Vor Chicago explodiert ein Personenzug. Soldat Stephens soll das verhindern, indem er per Zeitreise in den Zug geschickt wird. Ihm bleiben dafür aber nur acht Minuten. Jake Gyllenhaal, Michelle Monaghan und Vera Farmiga in einem sensationell spannenden SciFi-Desaster-Thriller.

Kinostart: 02.06.2011

Szenenbild aus Source Code mit Jake GyllenhaalJake Gyllenhaal

Jake Gyllenhaal
als Colter Stevens

Michelle Monaghan

Michelle Monaghan
als Christina Warren

Vera Farmiga

Vera Farmiga
als Colleen Goodwin

Jeffrey Wright
als Dr. Rutledge

Michael Arden
als Derek Frost

Cas Anvar
als Hazmi

Russell Peters
als Max Denoff

Brent Skagford
als George Troxel

Craig Thomas
als Manager mit Golduhr

Gordon Masten
als Schaffner

Susan Bain
als Krankenschwester

Paula Jean Hixson
als Frau mit Kaffeebecher

Lincoln Ward
als Sudokospieler

Kyle Gatehouse
als Student

Albert Kwan
als Mann mit Limonade

Anne Day-Jones
als B

Clarice Byrne
als Sekret

James A. Woods
als Mann mit Pilotenbrille

Joe Cobden
als Labortechniker

Tom Tammi
als CNN-Moderator

Matt Holland
als Techniker

Jasson Finney
als Milit

Kyle Allatt
als Helfer

Frédérick de Grandpré
als Reflektion Sean Fentress

Pierre Leblanc
als Zug-Offizieller

Raynald Lapierre
als Arzt

Scott Bakula
als Colters Vater

Handlung

Gerade war US-Soldat Colter Stevens noch im Kriegseinsatz, plötzlich findet er sich in einem Zug nach Chicago wieder - an der Seite einer jungen Frau, die ihn kennt, er sie aber nicht. Kurz darauf explodiert der Zug, und eine Stimme instruiert Stevens, dass er wieder zurück muss. Dank einer revolutionären Technologie kann er im Körper eines Passagiers die letzten acht Minuten vor der Explosion wiederholt miterleben, damit den Bomber ermitteln und dessen nächsten Terroranschlag noch am gleichen Tag verhindern.

Gerade war US-Soldat Colter Stevens noch im Kriegseinsatz, plötzlich findet er sich in einem Zug nach Chicago wieder - an der Seite einer jungen Frau, die ihn kennt, er sie aber nicht. Kurz darauf explodiert der Zug, und eine Stimme instruiert Stevens, dass er wieder zurück muss. Dank einer revolutionären Technologie kann er im Körper eines Passagiers die letzten acht Minuten vor der Explosion wiederholt miterleben, damit den Bomber ermitteln und dessen nächsten Terroranschlag noch am gleichen Tag verhindern.

Kritik

Dass sich kopfgesteuert und kommerziell nicht ausschließen müssen, zeigt Duncan Jones' smarter und spannender Actionthriller mit Sci-Fi-Touch.

Der menschliche Verstand als Spannungsfeld von ungenutzten Kapazitäten und unberechenbaren Verstörungen ist auch im zweiten Kinofilm von "Moon"-Regisseur Jones zentraler Schauplatz. Nun aber im Rahmen einer Geschichte, die sich vor dem Unterhaltungskino verbeugt, ohne sich diesem, jeden Anspruch opfernd, völlig zu ergeben. Die Prämisse verknüpft Elemente von "Und täglich grüßt das Murmeltier", "Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit" oder "Matrix" und wird trotz pseudowissenschaftlichem Technobabble akzeptiert, weil dieser Film sie einmal ohne ärgerliche dramaturgische Nebenwirkungen präsentiert. Zusammen mit Protagonist Stevens (Jake Gyllenhaal) erarbeitet sich auch der Zuschauer die Antwort auf die zentralen Fragen zur Situation des Helden und der Menschen, die er unter extremem Zeitdruck retten muss.

In einem Zug mit Ziel Chicago taucht Stevens erstmals im Bild auf - ratlos, wie er hierhergekommen ist, warum Christina (Michelle Monaghan) vom Sitz gegenüber ihn kennt, er sie jedoch nicht. Ein Blick in den Spiegel zeigt, dass er im Körper eines Fremden steckt, eine fürchterliche Explosion, dass die Zugfahrt jäh beendet ist. An einem unbekannten Ort isoliert, versucht der Kriegsveteran sich an seinen letzten Einsatz zu erinnern, bevor ihn Carol (Vera Farmiga), über eine Bild- und Tonleitung mit ihm verbunden, aus der Desorientierung holt und ihn auf seine Aufgabe einschwört. Dank einer revolutionären Technologie kann Stevens den Körper eines Mannes in Besitz nehmen, der im Zug mit vielen anderen Passagieren Opfer eines Terroranschlags wurde. Acht Minuten bleiben ihm, um den Bomber ermitteln und damit dessen geplanten zweiten Anschlag in Chicago verhindern zu können, bevor er nach Ablauf dieses Zeitfensters mit der Explosion wieder auf Ausgangsposition zurückgefahren wird - und alles von vorne beginnt. Bei jedem dieser Kurzeinsätze gibt es kleine actiongestützte Variationen, erweitert sich das Blickfeld auf Bombe und Täter, aber auch die emotionale Bindung zu Christina.

Kontinuierliche Spannung und eine charmante angebahnte Lovestory sind damit garantiert, werden ergänzt von Fragen nach ethischen Grenzen für eine futuristische Technologie, die räumliche Grenzen überwindet - zu parallelen Welten. Kristallklar und in der Lichtsetzung bestechend von Don Burgess fotografiert und von Duncan Jones mit sparsamem Effekteinsatz ohne übertriebene Mätzchen inszeniert, ist "Source Code" die Ausnahme von der Regel. Ein Actiondrama mit Mainstream-Anbindung, das den Kopf nicht narkotisiert und das Herz schneller schlagen lässt. kob.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 02.06.2011

USA 2011

Länge: 1 h 33 min

Genre: Sci-Fi

Originaltitel: Source Code

Regie: Duncan Jones

Drehbuch: Ben Ripley

Musik: Chris Bacon

Produktion: Mark Gordon, Philippe Rousselet, Jordan Wynn

Kostüme: Renée April

Kamera: Don Burgess

Schnitt: Paul Hirsch

Ausstattung: Barry Chusid

Website: http://www.sourcecode.kinowelt.de/

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