Quirlige Coming-of-Age-Sport-Dramödie um Roller- Skaterinnen.

Kinostart: 01.09.2011

Szenenbild aus Roller Girl – Manchmal ist die schiefe Bahn der richtige Weg mit Ellen PageEllen Page

Ellen Page
als Bliss Cavendar

Marcia Gay Harden

Marcia Gay Harden
als Brooke Cavendar

Eulala Scheel
als Shania Cavendar

Daniel Stern
als Earl Cavendar

Drew Barrymore
als Smashley Simpson

Alia Shawkat
als Pash

Landon Pigg
als Oliver

Kristen Wiig
als Maggie Mayhem

Juliette Lewis
als Iron Maven

Eve
als Rosa Sparks

Zoë Bell
als Bloody Holly

Ari Graynor
als Eva Destruction

Jimmy Fallon
als 'Hot Tub“ Johnny Rocket

Andrew Wilson
als Razor

Sarah Habel
als Corbi

Shannon Eagen
als Amber

Edward Austin Austin
als Festzugkoordinator

Mary Callaghan Lynch
als Val

Handlung

Die rebellische Bliss findet ihre Berufung und einen Ausweg aus dem langweiligen Alltag in der texanischen Kleinstadt, in der sie lebt, als sie in ein Roller-Skate-Team aufgenommen wird. Ihre Mutter, die ihre Tochter lieber bei Schönheitswettbewerben sehen würde, ist wenig begeistert. Die Regeln des Sports und den richtigen Bodycheck muss Bliss zwar erst lernen, aber verdammt schnell ist sie schon.

Die rebellische Bliss findet ihre Berufung und einen Ausweg aus dem Alltag in der texanischen Kleinstadt, in der sie lebt, als sie geheim in ein Roller-Skate-Team aufgenommen wird, das wüste Rollerderbys im Punkrockambiente abhält. Bliss' Mutter darf davon nichts wissen: Sie würde ihre Tochter lieber bei Schönheitswettbewerben sehen. Die Regeln des Sports und den richtigen Bodycheck muss Bliss zwar erst lernen, aber verdammt schnell ist sie schon - und alsbald entwickelt sie sich zum Star ihres Teams von Außenseiterinnen.

Kritik

Das Regiedebüt von Drew Barrymore ("Mitten ins Herz") zelebriert mit einer im Rollerderby-Milieu angesiedelten Sports-Dramödie voller Esprit und Emotion geballte Frauenpower.

Seit sie fünf Jahre alt war, stand Barrymore für Hits wie "E.T." und "3 Engel für Charlies" vor der Kamera. Als Produzentin ist sie bereits seit 1992 tätig, doch erst jetzt gibt es die erste Inszenierung des alten Hollywood-Hasen zu bewundern. Dafür dient ihr das Skript von Shauna Cross als Vorlage, die ihr eigenes autobiografisch angehauchtes Buch adaptierte. Darin verarbeitete Cross die Erinnerungen an ihre Tage als Mannschaftsmitglied der Los Angeles Derby Dolls.

Für den Film wurde die Action nach Texas verlegt, wo die 17jährige Protagonistin Bliss Cavendar ("Juno"-Naseweis Ellen Page erneut in trockenhumoriger Höchstform) noch die Schulbank drückt. Mit ihren Eltern (Marcia Gay Harden und Daniel Stern) lebt sie in einem texanischen Kleinkaff außerhalb von Austin und nimmt ausschließlich ihrer Mutter zuliebe an öden Schönheitswettbewerben teil. Per Zufall eröffnet sich der punkigen Bliss eine völlig neue Welt nach ihrem ersten Besuch zu einem Rollerderby. Denn eines der Rollergirls, namens Maggie Mayhem (Kristen Wiig), lädt zu den Proben für neue Teammitglieder ein. Die zierliche Bliss mag zwar nicht gerade so furcht einflössend forsch sein wie die meisten der tätowierten Mädels, doch sie hat einen Affenzahn drauf. Die Aufnahme in die Hurl Scouts ist somit besiegelt und Bliss skatet fortan unter dem viel sagenden Pseudonym Babe Ruthless. In typischer Sportsfilmmanier handelt es sich zunächst um eine jämmerliche Verlierermannschaft, die von ihren arroganten Rivalinnen (als sarkastische Speerspitze fungiert Juliette Lewis in Gestalt der ungeschlagenen Iron Maven) getriezt werden. Natürlich geht es langsam, aber sicher bergauf bis frau sich beim Meisterschafts-Match gegenübersteht. Zwischenzeitlich gilt es für Bliss allerlei Komplikationen und Konventionen zu überwinden. Neben Knatsch mit ihrer schockierten Mutter und ihrer enttäuschten besten Freundin, erlebt Bliss auch eine Romanze mit dem süßen Musiker Oliver (Landon PIgg als Traumboy mit Vorbehalten).

Mit einer Unterwasser-Liebesszene zeigt Barrymore, die zudem in einer Nebenrolle als die schlagkräftige Smashley Simpson auftritt, auch Gespür für Bildästhetik. Die Actionszenen (unterlegt mit Poprock und Punk) lassen den Adrenalin-Barometer steigen, auch wenn vielleicht ein wenig mehr Einfallsreichtum angebracht gewesen wäre. Doch fällt dies nicht ins Gewicht, da diese ebenso herzliche wie amüsante Ode an Freiheit und Individualismus mit viel Charme und Charisma zu punkten versteht. ara.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 01.09.2011

USA 2009

Länge: 1 h 50 min

Genre: Drama

Originaltitel: Whip It!

Regie: Drew Barrymore

Drehbuch: Shauna Cross

Buchvorlage: Shauna Cross

Musik: Randall Poster

Produktion: Drew Barrymore, Barry Mendel

Kostüme: Catherine Thomas

Kamera: Robert Yeoman

Schnitt: Dylan Tichenor

Ausstattung: Kevin Kavanaugh

Website: www.whip-it.net

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