Dritter Film der neuen "Star Trek"-Saga, in der James T. Kirk an seiner Berufung zweifelt und eine Rettungsmission zum Überlebenskampf wird.

Kinostart: 21.07.2016

Chris Pine

Chris Pine
als Kirk

Zachary Quinto

Zachary Quinto
als Spock

Zoe Saldana

Zoe Saldana
als Uhura

Karl Urban
als Bones

Simon Pegg
als Scotty

Anton Yelchin
als Chekov

John Cho
als Sulu

Die Handlung von Star Trek Beyond 3D

Obwohl er sich als fähiger Kommandant erwiesen hat, hadert James T. Kirk mit sich, seiner Berufung und der Hinterlassenschaft seines überlebensgroßen Vaters, der sich einst für das Wohl der Menschheit geopfert hat. Deshalb hat er entschieden, dass seine aktuelle Mission auch seine letzte als Captain der Enterprise sein wird. Der Notruf einer Alienfrau führt die Enterprise in einen Weltraum-Nebel. Eine Falle, wie sich sehr bald herausstellt. Ihre Rettungsmission wird zum Kampf ums eigene Überleben.

Kritik zu Star Trek Beyond 3D

Fun, Fast & Furious. Der neue Regisseur Justin Lin, Action- Blockbuster-bewährt mit "Fast & Furious 4-6", hat nach einem Drehbuch von Scotty-Darsteller Simon Pegg, den Spaßfaktor des Franchise erhöht. "Star Trek Beyond" ist der witzigste und actionreichste der 2009 von J. J. Abrams verjüngten Kinoreihe nach der Kult-Science-Fiction-Serie, die 2016 ihr 50. Jubiläum feiert.

Der dritte Film des erfolgreichen Franchise-Reboot etabliert den humorigen Tonfall gleich in der Anfangssequenz, wenn Chris Pines Captain Kirk bei einer diplomatischen Mission scheitert und sich die bedrohlich scheinenden Aliens, Riesenkröten nicht größer als Hunde, auf ihn stürzen und ihn Scottys Transportertechnik retten muss. Die Tribbles grüßen von Ferne. Lin und Pegg, der auch in "Mission: Impossible" für den Comic Relief zuständig ist, setzen noch mehr auf Buddy-Humor und verbalen Schlagabtausch als die vorangegangenen Filme, u.a. indem sie die Enterprise-Crew auseinanderreißen, die sich schon immer mit Vorliebe kabbelnden Spock (Zachary Quinto) und Pille (Karl Urban) zusammen in eine Rettungskapsel quetschen und Scotty Erstkontakt mit dem hübschen Alien-Neuzugang Jaylah (Sofia Boutella) und ihrer innovativen Kampftechnik aufnehmen lassen.

Trotz Komik und der nachdenklichen, inhaltlichen Klammer der Selbstfindung des Captains ist das Tempo alles andere als kontemplativ. Lin setzt mit Unterstützung der wie gewohnt auf höchstem Niveau agierenden VFX-Abteilung die zahlreichen Action-Parts "Fast & Furious" in Szene. Statt Boliden rasen hier Alienraumschiffe eindrucksvoll in Schwarmformation auf die Enterprise und zerlegen sie ebenso eindrucksvoll in ihre Einzelteile. Kirk darf dennoch außer Mut und Motivation seine Motorradfahrkünste zum Besten geben. Denn trotz High-Tech-Schlacht wird Altmodisches liebevoll gepflegt, Phaser und andere Gadgets orientieren sich am Design der Original-Serie. Auch deren wohlbekanntes Musikmotiv wird am Ende mit dem des Reboots gemixt nachdem zuvor "Sabotage" von den Beastie Boys für selbige bei den Feinden gesorgt hat.

Idris Elbas Bösewicht mag wegen der Maske nicht ganz so viel Charisma versprühen wie Benedict Cumberbatch in "Star Trek Into Darkness", erweist sich aber als würdiger Erzfeind für die Crew der Enterprise, die wie gewohnt dank Teamgeist und den individuellen Stärken der Einzelnen das Schlimmste verhindern kann und sich für ein neues Abenteuer in den unendlichen Weiten des Weltraum bereit macht. Grünes Licht für eine Fortsetzung gab es bereits. Die muss ohne den ums Leben gekommenen Anton Yelchin als Chekov auskommen. Ihm und dem Spock-Darsteller der Original-Serie Leonard Nimoy haben die Macher den Jubiläums-Film gewidmet, der Popcorn-Kino im besten Sinne ist. hai.

Wertung Questions?

FilmRanking: 1593 >99

Filmwertung

Redaktion
3.5
User
-
Deine Wertung

Action

Red.
5
User
-
Deine Wertung

Humor

Red.
3
User
-
Deine Wertung

Gefühl

Red.
2
User
-
Deine Wertung

Spannung

Red.
3
User
4
Deine Wertung

Anspruch

Red.
3
User
-
Deine Wertung

Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 21.07.2016

USA 2016

Länge: 2 h 3 min

Genre: Sci-Fi

Originaltitel: Star Trek Beyond

Regie: Justin Lin

Drehbuch: Roberto Orci, Doug Jung, Simon Pegg, John D. Payne, Patrick McKay

Musik: Michael Giacchino

Produktion: Bryan Burk, J.J. Abrams, Roberto Orci

Kamera: Stephen F. Windon

Ausstattung: Thomas E. Sanders