Kinostart: 20.05.1999

Handlung

Eigentlich will Rosa Luxemburg, die Revolutionärin, ein ganz normales Leben führen. Doch um 1900 greift sie ins politische Geschehen ein - als Verfasserin theoretischer Schriften für einen humanen Sozialismus. Weil sie nicht mehr ins Parteikonzept passt, wird sie 1914 aus der sozialdemokratischen Partei ausgeschlossen. Doch die radikale Friedenskämpferin geht ihren Weg unbeirrbar weiter, landet dafür oft im Gefängnis. Am 15. Januar 1919 werden Luxemburg und ihr Mitstreiter Karl Liebknecht von einem Sonderkommando der Reichswehr ermordet.

Kritik

Bei ihrem behutsamen, 1985 inszenierten Porträt der Sozialistin und Pazifistin Rosa Luxemburg war Margarethe von Trotta weniger an den historischen Fakten als am Innenleben sowie den Motiven der Protagonistin interessiert. So entsteht das eindringliche und bewegende Psychogramm einer selbstbewussten Frau, kongenial verkörpert von Barbara Sukowa, die dafür 1986 in Cannes als beste Darstellerin ausgezeichnet wurde. Das Highlight des ehemaligen Neuen Deutschen Films wird nicht nur politisch Interessierte in seinen Bann ziehen.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 20.05.1999

BRD 1986

Länge: 2 h 3 min

Genre: Drama

Originaltitel: Rosa Luxemburg

Regie: Margarethe von Trotta

Drehbuch: Margarethe von Trotta

Musik: Nicolas Ecounomou

Produktion: Eberhard Junkersdorf

Kamera: Franz Rath

Auszeichnungen

1 x Cannes:

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