Bezaubernde Kinderbuchverfilmung über die Freundschaft zwischen einem sanften Ferkel und einer klugen Spinne.

Kinostart: 04.01.2007

Dakota Fanning

Dakota Fanning
als Fern

Siobhan Fallon
als Mrs. Zuckerman

Gary Basaraba
als Homer Zuckerman

Kevin Anderson
als Mr. Arable

Essie Davis
als Mrs. Arable

Die Handlung von Schweinchen Wilbur und seine Freunde

Auf der Zuckerman-Farm nimmt sich die junge Fern (Dakota Fanning) des schwächsten der gerade neugeborenen Ferkel an. Sie tauft es Wilbur und pflegt es, bis es stark genug ist, dem Abenteuer Stall und seinen zahlreichen Herausforderungen zu begegnen. Dort wartet auf das aufgeweckte Tierchen ein Haufen streitlustiger Nutztiere - und außerdem die Erkenntnis, am Ende der Saison geschlachtet zu werden. Voller Angst wendet sich Wilbur an die Spinne Charlotte, die als sein Schutzengel einen kühnen Plan webt: Um seinem Schicksal zu entgehen, mausert sich das Ferkel zum Wunderborstenvieh.

Bereits vor über drei Jahrzehnten erschien E.B. Whites Kinderbuchklassiker "Wilbur und Charlotte" auf der Leinwand. Diesmal sorgt Gary Winick ("30 über Nacht") mit namhaften Tierstimmen für bezaubernde Familienunterhaltung.

Weil Wilbur zu klein, damit zum frühen Ende im Schlachthaus verdammt ist, nimmt sich Farmertochter Fern des Ferkels an. Doch im Stall ist Wilbur anfangs isoliert. Gänse, Kühe, Pferde und Schafe zeigen die kalte Schulter. Nur die Spinne Charlotte bietet Wilbur ihre Freundschaft an, macht mit Botschaften in kunstvoll gesponnenen Netzen das Schwein zu einer Attraktion und die Tiere im Stall zu einer Einheit.

Die Farmertochter Fern nimmt sich des schwächsten der neugeborenen Ferkel an. Sie tauft es Wilbur und pflegt es, bis es stark genug ist, dem Abenteuer Stall und seinen zahlreichen Herausforderungen zu begegnen. Dort wartet denn auch ein Haufen streitlustiger Nutztiere auf das aufgeweckte Tierchen - und außerdem die Erkenntnis, dass am Ende der Saison geschlachtet wird. Voller Angst wendet sich Wilbur an die Spinne Charlotte, die als sein Schutzengel einen kühnen Plan webt.

Kritik zu Schweinchen Wilbur und seine Freunde

Bezaubernde Kinderbuchverfilmung über ein kleines Ferkel, das lieber getätschelt als geräuchert werden will.

Wer Vorbehalte gegenüber diesem Film hegt, weil putzige Kotelettlieferanten bereits im Babe-Universum hinreichend für Rührung und Spinnen in eher ungewohnter Rolle als Best Buddy für Verstimmung sorgen, kann sich entspannt im Kino zurücklehnen. "Schweinchen Wilbur und seine Freunde" entpuppt sich als liebevoll realisierte Ergänzung zum kleinen Genre der pastoralen Farmidylle - und der gefürchtete Achtbeiner als weiser Netzdesigner, der Phobien vielleicht nicht beseitigen, zumindest aber mildern kann. Nach der Zeichentrickversion "Zuckermanns Farm" in den Siebzigern ist dies der erste Realfilm nach der Vorlage des 1952 veröffentlichten Klassikers von E.B. White, der sich auch als Schöpfer von "Stuart Little" in Kinderzimmern und Hollywoodland beliebt gemacht hat.

Hauptfigur Wilbur ist zu klein, um sich an der mütterlichen Zapfstation gegenüber seinen Geschwistern durchzusetzen. Was ihm damit droht, zeigt ein Schnitt in die Küche der Farmerfamilie Arable, wo sich gebratener Frühstücksspeck auf den Tellern türmt. Ein solches Ende will Arables Tochter Fern (Dakota Fanning) natürlich verhindern, nimmt Wilbur nicht gerade artgerecht als ständigen Begleiter an, bis ihr Vater das Tier in den Stall seines Bruders verbannt. Dort lebt man, wie Wilbur auf Anhieb erkennt, nebeneinander, nicht miteinander, findet das Schweinchen nur in der kleinen Spinne Charlotte eine Verbündete. Damit die Realität in diesem Märchen nicht völlig ausgegrenzt wird, zeigt Charlotte, wie sie eine Fliege mundgerecht verpackt, was einen alten Gaul geschockt von den Hufen holt. Ungeachtet dieses verstörenden Fressverhaltens entwickelt der Film behutsam die Freundschaft zwischen den beiden Außenseitern, die schließlich auch auf die anderen Stallbewohner abfärbt. Als die Spinne mit kunstvoll in ihre Netze eingesponnenen Botschaften die Farm und Wilbur berühmt macht, rettet sie das Schwein endgültig vor dem Räucherturm, in dem das Leben seiner Artgenossen üblicherweise endet. "If you build it they will come", ist sozusagen das Motto dieser Farm der Träume, auf der kindgerecht vom Wert der Freundschaft und vom Kreislauf des Lebens erzählt wird. Die Mischung aus Tierdressur und digitalen Animationen verblüfft generationsüberschreitend, der Humor hat zielgruppenkonform in wohl dosierter Situationskomik seinen Schwerpunkt, streift aber auch Wortwitz (Kühe sind "Hüftsteaks mit Blähungen"). Einen heimlichen Helden hat dieses Märchen auch. Er heißt Templeton, ist eine Ratte, deren beschränkte Motivlage, sich den Bauch vollzuschlagen und zwischen Zuckerwatte und Pommes das Paradies zu finden, jedes Kinderherz erobern wird. kob.

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Info

Plakat des Films: Schweinchen Wilbur und seine Freunde

Kinostart: 04.01.2007

USA 2006

Länge: 1 h 37 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Charlotte's Web

Regie: Gary Winick

Drehbuch: Karey Kirkpatrick, Susannah Grant

Musik: Danny Elfman

Produktion: Jordan Kerner

Kostüme: Rita Ryack

Kamera: Seamus McGarvey

Schnitt: Sabrina Plisco, Susan Littenberg

Ausstattung: Stuart Wurtzel, John Kasarda, Tom Nursey

Website: http://www.SchweinchenWilbur.de