Unterhaltsame Mischung aus schaurigem Suspense und selbstironischer Satire serviert von Gruselmeister Wes Craven.

Kinostart: 30.10.1997

Neve Campbell

Neve Campbell
als Sidney Prescott

David Arquette

David Arquette
als Deputy Dewey Riley

Courteney Cox

Courteney Cox
als Gale Weathers

Matthew Lillard
als Stuart Macher

Skeet Ulrich
als Billy Loomis

Rose McGowan
als Tatum Riley

Drew Barrymore
als Casey Becker

Jamie Kennedy
als Randy Meeks

Lawrence Hecht
als Neil Prescott

W. Earl Brown
als Kenny

Lois Saunders
als Mrs. Tate

Kevin Patrick Walls
als Steve Orith

David Booth
als Caseys Vater

Carla Hatley
als Caseys Mutter

Joseph Whipp
als Sheriff Burke

C. W. Morgan
als Hank Loomis

Handlung

Eine Kleinstadt wird von einem Killer im Todeskostüm heimgesucht. Seine Opfer sind hauptsächlich Schülerinnen der Highschool. Ein junger Polizist, eine sensationssüchtige Reporterin und eine Clique Horror-Freaks interessieren sich besonders für die Bluttaten des Psychopathen. Die bedrohten Teenager vermuten den Mörder in ihren Reihen.

Ein Killer geht um in einer kleinen amerikanischen Provinzgemeinde. Die Schülerin Casey, die einfach nur daheim vor dem Fernseher sitzt, wird sein erstes Opfer. Ihre Eltern finden sie aufgehängt im Garten, massakriert von einem Unbekannten. Die unheimliche Anschlagsserie setzt sich fort. Die junge Sidney, die auf dieselbe Schule wie Casey geht, wird ebenfalls bedroht. Aber kann das eine 17jährige Amerikanerin davon abhalten, sich nachts in einer einsamen Villa mit Klassenkameraden bei Bier und Popcorn Horrorvideos reinzuziehen?

In einer amerikanischen Kleinstadt geht ein Killer um. Seine Opfer sind hauptsächlich Schülerinnen der Highschool. Eine gelungene Mischung aus Horrorschocker und Persiflage, mit Zitaten gespickt.

Kritik

Horrorgröße Wes Craven ("Nightmare On Elm Street") zeigt sich mit dem zynisch-cleveren Psychoschocker nach dem letzten Fehlgriff "Vampire from Brooklyn" wieder in altgewohnter Höchstform. Für seinen eisige Angstschauer erzeugenden Blutcocktail greift er auf alle typischen Bestandteile des bis zur Blutleere ausgeschlachteten Genres zurück und versteht es dennoch, eine höchst unterhaltsame Mischung aus schaurigem Suspense und selbstironischer Satire zu servieren.

Drehbuchautor Kevin Williamson verarbeitet in seinem ersten verfilmten Script seine Faszination für Gruselfilme, und so finden sich zahllose Referenzen an Genreperlen wie "Halloween", "Freitag der 13." oder "Prom Night". Das Set Up der Geschichte für diesen Scary Movie (so der ursprüngliche Titel der Gruselmär) ist ein dementsprechend typisches: Eine Clique von Teenagern wird in einer verschlafenen Kleinstadt von einem irren Serienmörder terrorisiert. Dieser macht sich sein in Slasherfilmen erworbenes Wissen zunutze, um seinen Opfern tödliche Fallen zu stellen und die Polizei an der Nase herumzuführen, während die Jugendlichen des Orts ihr Filmwissen zu Rate ziehen, um über die psychische Verfassung des Mörders zu fachsimpeln. Bereits in der Opening-Sequenz mit Scream-Queen-Nachwuchs Drew Barrymore, die allein zu Haus einen Anruf von dem sadistischen Killer erhält und von ihm zu einem nervenzermürbenden Horror-Quiz gezwungen wird, zieht Craven alle erforderlichen Register, um den Zuschauer an die Kante seines Kinosessels zu bannen und mehrfach hochschrecken zu lassen. Als Hauptperson kristallisiert sich nach den beiden ersten grausamen Morden die hübsche Sidney (Neve Campell aus "Der Hexenclub") heraus, deren Mutter vor rund einem Jahr ebenfalls bestialisch ermordet wurde. Ihr Freund Billy (Skeet Ulrich, ebenfalls in "Der Hexenclub") möchte die "Jugendfreiheit ihres Beziehungsfilms" gerne in Richtung Erwachsenenunterhaltung geändert sehen und manöviert sich unversehens in die Rolle des Hauptverdächtigen, doch die Mordserie des mit einem "Gevatter Tod"-Halloween-Kostüm maskierten Killers hält weiter an...

Das Spannungselement wird neben der permanenten Bedrohung bevorstehenden Unheils mit einem klassischem Whodunit erzeugt. Fast jeder der Beteiligten qualifiziert sich über kurz oder lang für die Verdächtigenrolle, sei es der hilfsbereite Deputy Sheriff (David Arquette), Sidneys Vater (Lawrence Hecht), der Schuldirektor (Henry Winkler) und verschiedene Angehörige der Teenager-Clique. Daneben tritt die naseweise Nachrichtenreporterin Gail Weathers (Courtney Cox aus der TV-Serie "Friends" gegen den Strich besetzt) auf den Plan, und "Der Exorzist"-Darling Linda Blair absolviert ein Cameo als aufdringliche Journalistin. Die technischen Bereiche wurde allesamt adäquat abgedeckt, und Craven beweist, daß er nicht nur mit übernatürlichen Kultfiguren wie Freddy Krueger Angstschauer herrufen kann, sondern macht seinem Ruf als Terrormeister auch mit seiner versierten Verblendung von klassischem Psychothriller und homogenem Horror alle Ehre. ara.

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Info

Plakat des Films: Scream - Schrei!
  • FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe

FSK: ab 18

Kinostart: 30.10.1997

USA 1996

Länge: 1 h 50 min

Genre: Horror

Originaltitel: Scream

Regie: Wes Craven

Drehbuch: Kevin Williamson

Musik: Marco Beltrami

Produktion: Cary Woods, Cathy Konrad

Kostüme: Cynthia Bergstrom

Kamera: Mark Irwin

Schnitt: Patrick Lussier

Ausstattung: Bruce Alan Miller

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