Puzzleartig zusammengesetztes Ehedrama über einen Amerikaner in Athen, der seine Geliebte verlässt, um eine Aussöhnung mit seiner Frau herbeizuführen.

Kinostart: 15.02.2001

Stellan Skarsgård

Stellan Skarsgård
als Alec Fenton

Charlotte Rampling

Charlotte Rampling
als Marjorie

Deborah Kara Unger

Deborah Kara Unger
als Katherine

Dimitris Katalifos
als Andreas Thimis

Arto Apartian
als Police Interpreter

Ashley Remy
als Siri

Alexandros Mylonas
als Police Captain

David Simonds
als Kent

Dimitris Kamberidis
als Sotiris

Die Handlung von Signs and Wonders

Der verbitterte Alec beendet in Athen das Verhältnis mit seiner Geliebten, muss aber feststellen, dass seine Hoffnung auf Aussöhnung mit der Ehefrau vergebens ist: Sie ist bereits mit dem Politiker Andreas liiert. Während sich um Alec, der an Zeichen und Vorbestimmung glaubt, Unfälle häufen, flieht Andreas mit seiner Geliebten und deren Tochter nach Anschlägen auf sein Leben ins Gebirge.

Kritik zu Signs and Wonders

In Berlin unverständlicherweise nicht mit einem Preis bedacht, ist Jonathan Nossiters Trennungs-, Scheidungs- und Eifersuchtsdrama zwar vom Thema her nicht neu, aber in seiner aufregenden visuellen Gestaltung formal innovativ und mit Charlotte Rampling, Stellan Skarsgrad und Deborah Kara Unger hochkarätig besetzt. In Athen und Umgebung gedreht, lebt der Film von diesem fulminanten Trio und der meisterhaften Kameraarbeit von Yorgos Arvanitis, der alle Filme von Theo Angelopoulos fotografierte.

Alec (Skarsgrad), US-Großhändler in Griechenland, verlässt für seine Geliebte Katherine (Unger) seine Frau Marjorie (Rampling), kehrt zu spät zurück und findet die Ex-Gattin mit dem Politiker Andreas liiert. Alec, der an Zeichen und Vorahnungen glaubt, schafft sich mit der Tochter Siri seine eigene Welt der Prophezeiungen und Wünsche. In dieser Situation mehren sich Unfälle und offensichtlich Anschläge auf Andreas, der schließlich mit Siri und Majorie zur Familie ins Gebirge zieht, wo Siri eine Katastrophe heraufbeschwört.

Nossiter unterfüttert seine Vierecksgeschichte einerseits realistisch, indem Schmerz, Zorn und Ohnmacht der Beteiligten glaubwürdig sind, andererseits stehen die titelgebenden Hinweise für letztliche Unwägbarkeiten im Gefühlskosmos. "Alice im Wunderland" spielt eine unerwartet wirksame Rolle und Arvanitis Kamera setzt erstaunlich variationsreiche Spiegel und Rahmen ein, um die Eingeschlossenen von Athen zu beobachten oder in die Irre zu leiten. Das Star-Trio (Rampling und Unger erotisch, Skarsgrad bitter) sollte für einigen Arthouse-Zuspruch gut sein. ger.

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Info

Plakat des Films: Signs and Wonders
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 15.02.2001

Frankreich 2000

Länge: 1 h 48 min

Genre: Drama

Originaltitel: Signs and Wonders

Regie: Jonathan Nossiter

Drehbuch: James Lasdun, Jonathan Nossiter

Musik: Adrian Utley

Produktion: Marin Karmitz

Kamera: Giorgos Arvanitis

Schnitt: Madeleine Gavin