18 Personen - neun Männer und neun Frauen - versuchen mit Speed-Dating einen Partner zu finden.

Kinostart: 03.05.2007

Sebastian Weber
als J

Anna Böger
als Susanne

Felix Hellmann
als Patrick

Katharina Marie Schubert
als Isabella

David Baalcke
als Frank

Julia Koschitz
als Susanna

Martin Butzke
als Markus

Kathrin Steinburg
als Miriam

Matthias Bundschuh
als Thorsten

Mediha Cetin
als Mediha

Thomas Limpinsel
als Egon

Lisa Wagner
als Irina

Oliver Bürgin
als Jens

Julia Heinze
als Jasmin

Stephan Zinner
als J

Anja Klawun
als Jule

Christian Pfeil
als Falk

Tanja Schleiff
als Katharina

Wilm Roil
als Veranstalter

Handlung

Eine fast bombensichere Methode, Single zu bleiben, heißt "Speed-Dating". 18 Menschen nehmen an solch einem Kennenlern-Event teil. Neun Männer und neun Frauen sitzen sich gegenüber, um sich unter Zeitdruck optimal zu verkaufen und einen Partner zu finden. Sie suchen ein Date - und haben sonst nichts gemein. Man redet über Allergien, Cappuccino, Konsumverhalten, Linienbusse und Designerkleidung: Die Liste hanebüchener Verlegenheitsthemen ist lang. Doch noch hat keiner der einsamen Herzen die Hoffnung auf Romantik aufgegeben.

Mit intelligenten Pointen und lockerem Humor ausgestattetes Portrait einer neuen Single-Generation. Die hippen Städter bergen hinter ihrer Fassade so manche romantische Vorstellung, verrät Regisseur Ralf Westhoffs Talent-Show der deutschen Schauspielszene.

18 Menschen - 9 Männer und neun Frauen - versuchen mit "Speed Dating" einen Partner zu finden. Da ist zum Beispiel Markus, Literaturstudent und Vorzeigeöko, der in seinem Fünf-Minuten-Gespräch anfängt, sich mit der jungen Jasmin über das Thema "Autofahrgewohnheiten" zu streiten. Oder die scheue Krankenschwester Irina, die die Dating-Teilnahme von Kollegen geschenkt bekommen hat, nur widerwillig mitmacht und sich sofort unsterblich verliebt.

18 Menschen - neun Männer und neun Frauen - versuchen mit "Speed Dating" einen Partner zu finden. Da ist zum Beispiel Markus, Literaturstudent und Vorzeigeöko, der in seinem Fünf-Minuten-Gespräch anfängt, sich mit der jungen Jasmin über das Thema "Autofahrgewohnheiten" zu streiten. Oder die scheue Krankenschwester Irina, die die Dating-Teilnahme von Kollegen geschenkt bekommen hat, nur widerwillig mitmacht und sich sofort unsterblich verliebt. Die Beteiligten merken nicht, dass sie sich dabei häufig auf verblüffende Weise selbst entlarven.

Kritik

Mit seiner Zeitgeist-Komödie über die moderne Form der Partnersuche, das Speed-Dating, gewinnt Kino-Newcomer Ralf Westhoff dem Geschlechterkampf neue Seiten ab.

In diesem heißen Kino-Frühjahr sind Porträts moderner Großstadtsingles angesagt. Während Oliver Pocher der Figur aus Tommy Jauds Bestseller-Roman "Vollidiot" ein Gesicht gibt, präsentiert Ralf Westhoff mit seinem ersten abendfüllenden Spielfilm gleich 18 alleinstehende Männer und Frauen auf der Suche nach Liebe oder Sex oder der Erfüllung eines noch zu definierenden Lebenstraums. Dabei bedient sich der gebürtige Münchner, Produzent, Drehbuchautor und Regisseur in Personalunion, einer derzeit besonders beliebten Form der Partnersuche, dem Speed-Dating. Hier sitzen sich Männlein und Weiblein gegenüber und haben exakt fünf Minuten Zeit, sich kennenzulernen. Dann ertönt ein Gong, und man bekommt das nächste Date vor die Nase gesetzt. Westhoff macht in "Shoppen" nichts anderes, als dieses Prinzip nachzustellen. Bei ihm geht es um neun männliche und neun weibliche Singles, allesamt etwa 30 Jahre alt, wohnhaft in München und Umgebung, aber unterschiedlichsten Charakters. Ob militanter Naturschützer oder gestresster Geschäftsmann, ob sexgierige Blondine oder Rothaarige mit Kinderwunsch - sämtliche Facetten sind vertreten. Mit Sprüchen wie "Ich bin kein Jäger, eher so' n Sammler" und "Ich bin ein Designerstück" oder "Ich bin kein bisschen arrogant" versuchen sie, ihren Typ so treffend wie möglich zu beschreiben und merken dabei nicht, wie sie sich dabei oftmals selbst entlarven.

Für sein ungewöhnliches Kino-Experiment hat Westhoff bewusst 18 relativ unbekannte Schauspieler ausgewählt, die bis dato vorwiegend auf Münchner Bühnen gearbeitet haben. Sie alle machen ihre Sache so gut, dass man das ernste Thema (heutzutage geht man "Partner shoppen") dahinter fast vergisst und man sich am Dialogwitz, dem verbalen Kampf der Geschlechter erfreut. Das ist auch unabdingbar, schließlich fehlen dem Film jegliche Dramaturgie und kinotaugliche Bilder - die ersten 60 Minuten zeigen fast ausschließlich "Talking Heads". So funktioniert "Shoppen" vor allem als amüsante Zustandsbeschreibung einer immer skurriler werdenden Gesellschaft ganz gut und liefert zudem jede Menge Identifikationspotenzial für die Generation 30+, was auch der tosende Applaus des Festivalpublikums auf den letzten Hofer Filmtagen belegt. lasso.

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Info

Plakat des Films: Shoppen

Kinostart: 03.05.2007

Deutschland 2006

Länge: 1 h 35 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Shoppen

Regie: Ralf Westhoff

Drehbuch: Ralf Westhoff

Musik: Michael Heilrath

Produktion: Florian Deyle, Martin Richter, Ralf Westhoff

Kostüme: Ina Irena Wild

Kamera: Helmfried Kober, Christian Knöpfle

Schnitt: Uli Schön

Ausstattung: Bettina Zirngibl