Im ersten Teil der Bestseller-Trilogie von Kerstin Gier geht die 16-jährige Gwendolyn auf ihre allererste Zeitreise und erlebt Unglaubliches.

Kinostart: 14.03.2013

Maria Ehrich

Maria Ehrich
als Gwendolyn Shepherd

Jannis Niewöhner

Jannis Niewöhner
als Gideon de Villiers

Veronica Ferres

Veronica Ferres
als Grace Shepherd

Laura Berlin
als Charlotte

Uwe Kockisch
als Falk de Villiers

Katharina Thalbach
als Gro

Jennifer Lotsi
als Leslie

Josefine Preuß
als Lucy Montrose

Florian Bartholomäi
als Paul de Villiers

Kostja Ullmann
als James

Gottfried John
als Dr. White

Gerlinde Locker
als Lady Arista

Rüdiger Vogler
als Mr. George

Axel Milberg
als Lucas Montrose

Sibylle Canonica
als Glenda, Charlottes Mutter

Justina del Corte
als Madame Rossini

Levin Henning
als Nick Shepherd

Johannes Silberschneider
als Mr. Bernhard

Chiara Schoras
als Margret Tilney

Peter Simonischek
als Graf von St. Germain

Handlung

Gwendolyn ist ein ganz normaler 16-jähriger Teenager - sieht man einmal davon ab, dass sie ein Zeitreise-Gen besitzt, das in ihrer Familie vererbt wird. So wird sie immer wieder vom heutigen London aus durch die Historie gewirbelt - genauso wie Gideon, der arrogante Freund ihrer Schwester Charlotte, mit dem sie sich zusammentun muss, um unterstützt von einer geheimnisvollen Loge das Geheimnis ihrer Familie aufzuklären. Erschwert wird ihre ohnehin gefährliche Mission durch den Umstand, dass Gideon auf den zweiten Blick gar kein so unrechter Typ ist.

Gwendolyn ist ein ganz normaler 16-jähriger Teenager - sieht man einmal davon ab, dass sie ein Zeitreise-Gen in sich trägt, das in ihrer Familie vererbt wird (und eigentlich ganz woanders vermutet wurde). So wird sie vom heutigen London aus durch die Historie gewirbelt - genauso wie Gideon, der arrogante Freund ihrer Schwester Charlotte, mit dem sie sich zusammentun muss, um das Geheimnis ihrer Familie aufzuklären. Erschwert wird die heikle Mission durch den Umstand, dass Gideon auf den zweiten Blick gar kein so unrechter Typ ist.

Zu ihrer Überraschung erfährt Gwendolyn, dass sie etwas Besonderes ist, und große Abenteuer auf sie warten. Spezialeffekte und Story à la Hollywood in einem deutschen Fantasy-Abenteuer nach populärer Romanvorlage.

Kritik

Schwungvolle Verfilmung des ersten Teils der populären Jugendbestseller-Trilogie von Kerstin Gier um die Abenteuer zweier 16-jähriger Zeitreisender.

"Liebe geht durch alle Zeiten", Kerstin Giers Romantrilogie, die aus den Bänden "Rubinrot", "Saphirblau" und "Smaragdgrün" besteht, wurde bereits über eine Million Mal verkauft. Um zeitlose Liebe geht es, um spektakuläre Zeitreisen und verzwicke Familienbande. Da kommt einem Stephenie Meyers "Twilight"-Saga in den Sinn. Ähnlich diesem Erfolgs-Franchise hat Felix Fuchssteiners Adaption des ersten Buches der Reihe das (weibliche) Teen-Publikum fest im Auge, genauso wie die Versatzstücke des populären Fantasy-Genres.

"'Rubinrot', sagt der Regisseur, "hat alles, was Kino ausmacht. Man wird in eine ganz eigene Realität entführt, es gibt historische Szenen, tolle Kostüme, Pferde - kurzum, alles was man als Filmemacher immer schon mal machen wollte, und das alles in einem einzigen Film". Ein ehrgeiziges Unterfangen, dessen Potenzial außer Frage steht. Heldin der Geschichte ist die 16-jährige Gwendolyn Shepherd (Maria Ehrich), ein eigentlich ganz durchschnittlicher Teenager - sieht man einmal davon ab, dass sie ein Zeitreise-Gen besitzt, das sie immer wieder unverhofft durch die Epochen wirbelt. Auch der arrogante Freund ihrer Schwester Charlotte, Gideon de Villiers (Jannis Niewöhner) hat dieses Gen. Mit ihm muss sie sich zähneknirschend zusammentut, um unter Anleitung einer geheimnisvollen Loge, das Geheimnis ihrer Familie aufzuklären.

Sind die Personen eingeführt und der Plot ausgelegt - ein Prozess, der bei Filmen dieser Art immer einer gewissen Zeit und auch Geduld bedarf - legt der Filmemacher mit einem eleganten, technisch soliden Zeitsprung los, der seine Heldin vom heutigen - das turbulente Abenteuer spielt in der Themsemetropole - ins viktorianische London katapultiert. Für diese Zeit trägt sie natürlich die falsche Klamotten, benutzt die falschen Ausdrücke usw., woraus sich immer wieder komische Momente ergeben. Doch weil sie ein aufgeweckter Teenager ist, findet sich Gwendolyn in der fremden Welt schnell zurecht. Problematisch ist eher, dass sie sich Gideons Charme nicht so einfach zu entziehen vermag.

Fuchssteiner ("Draußen am See") nutzt, nach dem nah an der Vorlage angesiedelten, mit direkter, frischer Sprache versehenen Drehbuch von Katharina Schöde ("Die Kurve") die Möglichkeiten der Gattung. Frei von allgegenwärtigem Realismus, erschafft er eine eigene, farbenfrohe Ästhetik, baut auf Action wie Fechteinlagen und rasende Kutschenfahrt, nutzt geschichtsträchtige (Wartburg) wie moderne Locations (Millenium-Bridge), erlaubt sich (zwei) Hubschrauberflüge und setzt auf die Chemie der sympathischen Hauptdarsteller Ehrich ("Doctor's Diary) und Niewöhner ("Gangs"). Mit beliebten deutschen Charakterdarstellern wie Veronica Ferres, Katharina Thalbach, Uwe Kokisch, Gottfried John, Rüdiger Vogler oder Axel Milberg sind die Nebenrollen besetzt, Spezialeffekte wie Stunts können sich sehen lassen. Die Mischung stimmt. geh.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 14.03.2013

Deutschland 2013

Länge: 2 h 2 min

Genre: Drama

Originaltitel: Rubinrot

Regie: Felix Fuchssteiner

Drehbuch: Katharina Schöde

Musik: Philipp F. Kölmel

Produktion: Hans W. Geißendörfer, Hans W. Geißendörfer, Philipp Budweg, Thomas Blieninger, Robert Marciniak, Katharina Schöde, Markus Zimmer, Felix Fuchssteiner

Kostüme: Janne Birck

Kamera: Sonja Rom

Schnitt: Wolfgang Weigl

Ausstattung: Matthias Müsse

Website: http://www.rubinrot-der-film.de

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