Plakat sichtbaren Farbkontrast zwischen Rot und Weiß. Auch die Action kann sich sehen lassen, die in Luft- und Boden-Schlachten- und -Verfolgungen und ja - auch Laserschwertkämpfen großen Raum einnimmt, aber nicht die Figurenkonstellationen überrollt. Johnson gelingt es, trotz allem Leinwandspektakel, seine Protagonisten nicht aus dem Blick zu verlieren, Interesse für sie zu wecken, was beim "Star Wars"-Einzelstück "Rogue One" nur bedingt der Fall war. So kann es in Teil neun weitergehen! hai.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 13.12.2017

USA 2017

Länge: 2 h 32 min

Genre: Sci-Fi

Originaltitel: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi

Regie: Rian Johnson

Drehbuch: Rian Johnson

Musik: John Williams

Produktion: Kathleen Kennedy, Ram Bergman

Kostüme: Michael Kaplan

Kamera: Steve Yedlin

Effekte: Neal Scanlan, Chris Corbould, Ben Morris

Schnitt: Bob Ducsay

Ausstattung: Rick Heinrichs

Website: http://disney.de/filme/star-wars-die-letzten-jedi

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