Erster Teil der zweiten "Star Wars"-Trilogie, in dem erzählt wird, wie Anakin Skywalker in den Kreis der Jedi-Ritter aufgenommen wird.

Kinostart: nicht bekannt

Liam Neeson

Liam Neeson
als Qui-Gon Jinn

Ewan McGregor

Ewan McGregor
als Ben (Obi-Wan) Kenobi

Natalie Portman

Natalie Portman
als Prinzessin Amidala

Jake Lloyd
als Anakin Skywalker

Pernilla August
als Shmi Skywalker

Ian McDiarmid
als Senator Palpatine

Frank Oz
als Yoda

Samuel L. Jackson
als Mace Windu

Oliver Ford Davies
als Sio Bibble

Hugh Quarshie
als Captain Panaka

Ahmed Best
als Jar Jar Binks

Ray Park
als Darth Maul

Ralph Brown
als Ric Olie

Terence Stamp
als Kanzler Valorum

Brian Blessed
als Boss Nass

Sofia Coppola
als Sache

Anthony Daniels
als C-3PO

Kenny Baker
als R2-D2

Keira Knightley
als Sab

Handlung

Die Mitglieder der Handelsföderation haben den friedlichen Planeten unter der Herrschaft von Prinzessin Amidala (Natalie Portman) besetzt. Sie macht sich mit Hilfe der Jedi-Ritter Qui-Gon Jinn (Liam Neeson) und Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor) auf den Weg, beim Senat der Föderation vorzusprechen. Über Umwege nehmen sie den neunjährigen Anakin Skywalker (Jake Lloyd) auf und geraten bei ihrer Rückkehr in einen kosmischen Krieg.

Mit großer Spannung erwartetes, erstes Kapitel der Vorgeschichte zur "Krieg der Sterne"-Trilogie, bei dem George Lucas erstmals seit 22 Jahren wieder Regie führte: Mit perfekter Tricktechnik entwirft er ein opulentes Gemälde einer fremden Welt, das in seiner Dramaturgie und Inszenierung vornehmlich an Abenteuerfilme der Fünfziger erinnert - und dennoch ein Heidenspaß ist.

Die Mitglieder der Handelsföderation haben den friedlichen Planeten unter der Herrschaft von Prinzessin Amidala besetzt. Sie macht sich mit Hilfe der Jedi-Ritter Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi auf den Weg, beim Senat der Föderation vorzusprechen. Über Umwege nehmen sie den neunjährigen Anakin Skywalker auf und geraten bei ihrer Rückkehr in einen kosmischen Krieg.

Mitglieder der Handelsföderation haben den friedlichen Planeten Naboo besetzt. Dessen junge Herrscherin weigert sich jedoch, mit den Invasoren zu kooperieren. Gemeinsam mit dem Jedi-Ritter Qui-Gon Jinn und dessen "Lehrling" Obi-Wan Kenobi macht sie sich auf den Weg, um beim Senat der Föderation gegen die Besetzung zu protestieren. Da ihr Raumschiff bei der Flucht beschädigt wird, muss das Trio auf dem Planeten Tatooine notlanden. Dort treffen sie den neunjährigen Sklaven Anakin, in dem Qui-Gon einen würdigen Jedi-Kandidaten erkennt...

Auf dem Weg zum Senat der Föderation, vor dem die Herrscherin von Naboo gegen die Besetzung ihres Planeten protestieren will, muss sie gemeinsam mit dem Jedi-Ritter Qui-Gon Jinn und dessen Lehrling auf dem Planeten Tatooine notlanden. Dort treffen sie den 9-jährigen Sklaven Anakin, in dem Qui-Gon einen würdigen Jedi-Kandidaten erkennt. Erstes Prequel zu George Lucas' "Krieg der Sterne", das vor allem auf tricktechnischer und visueller Ebene zu überzeugen vermag und u.a. ein spektakuläres "pod race" im Stile von "Ben Hur" bietet.

Kritik

Die Macht war erwartungsgemäß wieder mit ihm. Innerhalb von fünf Tagen konnte George Lucas' mit Spannung erwartetes Prequel der kultklassischen Space-Saga "Krieg der Sterne" die sensationelle Summe von 105,7 Mio. Dollar einspielen. Der Drei-Tages-Rekord von "Vergessene Welt" (90,3 Mio.) wurde damit nicht überflügelt. Der gigantische Hype um den als das Popkulturereignis angekündigten ersten Teil der neuen Trilogie löste in den USA eine derart mediengeschürte Massenhysterie aus, daß das weniger fanatische Publikum beschloß, die ellenlangen Schlangen um die Kinohäuser vorerst zu meiden. Die loyale Fangemeinde ließ es sich hingegen nicht nehmen, dem extravaganten Effekteepos um die Generation vor Luke Skywalker und Han Solo am ersten Wochenende Tribut zu zollen.

Wohliges Nostalgiefieber wird schon beim Prolog mit der vertrauten Titelmelodie von John Williams (zeichnet zudem für den restlichen opulenten Score verantwortlich) eingeläutet. Vor langer Zeit in einer weitentfernten Galaxie haben Mitglieder der mächtigen Handelsföderation den friedlichen Planeten Naboo unter der Herrschaft der jungen Königin Amidala (Natalie Portman außerirdsich schön und herrschaftlich hölzern) besetzt. Sie weigert sich, sich der Invasion zu beugen und begibt sich mit Hilfe der Jedi-Ritter Qui-Gon Jinn (Liam Neeson als väterlich-ernsthafter Mentor) und Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor spielt in diesem Teil in der später von Alec Guinness verkörperten Rolle lediglich die zweite Geige) auf den Weg, um beim Senat der Föderation vorzusprechen. Doch ihr Raumschiff wird im Kampf beschädigt, und sie müssen auf dem Planeten Tatooine notlanden. Dort treffen sie auf den neunjährigen Sklaven Anakin Skywalker (Jake Lloyd sehr ordentlich, aber manchmal doch überfordert), in dem Qui-Gon alsbald einen würdigen Jedi-Kandidaten erkennt. Gemeinsam setzen sie ihre weitere Mission fort. Bei ihrer Rückkehr nach Naboo kommt es zum kosmischen Krieg zwischen den mobil gemachten Bewohnern und einem Heer zahlloser Kampfroboter.

Lucas ließ in der Vergangenheit immer verlauten, er würde seine intergalaktische Weltraumoper erst dann fortsetzen, wenn der Stand der Technik ihm ermögliche, seine ambitionierte Vision perfekt umzusetzen. Mit über 2000 von seiner Firma Industrial Light & Magic realisierten Effekten ("Titanic" im Vergleich verfügt über ca. 500), wo sich praktisch in jeder Einstellung computergenierte Bildeinfügungen finden, ist Lucas dieses Anliegen nun auch mit fliegenden Fahnen gelungen. Wieder wurden fantastische Welten mit bizarren Kreaturen kreiert, wobei es auch ein Wiedersehen mit bekannten Favoriten wie den Robotern R2D2 und C-3PO (noch im nackten Stadium ohne Verschalung), Yoda und Jabba the Hutt gibt. Bei den neuen Figuren tut sich in erster Linie Jar Jar Binks hervor - eine Kreuzung aus aufrechtgehender Amphibie und Schlappohrhase, der mit seiner Schusseligkeit und seinem eigenwillig runtergerasselten Rastafari-Slang für das Gros des großzügig eingestreuten Humors zuständig ist. Die Unterwasserstadt der Gungans ist ein weiteres Highlight und eine Verfolgungsszene mit gefräßigen Riesenfischen erweist sich ebenfalls als erstaunlich. Absoluter Höhepunkt ist jedoch ein großartiges "Ben Hur"-als-Videospiel-artiges, entscheidendes Flugrennen, das garantiert eine adrenalinsteigernde Themenpark-Attraktion inspirieren sollte. Bei all dieser technischen Finesse scheinen menschliche Elemente, Herz und Seele zeitweise in einem schwarzen Loch abhanden gekommen zu sein. Der selbstironisch-lockere Ton, der der Originaltrilogie so viel von ihrem Charme verlieh, wird hier mit unschuldiger Albernheit eingetauscht. Zudem drückt auf Jake Lloyds kindlichen Schultern die Atlas-Last, das actionreiche All-Abenteuer als zentrale Figur zu tragen, was bei den Kids glänzend ankommen dürfte, im filmischen Zusammenhang aber problematisch ist. Am empfindlichsten macht sich die weitgehende Abwesenheit eines fiesen Finsterlings bemerkbar. Der teufelsähnliche Bösewicht Darth Maul (Ray Park) hat zwar coole Leinwandpräsenz und verfügt über tolle Kung-Fu-Künste, doch wird ihm kaum Gelegenheit gegeben, sich diabolisch zu profilieren. Gerade deshalb - und auch aufgrund zahlreicher angedachter, aber nicht weiter ausgeführter Elemente - darf man sich schon jetzt auf den nächsten Teil des comichaften Science-fiction-Abenteuers freuen. So lange muß man mit einem Film Vorlieb nehmen, der nicht restlos überzeugt, aber lange nicht so enttäuschend ausgefallen ist, wie es die US-Presse darstellt. ara.

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Info

Plakat des Films: Star Wars: Episode 1 - Die dunkle Bedrohung
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: nicht bekannt

USA 1999

Länge: 2 h 13 min

Genre: Action

Originaltitel: Star Wars: Episode I - The Phantom Menace

Regie: George Lucas

Drehbuch: George Lucas

Musik: John Williams

Produktion: Rick McCallum, George Lucas

Kostüme: Trisha Biggar

Kamera: David Tattersall

Effekte: Dennis Muren, Nick Dudman, Scott Squires

Schnitt: Martin Smith

Ausstattung: Gavin Bocquet, Fred Hole, John King, Rod McLean, Phil Harvey, Ben Scott

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