Rasanter Thriller über einen Online-Pokerspieler, der nach einem vermeintlichen Betrug den gefährlichen Betreiber der Seite aufsucht. Mit Justin Timberlake und Ben Affleck!

Kinostart: 24.10.2013

Justin Timberlake

Justin Timberlake
als Richie Furst

Gemma Arterton

Gemma Arterton
als Rebecca Shafran

Anthony Mackie

Anthony Mackie
als Shavers

Ben Affleck
als Ivan Block

Oliver Cooper

Yul Vazquez
als Delegate Herrera

David Costabile
als Professor Hornstein

Ben Schwartz

Handlung

Um sich sein Studium zu finanzieren, steigt der gerissene Richie Furst ins Online-Pokern ein. Mit Erfolg: Er verdient beachtliches Geld damit. Doch eines Tages verliert er aus unerfindlichen Gründen alles. Für Richie ist klar: Jemand hat ihn systematisch betrogen. Um der Sache auf den Grund zu gehen, reist er nach Costa Rica, wo sich der Betreiber der Pokerseite aufhält. Doch mit diesem ist nicht zu spaßen, denn hinter seiner charismatischen Art verbirgt sich ein Mann mit Macht und Beziehungen. Richie begibt sich in gefährliches Fahrwasser.

Um sich sein Studium zu finanzieren, steigt Richie Furst ins Online-Pokern ein und verdient beachtliches Geld damit. Eines Tages verliert er aus unerfindlichen Gründen alles. Für Richie ist klar: Jemand hat ihn systematisch betrogen. Um der Sache auf den Grund zu gehen, reist er nach Costa Rica, wo sich der Betreiber der Pokerseite aufhält, mit dem nicht zu spaßen ist: Hinter seiner charismatischen Art verbirgt sich ein Mann mit Macht und Beziehungen. Richie begibt sich in gefährliches Fahrwasser.

Ein Student versucht Unregelmäßigkeiten auf einer Online-Poker-Website auf die Spur zu kommen und begibt sich in Gefahr. Genussvoll ausgereizter Actionthriller, in dem sich Justin Timberlake und Ben Affleck ein sehenswertes Duell liefern.

Kritik

Konventioneller Thriller im (Online-)Pokerspiel-Milieu, in dem Justin Timberlake und Ben Affleck versuchen, sich gegenseitig auszuspielen.

Regisseur Brad Fuhrman, der mit "Der Mandant" (2011) einen soliden Sleeperhit verbuchen konnte, setzt erneut auf erprobte Genrekonventionen, so dass ein fast zeitloser Gesamteindruck entsteht. Die Story vom aalglatten Mentor, der ein Greenhorn unter seine Fittiche nimmt, gehört seit langem zur Hollywood-Tradition - insbesondere im Gewand der Moralfabel. Geschrieben wurde diese typische Aufstiegs- bzw. Absturz-Variante vom Poker-erprobten Autorenteam Brian Koppelman und David Levien ("Rounders", "Ocean's 13"). Parallelen zur Blackjack-Gaunerkomödie "21" lassen sich ausmachen. Protagonist bei beiden Filmen ist ein genialer Mathematik-Student. Hier erspielt sich Richie Furst (Timberlake) durch Online-Poker seine Studiengebühren an der Princeton-Uni. Als er auf alles oder nichts setzt, verliert er - allerdings handelt es sich den Algorithmen zufolge um Betrug. So macht er sich auf den Weg nach Costa Rica, um den Betreiber der Site, Ivan Block (Affleck) zur Rede zu stellen. Block schwimmt in Geld und mit (sprichwörtlichen) Haien wie korrupten örtlichen Politikern und Polizisten. Er bietet Richie kurzerhand einen Job an und macht ihn zu seiner rechten Hand. Dabei verliebt sich Richie in Blocks (Teilzeit-) Geliebte Rebecca (Gemma Arterton aus "Hänsel und Gretel - Hexenjäger"), was nicht ohne Konsequenzen bleibt. Zudem haben Lügen, Luxus und Laster einen hohen Preis, wie Richie alsbald feststellen muss.

Affleck, der sich zuletzt mit "Argo" sowohl als Regisseur als auch Schauspieler profilierte, amüsiert sich mit augenzwinkernder Nonchalance als arroganter Gauner, der seine Krokodile mit Hühnerkadavern füttert und sich generell allen und allem gegenüber erhaben gibt. Weniger überzeugt Timberlake ("The Social Network"), der in der Protagonistenrolle leicht überfordert wirkt. Etliche Subplots, die sich beispielsweise um einen barschen FBI-Agenten oder Richies spielsüchtigen Vater drehen, tragen nur bedingt dazu bei, die Story zu bereichern. Positiv bemerkbar machen sich hingegen die innovative Kameraarbeit und der spannungstreibende Orchesterscore. Die Hochglanz-Poker-Produktion würde sich gerne als High Roller ausgeben, bleibt aber Standard. ara.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 24.10.2013

USA 2013

Länge: 1 h 31 min

Genre: Thriller

Originaltitel: Runner, Runner

Regie: Brad Furman

Drehbuch: Brian Koppelman, David Levien

Musik: Christophe Beck

Produktion: Arnon Milchan, Leonardo DiCaprio, Michael Shamberg, Stacey Sher, Jennifer Davisson Killoran, Brian Koppelman, David Levien

Kostüme: Sophie de Rakoff Carbonell

Kamera: Mauro Fiore

Schnitt: Jeff McEvoy

Ausstattung: Charisse Cardenas

Website: http://www.runnerrunner-derfilm.de