Action und Herzrasen im großen Finale der „Edelstein“-Trilogie nach Motiven der Romane von Kerstin Gier.

Kinostart: 07.07.2016

Maria Ehrich

Maria Ehrich
als Gwendolyn Shepherd

Jannis Niewöhner

Jannis Niewöhner
als Gideon de Villiers

Florian Bartholomäi

Florian Bartholomäi
als Paul de Villiers

Peter Simonischek
als Graf von St. Germain

Josefine Preuß
als Lucy Montrose

Kostja Ullmann
als James

Laura Berlin
als Charlotte

Johannes von Matuschka
als Mr. Whitman

Katharina Thalbach
als Großtante Maddy

Johannes Silberschneider
als Mr. Bernhard

Lion Wasczyk
als Raphael de Villiers

Jennifer Lotsi
als Leslie

Rolf Kanies
als William de Villiers

Emilia Schüle
als Lady Amalia

Butz Buse
als Miro Rakoczy

Justina del Corte
als Madame Rossini

Timur Isik
als Mr. Marley

Chris Tall
als Gordon Geldermann

Handlung

Wie endet eine Liebe durch alle Zeiten?

Die Welt von Gwendolyn und Gideon gerät endgültig aus den Fugen, als es zum finalen Duell mit dem Grafen von Saint Germain kommt. Was sich in „Rubinrot“ und „Saphirblau“ schon andeutete, wird im letzten Teil der rasant-romantischen Zeitreise-Trilogie Wirklichkeit: Der finstere Graf von Saint Germain, der kurz davor steht, die Macht endgültig an sich zu reißen, versucht, Gwens Zuneigung zu Gideon für seine Zwecke zu missbrauchen.

Gwen verzweifelt an ihren Gefühlen: War Gideons Liebesgeständnis nur eine Farce, macht er gemeinsame Sache mit dem gefährlichen Grafen? Skrupellos setzt der Graf alles daran, Gwen einzuschüchtern. Denn von ihr, dem Rubin, hängt es schließlich ab, ob seine dunklen Pläne gelingen und die Loge die Macht übernehmen kann. Der Schlüssel zur Rettung der Welt liegt in der Vergangenheit.

Also brechen Gwen und Gideon auf zu einer Wahnsinnszeitreise, bei der es durch unzählige Epochen und Jahrzehnte geht und sich die beiden auch mal aus den Augen verlieren. Rauschende Ballnächte und wilde Verfolgungsjagden erwarten die Heldin wider Willen, und sogar eine Begegnung mit dem großen Dichter Shakespeare.

Als Gideon bei einem abenteuerlichen Kampf im Schloss des Grafen gefangen genommen wird, setzt Gwen alles daran, ihn zu befreien – und bekommt dabei ausgerechnet von ihrer Cousine Charlotte Hilfe. Doch die alles entscheidende Konfrontation mit dem düsteren Grafen ist ein Spagat zwischen dem Jetzt und der Vergangenheit, und sie wird Gwen zu Opfern zwingen.

Wie die Vorgänger entstand auch „Smaragdgrün“ unter der Regie von Felix Fuchssteiner und Katharina Schöde, die erneut einen epischen Look für die Filmreihe kreieren. So spielen Teile der Geschichte in der wilden Landschaft Schottlands. Den maximalen Kontrast dazu liefert das dynamische London und historische Drehorte wie der imposante Drachensaal der Wartburg.

Vor diesen Kulissen spitzt sich die Saga dramatisch auf den furiosen Showdown zu, der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft clever verbindet. Aktuelle News einer internationalen Krise und der drohende Crash der Finanzwirtschaft etwa geben einen Vorgeschmack darauf, was die Machtübernahme der Loge bedeuten könnte. Mehr Thrill und Action als je zuvor prägen die Story nach Motiven der Romanvorlage von Kerstin Gier, aber auch mehr Romeo-und-Julia-Feeling und Herzkribbeln.

Millionen haben die Bücher der Fantasy-Reihe verschlungen. Jetzt wollen sie wissen, was beim Aufeinanderprall von Vergangenheit und Moderne passiert, beim Kampf einer jungen, mutigen Frau gegen einen hinterhältigen Grafen aus dem 18. Jahrhundert. Und natürlich ist es ein Wiedersehen und auch Abschiednehmen vom bewährten Zeitreise-Team um Peter Simonischek, Josefine Preuß, Katharina Thalbach, Kostja Ullmann und Laura Berlin.

Die spannendste Frage aber bleibt, wie die Liebe zwischen Gwendolyn (Maria Ehrich) und ihrem Gideon (Jannis Niewöhner) enden wird ...

Kritik

Zum Abschluss der "Edelstein"-Trilogie setzt das Duo Fuchssteiner/Schöde auf Altbewährtes, auf actionreiche Zeitreise-Sprünge und (etwas) weniger Humor, dafür aber auf jede Menge herzhafte Romantik.

Wenn man nach der Entwicklung der Besucherzahlen geht, dann sollte "Smaragdgrün", der auf dem 34. Filmfest München Premiere feiert, der erfolgreichste Teil der "Liebe geht durch alle Zeiten"-Trilogie werden. Während "Rubinrot" 2013 noch knapp an der 500.000-Besucher-Marke scheiterte, konnte "Saphirblau" ein Jahr später die halbe-Million-Hürde locker übertreffen. Das bewährte Regiegespann Felix Fuchssteiner und Katharina Schöde, das neben der Produktion auch am Drehbuch mitgewirkt hat, hat jedenfalls bei der Adaption des letzten Teils nach den Bestsellern von Kerstin Gier die Weichen für einen großen Kinohit gestellt. Sprich: Produktionsdesign und Spezialeffekte bieten internationalen Standard, die Mischung aus Action-Thriller-Elementen und komödiantischen Einschüben, die insbesondere auf Dialogebene stattfinden, hält das Publikum bei Laune und das eingespielte Darsteller-Ensemble ist auch bei seinem dritten Zeitreise-Abenteuer mit Spaß bei der Sache.

Im Zentrum des turbulenten Geschehens befinden sich einmal mehr Maria Ehrich als Gwendolyn Shepherd und Jannis Niewöhner als Gideon de Villiers - die beiden Königskinder, die einfach nicht zueinander finden können. Gwen ist ja nach wie vor der Meinung, dass Gideons Liebesgeständnis eine Farce war und will von dem unehrlichen Burschen nichts wissen. Sie ahnt nicht, dass ihr Traummann sie mit seiner ablehnenden Haltung nur schützen will. Denn im Gegensatz zu ihr weiß Gideon, dass der fiese Graf von Saint Germain (bös wie eh und je: Peter Simonischek) ihre Liebe nur für seine hinterlistigen Pläne missbrauchen will, um an ein Elixier, das ewiges Leben verspricht, heranzukommen. Einen derartigen Plot hat es in der Kinogeschichte natürlich schon des Öfteren gegeben.

Deshalb nutzen Fuchssteiner und Schöde diesen lediglich als roten Faden, als Aufhänger, um wie auf einer Perlenschnur amüsant-spannende Episoden daran aufzuziehen. Da landet etwa Gwen, die sich nicht damit abfinden kann, dass sie eine Superheldin ist, im England des Jahres 1601 und sorgt so zufällig dafür, dass Shakespeare sein kongenialer "Hamlet"-Monolog "Sein oder Nichtsein" in den Sinn kommt. Dann geht bei einer "grünen" Motto-Party zu den Klängen des Rockklassikers "I Love Rock'n'Roll" so richtig die Post ab. In einer nächsten Szene rammt sich Gwen ein riesiges Messer in den Bauch, nur um dem erstaunten Publikum zu zeigen, dass sie (zumindest temporär) unsterblich geworden ist. Richtig Spaß versprechen auch die bewährten Auftritte der Nebendarsteller, allen voran Josefine Preuß und Florian Bartholomäi als Gwens Eltern, die ihrer Tochter bei deren Stippvisite mit einem peinlichen Schwank aus ihrem Liebesleben die Schamesröte ins Gesicht treiben. Köstlich schrullig ist Katharina Thalbach als resolute Großtante Maddy, während Rufus Beck, der erneut die knatschende Stimme des Rat-gebenden Wasserspeiers übernommen hat, vielleicht die eine oder andere Dialogzeile zu viel in den Mund gelegt bekommt. Dafür hat Laura Berlin ihre zusätzliche Leinwandzeit mehr als verdient - als Gwens Cousine Charlotte wandelt sie sich sehr überzeugend von der intriganten Schlampe zum echten Kumpel. Insgesamt schlägt "Smaragdgrün", das in punkto Ausstattung, Make-Up und Kostüme einmal mehr top ist, ein extrem hohes Tempo an und macht es dem Zuschauer zuweilen nicht leicht, den zahlreichen Nebenhandlungen und Randfiguren zu folgen. Die Humorkomponente ist nicht ganz so ausgeprägt wie beim Vorgänger, dafür werden alle romantisch veranlagten Fans von "Twilight" mit einem schmalzig schönen Happy End, bei dem sich die wahre endliche Liebe stärker als das ewige Leben erweist, versöhnt und verwöhnt. lasso.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 07.07.2016

Deutschland 2016

Länge: 1 h 52 min

Genre: Fantasy

Originaltitel: Smaragdgrün

Regie: Katharina Schöde, Felix Fuchssteiner

Drehbuch: Barry Thomson, Katharina Schöde, Felix Fuchssteiner

Musik: Philipp F. Kölmel

Produktion: Hans W. Geißendörfer, Philipp Budweg, Thomas Blieninger, Katharina Schöde, Markus Zimmer, Felix Fuchssteiner

Kostüme: Alexander Beck

Kamera: Florian Emmerich, Ralf H. Schlotter

Schnitt: Nicole Kortlüke

Ausstattung: Ralf Schreck

Website: http://www.smaragdgruen-derfilm.de

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