Culture-Clash-Komödie um eine Sannyasin-WG in einer kleinen bayerischen Ortschaft in den Achtzigern.

Kinostart: 18.08.2011

Georg Friedrich
als Siddharta

Oliver Korittke
als Gopal

Brigitte Hobmeier
als Leela

Chiem Houweninge
als Prakasch

Daniel Zillmann
als Jogi

Daniela Holtz
als Brigitte

Wiebke Puls
als Chandra

Thomas Loibl
als Prem Bramana

Florian Karlheim
als Rudi, Postbote

Heinz-Josef Braun
als B

Bettina Mittendorfer
als Gattin des B

Gundi Ellert
als Lehrerin

Carla Sprenger
als Susi

Thomas Wittmann
als Franz

Daniel Brunner
als Max

Die Handlung von Sommer in Orange

Eine Gruppe orange gewandeter Sannyasins, Anhänger von Bhagwan, entschließt sich, auf einem geerbten Bauernhof im bayerischen Örtchen Talbichl ein Therapiezentrum zu bauen. Das bedeutet nicht nur einen kräftigen Kulturschock bei den alteingesessenen Einwohnern, sondern auch eine schwierige Situation für die Kinder Lili und Fabian, deren Mutter Amrita lieber mit einem Oberguru in Oregon beim Bhagwan Erleuchtung finden als weiter ernüchternde Diskussionen in der WG führen möchte.

Eine Gruppe orange gewandeter Sannyasins, Anhänger von Bhagwan, entschließt sich, auf einem geerbten Bauernhof im bayerischen Örtchen Talbichl ein Therapiezentrum zu bauen. Das bedeutet nicht nur einen kräftigen Kulturschock bei den alteingesessenen Einwohnern, sondern auch eine schwierige Situation für die Kinder Lili und Fabian, deren Mutter Amrita lieber mit einem Oberguru in Oregon beim Bhagwan Erleuchtung finden, als weiter ernüchternde Diskussionen in der WG führen möchte.

Kritik zu Sommer in Orange

So schön culture-clasht es nur bei Rosenmüller: seine Sommerkomödie bringt ein Stück Indien ins Voralpenland.

Aus Berlin ausgerechnet ins tiefste Bayern zieht es Amrita mit ihren Kindern Lili und Fabian, wo sie 1980 mit ihrer Kommune ein Therapiezentrum aufbauen will. Das passt nun so gar nicht ins dörfliche Idyll, bald stehen sich Träger von feschen Dirndl und Trachtenhose und rotem Wabbellook misstrauisch gegenüber. Om beim halbnackten Tanz auf der Wiese und Amen beim Gottesdienst in der Kirche, Gerstenschrot und Gerstensaft, freier Sex und Missionarsstellung passen nicht wirklich zusammen. Als dann noch ein Abgesandter eines indischen Gurus zur Einweihung der "Buddhahalle" im idyllischen Talbichl aufkreuzt, Amrita ihm verfällt, WG-Neuzugang Leela eine tiefe erotische Seelenverwandschaft mit dem Dorfpostboten entdeckt und Lili ein dringendes Bedürfnis nach ein bisschen "Normalität" entwickelt und heimlich in der Trachtenkapelle trommelt, wird schnell klar, dass der Spagat zwischen Om und Amen nicht funktionieren kann. Die Situation eskaliert ...

Bei dieser augenzwinkernden Culture-Clash-Komödie geht Marcus H. Rosenmüller ("Wer früher stirbt, ist länger tot") in die Vollen, kriegen die WG-Bewohner wie auch die Einheimischen ihr Fett weg. Selbstfindung beim Weißwurstfrühstück, Urschrei im Biergarten und ein neugieriger Blick ins Kamasutra - viele gute Ideen, den Sommer einmal anders zu gestalten. Die verrückt wirkende Geschichte, basierend auf den Kindheitserinnerungen der Drehbuchautorin Ursula Gruber, macht Lust auf einen wilden Sommer in allen Farben. Vor allem in Orange.

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Info

Plakat des Films: Sommer in Orange
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 18.08.2011

Deutschland 2011

Länge: 1 h 50 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Sommer in Orange

Regie: Marcus H. Rosenmüller

Drehbuch: Ursula Gruber

Musik: Gerd Baumann

Produktion: Annie Brunner, Andreas Richter, Ursula Woerner, Georg Gruber

Kostüme: Stefanie Bruhn

Kamera: Stefan Biebl

Schnitt: Georg Söring

Ausstattung: Doerthe Komnick

Website: www.sommerinorange.de