Berauschende, auch melancholische Lebens- und Liebeskomödie und Liebeserklärung an die Seine-Metropole.

Kinostart: 17.07.2008

Juliette Binoche

Juliette Binoche

Romain Duris

Romain Duris
als Pierre

Fabrice Luchini
als Roland Verneuil

Albert Dupontel
als Jean

François Cluzet
als Philippe Verneuil

Karin Viard
als B

Gilles Lellouche
als Franky

Mélanie Laurent
als Laetitia

Zinedine Soualem
als Mourad

Julie Ferrier
als Caroline

Olivia Bonamy
als Diane

Maurice Bénichou
als Psychologe

Annelise Hesme
als Victoire

Audrey Marnay
als Marjolaine

Xavier Robic
als TV-Moderator

Farida Khelfa
als Farida

Marco Prince
als Disco

Suzanne Aichinger
als Suzy

Judith El Zein
als M

Nelly Antignac
als Rachel

Emmanuel Quatra
als Grand Nanar

Renée Le Calm
als Mme Ren

Sabrina Ouazani
als Khadija

Joffrey Platel
als Remy

Die Handlung von So ist Paris

Der todgeweihte Pierre (Romain Duris) tanzte einst am Moulin Rouge und wartet auf eine Herztransplantation. Seine allein erziehende Schwester Elise (Juliette Binoche) kümmert sich trotz starker Auslastung rührend um ihn. Indessen beginnt sich eine Nachbarin für den kranken Pierre zu interessieren. Andere hadern mit ihren eigenen Liebesproblemen: Ein chronisch schlecht gelaunter, in die Jahre gekommener Uni-Professor, ein Gemüsehändler und ein illegaler Einwanderer.

In der Stadt der Liebe angesiedelter Gefühlsreigen, in dem jeder sein Kätzchen sucht. Cédric Klapisch, der mit den beiden "L'auberge espagnole"-Filmen das Publikum überzeugte, berauscht mit einer Liebeskomödie vom Leben in Paris und lässt auch betrübliche Untertöne zu.

Ein Tänzer aus dem Moulin Rouge kann nur eine Herztransplantation vor dem sicheren Tod retten. Seine Schwester kümmert sich rührend um ihn. Ein schon etwas in die Jahre gekommener, nörgelnder Uniprofessor ist immer noch auf der Jagd nach einer jungen Studentin. Ein Gemüsehändler und ein illegaler Einwanderer haben ihre eigenen Problemen mit der Liebe.

Im Alltag kreuzen sich die Wege völlig unterschiedlicher Menschen: Im Mittelpunkt ein Tänzer, den nur eine Herztransplantation vor dem sicheren Tod retten kann, seine Schwester, eine Sozialarbeiterin, die sich um ihn kümmert und nur langsam Gefühlen öffnet, ein Uniprofessor auf der Jagd nach einer jungen Studentin, sein Architektenbruder und eine schnoddrige Bäckerin, ein Gemüsehändler zwischen vergangener und neuer Liebe, ein illegaler Einwanderer.

Kritik zu So ist Paris

Cédric Klapisch folgt in dieser berauschenden Lebens- und Liebeskomödie mit melancholischen Untertönen dem Herzschlag von Paris und erzählt dabei zärtliche "petites histoires" von Schmerz und Glück.

Paris, die Stadt der Liebe und neben New York wohl die berühmteste gefilmte urbane Folie. An den Reigen ultimativer Paris-Filme wie "Die fabelhafte Welt der Amélie", "Die Liebenden von Pont Neuf" oder "Angel A" schließt Cédric Klapisch mit seinem Kaleidoskop aus Emotionen und Chaos an. Im Alltag kreuzen sich die Wege völlig unterschiedlicher Menschen: Im Mittelpunkt ein Tänzer, den nur eine Herztransplantation vor dem sicheren Tod retten kann, seine Schwester eine Sozialarbeiterin, die sich um ihn kümmert und nur langsam Gefühlen öffnet, ein Uniprofessor auf der Jagd nach einer jungen Studentin, sein Architektenbruder und eine schnoddrige Bäckerin, ein Gemüsehändler zwischen vergangener und neuer Liebe, ein illegaler Einwanderer. " ... und jeder sucht sein Kätzchen" hieß 1996 Klapischs Ode an ein von Zerstörung bedrohtes Viertel der Stadt, zwölf Jahre später nimmt er mit auf eine Reise durch ein Paris der Postkartenbilder von Montparnasse und Montmartre, der Place Vendome und der Place de la Concorde, den großen Boulevards und den kleinen Märkten. Seine Protagonisten sind in der Lichterstadt zu Hause und kämpfen mit Problemen, begegnen und verlieren sich aus den Augen. Die Verknüpfung der einzelnen Personen und Schicksale wirkt zufällig und bruchstückhaft, manche Figuren treffen sich nie und man sucht auch Querverbindungen vergeblich. Gemeinsam ist allen das mangelnde Talent zum Glück, das Taumeln zwischen tiefem Schmerz und kurzer Seligkeit, das Zappeln im Netz unspektakulärer Banalität. Die Pariser - von Fabrice Luchini als nörgelndem und frustriertem Hochschullehrer abgesehen - sind hier nicht die üblichen Snobs oder eingebildeten Bourgeois, sondern Individuen aus unterschiedlichen sozialen Schichten, die den Zuschauer ein Stück weit an ihrem Leben beteiligen. Romain Duris überrascht als verführerischer Moulin Rouge-Tänzer, der durch seine Krankheit die kleinen Dinge schätzen lernt, die Arroganz der Schönheit abwirft und in seiner Verletzbarkeit rührt. Juliette Binoche ist eine sanfte Mutter Courage mit Strahlkraft, die für alle da ist und sorgt und fast zu spät lernt, die eigenen Bedürfnisse zu stillen. "So ist Paris" für jeden anders, fremd und nah, einfach faszinierend im Glanz des nächtlichen Eiffelturms, der in dieser Liebeserklärung an die Seine-Metropole immer wieder mit den Sternen um die Wette glitzert. mk.

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Info

Plakat des Films: So ist Paris
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 17.07.2008

Frankreich 2008

Länge: 2 h 9 min

Genre: Drama

Originaltitel: Paris

Regie: Cédric Klapisch

Drehbuch: Cédric Klapisch

Musik: Loïc Dury

Produktion: Bruno Levy

Kostüme: Anne Schotte

Kamera: Christophe Beaucarne

Schnitt: Francine Sandberg

Ausstattung: Marie Cheminal

Website: http://www.so-ist-paris.de