Turbulente Roadmovie-Komödie über einen Playboy, der sich mit den Kindern seiner Angebeteten anfreunden will, um bei ihr zu landen.

Kinostart: 10.02.2005

 IceCube

IceCube
als Nick Persons

Nia Long

Nia Long
als Suzanne Kingston

Jay Mohr

Jay Mohr
als Marty

M. C. Gainey
als Al Buck

Aleisha Allen
als Lindsey Kingston

Nichelle Nichols
als Miss Mable

Philip Daniel Bolden
als Kevin Kingston

C. Ernst Harth
als Ernst

Henry Simmons
als Karl

Esme Lambert
als Gro

Handlung

Um seine neue Flamme, die zweifache Solomutter Suzanne (Nia Long), über die Feiertage zu entlasten, bietet ihr der ehemals passionierte Partylöwe und Womanizer Nick (Ice Cube) an, deren Kinder Kevin (Philip Daniel Bolden) und Lindsey (Aleisha Allen) von Oregon nach Vancouver zu transportieren. Nick ahnt nicht, dass die beiden Horrorzwerge wahre Spezialisten darin sind, die jeweils neuen Liebhaber ihrer Mutter mit allen nur denkbaren und hinterlistigen Tricks in die Flucht zu schlagen. Auf einer langen Fahrt entlang der winterlichen Westküste wird Nick es jedoch erfahren.

Liebesromanze trifft ausgelassen destruktiven Slapstick in diesem heiter-anspruchslosen Roadmovie für die ganze Familie.

Playboy Nick will sich unbedingt mit der attraktiven Suzanne verabreden. Die ist aber zurzeit weit weg in Vancouver, geschieden und Mutter zweier Kinder, die in Portland leben. Also bietet Nick galant an, die Kids von Portland nach Vancouver zu bringen. Er kann aber Kinder nicht ausstehen - und diese den neuen Mann für Mami erst recht nicht.

Playboy Nick ist ganz scharf auf ein Date mit der attraktiven Suzanne. Leider weilt die geschiedene Mutter zweier Kinder gerade geschäftlich im fernen Vancouver. Da beschließt Nick, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Hilfsbereit bietet er an, den siebenjährigen Kevin und die elfjährige Lindsey die 300 Meilen von Portland zu ihrer Mutter zu bringen. Problem Nr. 1: Nick kann Kinder eigentlich nicht ausstehen. Problem Nr. 2: das Ganze beruht auf Gegenseitigkeit - und so wird die Reise für Mamis Neuen zum Höllentrip.

Kritik

Die meistbenutzte Frage von quengelnden Kindern auf langen Autofahrten dient als aufschlussreicher Titel für die überdrehte Familienkomödie mit Rapper Ice Cube. Als Kinder hassender Playboy Nick Persons verliebt er sich ausgerechnet in die geschiedene Mutter von zwei ausgekochten Gören, die jeden Verehrer vergraulen. Folglich wird auch er in die Slapstick-Mangel genommen, wie man sie schon von John Hughes' "Kevin - Allein zu Haus"-Reihe kennt.

Die von Regisseur Brian Levant ("Versprochen ist versprochen") routiniert inszenierte Story ließ sich außerdem von der ebenfalls auf Hughes' Konto gehenden Roadtrip-Komödie "Ein Ticket für Zwei" inspirieren. Bevor jedoch die turbulente Reise beginnt, gilt es ein wenig Exposition zu betreiben. So wird Nick als erfolgreicher Geschäftmann eingeführt, der wie vom Donner gerührt ist, als er erstmals ein lüsternes Auge auf die kurvenreiche Suzanne (Nia Long, die schon in "Boyz N The Hood" mit Cube anbandelte) wirft. Als er feststellt, dass sie Nachwuchs hat, ist er zunächst irritiert. Denn Kinder sind für Nick "wie Kakerlaken - nur kann man sie nicht zerquetschen". Bald ist er dennoch Hals über Kopf in Suzanne verliebt, die ihn auf Distanz hält. Um bei ihr zu landen, erklärt er sich bei einem Notfall bereit, ihre Sprösslinge Lindsey (Aleisha Allen aus "School of Rock") und Kevin (Philip Daniel Bolden hat bereits die "Johnson Family Vacation" durchgemacht) von Portland nach Vancouver zu bringen. Nachdem Versuche, mit dem Flugzeug und Zug zu reisen für Nick schmerzhaft fehlschlagen, packt er die Satansbraten Zähne knirschend in seinen brandneuen Lincoln Navigator SUV. Ein pannenreicher Chaostrip nimmt seinen Lauf, an dessen Ende Nick ein neuer (Familien-)Mann ist.

Die PG-Komödie fährt ohne mit der Wimper zu zucken, schwere Humorgeschütze auf. Als würde man das kleine Einmaleins der Bad-Taste-Komödie durchdeklinieren, wird ins Auto gekotzt, ein Trucker lebensgefährlich gegen "Kidnapper" Nick aufgehetzt und selbst eine kreischende Frau (versehentlich) angepinkelt. Als Kontrastprogramm werden ein paar anrührende Momente eingebaut. Für den Endspurt, als die besorgte Suzanne stocksauer ist, wird nochmals schamlos auf die Tränendrüse gedrückt.

Von einst "AmeriKKKa's Most Wanted" (Titel von Ice Cubes erstem Soloalbum) hat sich der ehemalige böse Bube des Hiphop zum Familienunterhaltungswürdigen Komödienstar entwickelt, ohne sich dabei allzu viele Zacken aus seiner Coolness-Krone zu brechen. Seine beiden kleinen gehässigen Gegenspieler werden insbesondere ihre Altersgenossen amüsieren. Gerade Allen kann mit ihrer trockenen Art Lacher verbuchen. Wenig zum Gaggehalt tragen hingegen Jay Mohr als Nicks Angestellter und Nichelle Nichols (Lt. Uhura aus "Raumschiff Enterprise") als Babysitterin mit Blähungsbeschwerden bei. ara.

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Info

Plakat des Films: Sind wir schon da?
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 10.02.2005

USA 2004

Länge: 1 h 34 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Are We There Yet?

Regie: Brian Levant

Drehbuch: Steven Gary Banks, David N. Weiss, Claudia Grazioso, J. David Stern

Musik: David Newman

Produktion: IceCube, Matt Alvarez, Dan Kolsrud

Kostüme: Gersha Phillips

Kamera: Thomas E. Ackerman

Schnitt: Lawrence Jordan

Ausstattung: Stephen Lineweaver, Kelvin Humenny

Website: http://www.sind-wir-schon-da.de/