Kinostart: nicht bekannt

Handlung

Mehr oder minder zufällig bekommt die jüdische Mafia Wind von den Schlägerqualitäten des offenbar skrupellos mordlustigen, in Wahrheit aber nur umfassend ödipal gestörten Supermuttersohnes Harry. Der hat nichts dagegen, fortan in Diensten des Mobs Menschen zu töten, ermöglicht ihm dies doch, wenigstens mal für kurze Zeit Muttis Orbit zu entfliehen und in Gesellschaft normaler(er) Menschen das andere Geschlecht zu beschnuppern. Als er sich in des Paten Lustmagd verliebt, ziehen Wolken auf am Mörderhimmel.

Bewegung kommt in die vorhersehbare Horrorexistenz des traumatisierten Muttersöhnchens Harry (Norman Reedus), als die Mafia seine Mordsqualitäten entdeckt. Schwarze Kriminalkomödie.

Kritik

Erinnerungen an den inhaltlich ähnlich gelagerten, von Genrefans ebenfalls kontrovers diskutierten "Coldblooded" werden wach, wenn der "Boondock Saint" Norman Reedus in dieser ultrazynischen Gangsterkomödie als grundsätzlich netter Kerl und Held der Geschichte unwillige Zahler stiefelt und Kronzeugen erdolcht, derweil ihm Deborah "Blondie" Harry als kranke Mami den Rücken schrubbt und das gemeinsame Bett bereitet. Not for all tastes, aber gewiss eine Entdeckung für anspruchsvolle Krimifreunde.

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Info

Plakat des Films: Six Ways to Sunday

Kinostart: nicht bekannt

USA 1997

Genre: Thriller

Originaltitel: Six Ways to Sunday

Regie: Adam Bernstein

Drehbuch: Marc Gerald

Musik: Theodore Shapiro

Produktion: David Collins, Michael Naughton

Kamera: John Inwood

Schnitt: Doug Abel

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