Der vermeintliche Urlaubsspaß an einem abgelegenen See verwandelt sich für eine Gruppe Studenten in einen Albtraum, als blutgierige Haie angreifen. Hai-Horror.

Kinostart: 01.12.2011

Sara Paxton

Sara Paxton
als Sara

Dustin Milligan

Dustin Milligan
als Nick LaDuca

Chris Carmack

Chris Carmack
als Dennis Cream

Katharine McPhee
als Beth

Chris Zylka
als Blake

Alyssa Diaz
als Maya

Joel Moore
als Gordon

Sinqua Walls
als Malik Henry

Donal Logue
als Sheriff Greg Sabin

Joshua Leonhard
als Red

Jimmy Lee
als Carl

Die Handlung von Shark Night 3D

Es soll ein ganz besonderes Wochenende voller feucht-fröhlichem Spaß werden: Sara lädt ihre Freunde ins Ferienhaus ihrer Eltern ein, das auf einer Insel in einem See in Louisiana liegt. Gleich nach der Ankunft wirft sich die Gruppe in ihre Badesachen, lässt die Korken knallen, fährt Wasserski und flirtet wild drauflos. Doch mit dem Spaß ist es bald vorbei, als sich herausstellt, dass sich in den Gewässern ein mordlustiger Hai aufhält und sich einen nach dem anderen schnappt.

Es soll ein ganz besonderes Wochenende voller feucht-fröhlichem Spaß werden: Sara lädt ihre Freunde ins Ferienhaus ihrer Eltern ein, das auf einer Insel in einem See in Louisiana liegt. Gleich nach der Ankunft wirft sich die Gruppe in ihre Badesachen, lässt die Korken knallen, fährt Wasserski und flirtet wild drauflos. Doch mit dem Spaß ist es bald vorbei, als sich herausstellt, dass sich in den Gewässern ein mordlustiger Hai aufhält und sich einen nach dem anderen schnappt.

Eine Gruppe von Jugendlichen will eigentlich nur feiern, muss aber feststellen, dass es sich den örtlichen See mit einem hungrigen Hai teilen muss. Gut gelaunter Horrortrash vom Fachmann: David R. Ellis zieht alle Register seines Könnens bei dieser "Piranha"-Variation.

Kritik zu Shark Night 3D

Bei David R. Ellis werden die Badeferien im Bayou Louisianas zum knallharten Flossenhorror, bei dem "Deliverance"- und "Hostel"-Anleihen die Haiattacken flankieren.

David R. Ellis ("Final Destination 2 + 4"), Hollywoods Ausrichter wilder B-Camp-Horror-Partys, hat ein Faible für bestechende Konzepte: Was ist besser als ein Hai im Meer? Viele Haie im Bayou! So wird aus "Snakes on a Plane" ein Plot à la "Haie im See". Im Vergleich mit dem irrwitzigen Blutbad von Alexandre Ajas "Piranha 3D" fällt das erwartete Schlachtfest wegen eines jugendfreien PG-13-Ratings jedoch buchstäblich ins Wasser. Expliziter Sex und Gewalt bleiben ein Versprechen, aber Schauwerte tummeln sich dennoch genug: Ellis setzt seine Schwerpunkte auf knappe Bademode, explosive und blutige 3D-Effekte und den Thrill eines perfiden Racheplans, den sich auch "Hostel"-Inhaber Eli Roth nicht niederträchtiger hätte ausdenken können.

Dessen Urheber sind zwei vollwertige Hillbillys, wie sie seit "Deliverance" nur im tiefsten Inzest-Süden wachsen. Ihr primäres Ziel ist Sara, die für frühere Sünden büßen soll. Ihre Kommilitonen, die sie zu den Badeferien auf der elterlichen Insel inmitten einer weitläufigen Seenplatte eingeladen hat, sind nur auf den ersten Blick Kollateralschäden. Ist das erste Drittel noch von Drinks, Flirts und Fun geprägt, lässt der erste Haiangriff einen einarmigen Schwerverletzten und geschockte Sommerfrischler zurück. Einzige Rettung sind nun ausgerechnet die gut gerüsteten Hinterwäldler, aber die haben anderes im Sinne, denn sie sind Teil einer Snuff-Industrie, die Ahnungslose an Haie verfüttert und ihre mitgefilmten Tode gewinnbringend verscherbelt. Damit hält die Folterhorror-Mentalität in das "Jaws"-Territorium Einzug, was trotz Vermeidung allzu drastischer Szenen hinreichend menschenverachtend bleibt.

Flogen bei James Cameron einst die Piranhas, sind es nun erkennbar computeranimierte Haie, die mit enormer Sprungkraft verblüffen. Auch andere physikalische Gesetze scheinen auf wundersame Weise aufgehoben, was den Unterhaltungswert steigert. Ebenso wie die Popcorn-Mentalität der Regie, die das nicht sonderlich gescheite Septett Akteure aus der dritten Reihe (darunter Joel David Moore aus "Avatar" und "American Idol"-Absolventin Katharine McPhee) als Fischfutter in ein saloppen Bodycount schickt. Dennoch ist weniger die Natur grausam, denn der Mensch - dadurch ergibt sich eine ungewohnte Mischung aus bewährtem Tierhorrormustern und grimmigen Sadistenschrecken jüngster Provenienz.

tk.

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Info

  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 01.12.2011

USA 2011

Länge: 1 h 31 min

Genre: Horror

Originaltitel: Shark Night 3D

Regie: David R. Ellis

Drehbuch: Will Hayes, Jesse Studenberg

Musik: Graeme Revell

Produktion: Lynette Howell, Chris Briggs, Mike Fleiss

Kostüme: Magali Guidasci

Kamera: Gary Capo

Schnitt: Dennis Virkler

Ausstattung: Jaymes Hinkle

Website: http://www.sharknight-3d.de/