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Die Handlung von Slotherhouse

Emily hat ein Problem. Sie will unbedingt in die Fußstapfen ihrer Mutter treten, die einst Präsidentin der Schwesternschaft war. Doch mit nur knapp 800 Followern auf Instagram, sind ihre Chancen schwindend gering, gegen die deutlich beliebtere Brianna zu gewinnen.

Um gegen Brianna antreten zu können, muss sie irgendwie die Aufmerksamkeit ihrer Mitmenschen erlangen. Doch wie? Welch Glück, dass ihr in diesem Moment ein gar nicht zwielichtig aussehender Händler eine Visitenkarte in die Hand drückt. Wenn sie Interesse hat, könnte er ihr ein außergewöhnliches Haustier beschaffen.

Ein Haustier, das niemand sonst auf der Erde hat? Das ist ihre Fahrkarte in dem Instagram-Olymp. Und tatsächlich das Faultier mit dem Namen Alpha zieht sofort sämtliche Blicke auf sich und lässt Emilys Instagram-Statistik in die Höhe schnellen. Nur scheint nicht jeder darüber so begeistert zu sein. Rivalin Brianna und ihre Speichellecker sehen ihre Felle davonschwimmen. Zeit, etwas gegen das Faultier zu unternehmen.

Was weder Emily noch Brianna wissen, bei dem Faultier handelt es sich um eine ganz besonders gewalttätige Art, die sich selbst gegen Spitzenprädatoren wie ein Krokodil zu verteidigen weiß.


Kritik zu Slotherhouse

Wer Horror sucht, wird in „Slotherhouse“ definitiv Horror finden. Ob es aber die Art von Horror ist, die man sehen wollte, ist eine andere Frage.

Zumindest sind die Prämisse und der Titel herrlich originell und hätten das Zeug zum amüsant trashigen Slasher gehabt. Das Ergebnis ist aber weder witzig noch sonderlich brutal. Ganz im Gegenteil. „Slotherhouse“ ist einfach nur nervig und skurril (im negativen Sinne).

Das blutrünstige Faultier sieht aus wie eine Frankensteinkreuzung aus einem Monchhichi, der Puppe aus „Saw“ und Chewbacca. Die Slasher-Momente bestehen meist aus dem Aufblitzen geschärfter Krallen und einer darauffolgenden Blutfontäne. Das Schlimmste ist aber der Instagram-Aspekt, der hier bis zum Erbrechen ausgeweidet wird.

Die ganzen Mädels definieren sich über ihren Fame auf Instagram. Hier hat nicht nur jedes Mädchen aus der Schwesternschaft einen Account, selbst die betrunkene Ms. Mayflower, die irgendwie so ein Hausmütterchen für die Studentinnen darstellt, ist auf Instagram vertreten. Mir ist schon klar, wo die Macher von „Slotherhouse“, zu denen unter anderem der Autor Bradley Fowler und der Regisseur Matthew Goodhue gehören, mit dieser Aufmachung hin wollten, doch irgendwie haben sie das Ziel um Meilen verfehlt. Wo ist der Dislike-Button?

Ich kann auch nicht verstehen, wie sich Sydney Craven („EastEnders“) zu diesem Streifen herablassen konnte und noch dazu als Antagonistin. Ah wait! Sie war ja auch schon Teil von „Jeepers Creepers: Reborn“. Dann macht es doch Sinn!

Lohnt sich absolut nicht! „Slotherhouse“ ist noch nicht einmal guter Trash. Originalität ist eben nicht alles.