Schwarzhumorige Komödie, in dem es ein Bestsellerautor statt mit entspannter Abwechslung mit zu viel Sex & Crime zu tun bekommt, nachdem er seinem Freund sein Haus für eine Liebesnacht überlassen hat.

Kinostart: 24.03.2016

Wotan Wilke Möhring

Wotan Wilke Möhring
als Valentin

Claudia Eisinger

Claudia Eisinger
als Mörli

Fabian Busch

Fabian Busch
als Theo

Pheline Roggan
als Katja

Oliver Stokowski
als Hagü

Jörg Moukaddam
als Schneeflocke

Die Handlung von Sex & Crime

Den verheirateten Romancier Theo trifft der Schlag: Die Leiche einer Kellnerin liegt in seinem Wohnzimmer. Geschockt ruft er seinen vermeintlich besten Freund, den Versicherungskaufmann Val an und bittet ihn um Hilfe. Doch weder ist die Tote wirklich tot, noch sind die anderen Beteiligten, darunter Theos Frau, das, was sie zunächst vorgeben.

Kritik zu Sex & Crime

Fabian Busch und Wotan Wilke Möhring in einer rabenschwarzen Crime-Comedy mit doppeltem Boden.

Paul Florian Müller führt sein selbst verfasstes und inszeniertes, schwarzhumoriges Kriminalstück mit erstaunlich illustrer Besetzung auf. Nach seinem Drehbuch zur Komödie "Vorstadtrocker" konnte er dessen Darsteller Fabian Busch für sein Regiedebüt überzeugen. Dieser legt seine Rolle ähnlich naiv an wie in "Er ist wieder da" und gibt den verheirateten Romancier Theo, der seinen vermeintlich besten Freund, den Versicherungskaufmann Val (Wotan Wilke Möhring), nachts um Beistand ruft, weil die Leiche einer Kellnerin in seinem Wohnzimmer liegt.

Doch weder ist die Tote wirklich tot, noch sind die anderen Beteiligten (darunter Theos Frau) das, was sie zunächst vorgeben. Denn mit doppeltem Boden und verschachtelten Rückblenden setzt Müller eine rabenschwarze Komödie um Betrug, Mordpläne, Schulden, Freundschaft und Verrat um. Erkennbar müht er sich um Stil und Atmosphäre, die Tarantino und die Coens - am ehesten mit "Fargo" - vorgeben. Deren Virtuosität bleibt unerreicht, Sex und Gewalt sind auf ein jugendfreies Vorabend-Maß reduziert, auch wenn manche Anekdoten kein explizites Detail ersparen.

Oliver Stokowski ("Das Experiment") wird als mafiös-brutaler Kredithai Ha-Gü am ehesten den Vorbildern gerecht, während Möhring als sexbesessener Destruktivist sowie Busch als herzkranker, trantütiger Teetrinker mit Millionen-Manuskript vorwiegend die Klischees bedienen, mit denen Müller ausgiebig spielt. Wie auch die Musik, die zwischen parodistisch und süßlich wechselt, fehlen dem beim Max Ophüls Festival vorgestellten Erstling mitunter klare Linie und originelle Note. Aber es geht munter drunter und drüber und als Lösung kommt, ganz europäisch, ein radikaler Schuldenschnitt zum Zuge. tk.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 24.03.2016

Deutschland 2016

Länge: 1 h 21 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Sex & Crime

Regie: Paul Florian Müller

Drehbuch: Paul Florian Müller

Musik: Gary Marlowe

Produktion: Jakob D. Weydemann, Jonas Weydemann

Kostüme: Ute Paffendorf

Kamera: Tobias von dem Borne

Schnitt: Sebastian Bonde

Ausstattung: Theresia Anna Ficus

Website: http://www.sexandcrime-film.de