Kultklassiker und erster Film des Ausnahmeregisseurs Quentin Tarantino über einen missglückten Raubüberfall.

Kinostart: 15.12.2015

Die Handlung von Reservoir Dogs

„Reservoir Dogs – Wilde Hunde“ zeigt eine Gruppe von Verbrechern, die sich allesamt nach Farben benannt haben, nach einem missglückten Raubüberfall auf einen Juwelier. Der Coup ist gewaltig in die Hose gegangen und mehrere von den Verbrechern wurden verletzt oder sind sogar tot. Dabei war alles so gut geplant. Die Verbrecher vermuten aus diesem Grund einen Spitzel in den eigenen Reihen und nehmen einen Polizisten als Geisel, aus dem sie nicht nur Informationen herausquetschen wollen, sondern den sie auch noch brutal misshandeln. Doch auch die Folter des Polizisten bringt ihnen keine neuen Erkenntnisse und so beginnen sie bald aufeinander loszugehen und sich gegenseitig nach und nach umzubringen.

Reservoir Dogs - Ausführliche Kritik

Mit „Reservoir Dogs – Wilde Hunde“ legt Kult-Regisseur Quentin Tarantino nicht nur sein bombastisches Regie-Debüt vor, sondern schafft auch noch einen Gangsterfilm sondergleichen. Denn was Tarantino hier macht, gleicht mehr einem präzise montierten Psychogramm der Verbrecher, als einem einfachen Gangsterfilm.

Für seinen Heist-Movie über einen missglückten Raubüberfall hat er sich zudem einen kaum passenderen Cast aus Harvey Keitel, Michael Madsen, Chris Penn, Steve Buscemi, Lawrence Tierney und Tim Roth zusammengestellt. Diese verkörpern nicht nur die Gangster in Perfektion, sondern gehören teilweise auch zu Tarantinos favorisierten Schauspielern, weshalb sie auch in späteren Filmen immer wieder auftauchen. Ähnlich wie Altmeister Alfred Hitchcock, liebt es auch Quentin Tarantino immer mal wieder in seinen eigenen Filmen aufzutauchen. So übernimmt er in „Reservoir Dogs – Wilde Hunde“ die Rolle des Mr. Brown, der jedoch bei dem Raubüberfall getötet wird. Dieser wird selbst jedoch gar nicht gezeigt, da der Film in Rückblenden das Geschehen rekonstruiert. „Reservoir Dogs – Wilde Hunde“ überzeugt wieder einmal durch eine perfekte Inszenierung, großartige Schauspieler und die für Tarantino üblichen Gewaltdarstellungen.

Zu Recht wird „Reservoir Dogs – Wilde Hunde“ als einer der besten Independentfilme aller Zeiten gehandelt und das, obwohl er erst den Auftakt Tarantinos großartiger Karriere markiert. Tarantino selbst sowie seine Filme sind mittlerweile einfach Kult geworden und zeichnen sich durchweg durch Tarantinos ganz persönlichen Stil aus, der von unzähligen Referenzen aus Filmen und Büchern geprägt ist und diese auch zur Schau stellt.

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Info

Kinostart: 15.12.2015

Genre:

Originaltitel: Reservoir Dogs