Futuristischer Actionthriller über einen ehemaligen Zwangsvollstrecker für eine Organspenderfirma, der in die Fänge der eigenen Organisation gerät.

Kinostart: 03.06.2010

Jude Law

Jude Law
als Remy

Forest Whitaker

Forest Whitaker
als Jake

Alice Braga

Alice Braga
als Beth

Liev Schreiber
als Frank

Carice van Houten
als Carol

Chandler Canterbury
als Peter

Joe Pingue
als Raymond Pearl

Liza Lapira
als Alva

Tiffany Espensen
als Alva, jung

Null
als T-Bone

Daniel Kash

Yvette Nicole Brown
als Rhodesia

Wayne Ward
als John

Tanya Clarke
als Hooker

Max Turnbull
als Larry the Lung

Howard Hoover
als Salesman

Robert Dodds
als Salesman

Raff Law
als Remy, jung

Tremayne Corion
als Jake, jung

Marty Adams

Christian Lloyd

Handlung

In der nahen Zukunft trägt die Firma The Union mit künstlichen Organen zur Gesundung der Menschheit bei. Es sei denn, man kann die Kosten nicht tragen. Dann werden Zwangsvollstrecker geschickt, die das Organ zurückholen. Remy ist der beste Mann im Geschäft, bis er bei einem Auftrag einen Herzinfarkt erleidet und seinerseits mit einem neuen Organ ausgestattet wird, das er nicht bezahlen kann. The Union hetzt ihm seinen einstigen Partner Jake auf den Hals. Von der Untergrundkämpferin Beth lernt Remy, wie man sich zur Wehr setzt.

In der nahen Zukunft trägt die Firma The Union mit künstlichen Organen zur Gesundung der Menschheit bei. Es sei denn, man kann die Kosten nicht tragen. Dann werden Zwangsvollstrecker geschickt, die das Organ zurückholen. Remy ist der beste Mann im Geschäft, bis er bei einem Auftrag einen Herzinfarkt erleidet und seinerseits mit einem neuen Organ ausgestattet wird, das er nicht bezahlen kann. The Union hetzt ihm seinen einstigen Partner Jake auf den Hals. Von der Untergrundkämpferin Beth lernt Remy, wie man sich zur Wehr setzt.

Kritik

Der gewaltgespickte Actionthriller um die blutige Zwangsenteignung künstlicher Organe verquirlt SciFi-Elemente mit schwarzer Komödie.

Jude Law (zuletzt in schlagkräftiger Form als "Sherlock Holmes"-Sidekick Dr. Watson) betritt mit dem SciFi-Actioner thematisch kein neues Terrain. Visionen einer düsteren Zukunft, in der die Menschheit von einem entseelten Establishment kontrolliert wird, wurden bereits in seinen Filmen "Gattaca" und "A.I. - Künztliche Intelligenz" aufgegriffen. In "Repo Men" (nicht zu verwechseln mit dem Kulthit "Repo Man" von 1984) wird die Hartherzigkeit in der Skizzierung der Geschäftspraktiken des medizinischen Konzerns The Union ins Groteske übersteigert. Ihre Produkte sind künstliche Organe und Prothesen, die sie mit hoch verzinstem Zahlungsplan an Bedürftige verhökern. Wer für seine Raten nicht mehr aufkommen kann, erhält Besuch von Remy (Law) und Jake (Oscar-Gewinner Forest Whitaker). Mit Skalpell bewaffnet holen die beiden langjährigen Partner das Firmeneigentum zurück - was zumeist mit dem Ableben der Klienten verbunden ist. Für Remy ist das Ganze nichts weiter als ein Job - bis er nach einem Unfall selbst ein Herztransplantat erhält und zahlungsunfähig wird.

In der splatterreichen Inszenierung von Newcomer Miguel Sapochnick, der sich zuvor an Musikclips übte, wird nun nach altbekanntem Schema der Jäger zum Gejagten. Zwischenzeitlich durchlebt der Protagonist Ehestress, beginnt eine neue Liebelei mit Beth (Alice Braga aus "I Am Legend"), einer Klientin auf der Abschlachtliste, die aus mehr künstlichen als natürlichen Körperteilen besteht. Er begibt sich schließlich in die Höhle des Löwen, um seine und Beths Codes zu löschen. Nachdem zuvor vorwiegend in schmutzigem Deprigrau und verwaschen-kühlem Blautönen geschwelgt wurde, blendet das Laborinnere mit sterilem Weiß. Das gegenseitige Entfernen der Scanner-Codes aus ihren Körpern mit ausgedehnten Aufschlitzmanövern nimmt eine unübersehbar sexuelle Komponente an. Das Finale involviert auch den öligen Firmenmanager (Liev Schreiber superb als skrupelloser Schurke), der seiner verdienten Lektion nicht entgeht. Als Parabel für ein kapitalistisches System, dass den kleinen Mann ausblutet und buchstäblich über Leichen geht, mag der auf dem Roman "Repossession Mambo" basierende SciFi-Thriller zwar nicht gerade elegant zur Sache gehen, dennoch wird der Nagel auf den Kopf getroffen. Abgerundet wird der eigenwillige Genre-Mix vom eklektischen Soundtrack mit Songs, die von RZA über Beck hin zu Perez Prado reichen. ara.

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Info

Plakat des Films: Repo Men
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 03.06.2010

USA 2010

Länge: 1 h 51 min

Genre: Sci-Fi

Originaltitel: Repo Men

Regie: Miguel Sapochnik

Drehbuch: Eric Garcia, Garrett Lerner

Musik: Marco Beltrami

Produktion: Mary Parent, Scott Stuber

Kamera: Enrique Chediak

Schnitt: Richard Francis-Bruce

Ausstattung: David Sandefur

Website: http://www.repo-men.de

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