Beziehungsdrama mit "Twilight"-Star Robert Pattinson und Emilie de Ravin als Liebespaar, das wie deren Familien auch von zwei Tragödien schwer gezeichnet sind.

Kinostart: 25.03.2010

Robert Pattinson

Robert Pattinson
als Tyler Hawkins

Emilie de Ravin

Emilie de Ravin
als Ally Craig

Pierce Brosnan

Pierce Brosnan
als Charles Hawkins

Chris Cooper
als Neil Craig

Lena Olin
als Diane Hirsch

Ruby Jerins
als Caroline Hawkins

Tate Ellington
als Aidan Hall

Gregory Jbara
als Les Hirsch

Kate Burton
als Janine

Martha Plimpton
als Helen Craig

Peyton List
als Samantha

Justin Grace
als Matthews

Meghan Markle
als Megan

Handlung

Tyler ist 21 und im ständigen Spannungsverhältnis zu seinem Vater, der nach dem Selbstmord von Tylers Bruder seine Familie fast aufgegeben und Zuflucht in seinem Wall-Street-Job gefunden hat. Auch Allie, ebenfalls 21, hat mit dem Mord an ihrer Mutter eine Tragödie miterlebt. Sie allerdings liebt ihren Vater und nach einigen zögerlichen Dates auch Tyler, mit dem sie so vieles zu verbinden scheint. Doch ein Geheimnis Tylers gefährdet das Glück - wie auch ein Ereignis, das nicht nur diese Beziehung ins Chaos stürzen könnte.

Tyler ist 21 und im ständigen Spannungsverhältnis zu seinem Vater, der nach dem Selbstmord von Tylers Bruder seine Familie fast aufgegeben und Zuflucht in seinem Wall-Street-Job gefunden hat. Auch Allie, ebenfalls 21, hat mit dem Mord an ihrer Mutter eine Tragödie miterlebt. Sie allerdings liebt ihren Vater und nach einigen zögerlichen Dates auch Tyler, mit dem sie so vieles zu verbinden scheint. Doch ein Geheimnis Tylers gefährdet das Glück - wie auch ein Ereignis, das nicht nur diese Beziehung ins Chaos stürzen könnte.

Kritik

Die Sonne geht auf für alle "Twilight"-Fans", denn der neue Film mit Robert Pattinson ist sensibel, romantisch und sein erstes Drama, das abseits der Hitreihe auch ins Kino kommt.

Abgesehen von "Harry Potter und der Feuerkelch" und der Vampirsaga, fand Pattinsons filmisches Leben hierzulande auf DVD oder Blu-ray statt. "Remember Me" ist deshalb ein Test, ob die Fans dem jungen Briten auch in der Rolle eines Sterblichen ins Kino folgen. Der nach "Die Hollywood-Verschwörung" zweite, prominent besetzte Film von TV-Profi Allen Coulter ("Die Sopranos"), spielt emotional auf "Twilight"-Territorium, ist eine gefühlvolle Romanze, die ihren Star aber etwas mehr aus der Reserve lockt, als ihm das sein Franchise bisher ermöglichte.

Die ersten Bilder allerdings gehören der 11-jährigen Allie, die 1991 zusehen muss, wie ihre Mutter an einem New Yorker Bahnsteig erschossen wird. Zehn Jahre später wird Allie (Emilie de Ravin) vom gleichaltrigen Kommilitonen Tyler (Robert Pattinson) angesprochen. Auch er hat eine familiäre Tragödie miterlebt, seinen älteren Bruder durch Selbstmord verloren. Aus dem zornigen Tyler, der im Schatten seines erfolgreichen, distanzierten Vaters seinen Platz im Leben sucht, und der reiferen Allie, die sich vor der Welt verkrochen hat, wird ein Paar. Doch Tyler verbirgt ein Geheimnis, das seine Gefühle in Frage stellt. Denn ursprünglich war Allie für ihn nur ein Mittel, um ihren Vater, einen Cop, an seinem empfindlichsten Punkt zu treffen.

Man kann den romantischen Auslöser vielleicht nicht glaubwürdig finden, die Lovestory selbst ist es aber schon - ohne aufgesetzte, überzogene Konflikte, weitgehend frei von Kontakten zum Kitsch, wie man sie etwa von Nicholas Sparks kennt. Drehbuchdebütant Will Fetters, der ironischerweise Sparks' aktuellen Roman adaptieren soll, konzentriert sich nicht nur auf die Liebesgeschichte, sondern auf die Beziehungen von mehreren Figuren, die sich durch Verlusterfahrung veränderten. Am besten gelingt ihm das abseits der romantischen Ebene in der Bindung zwischen Tyler und seiner kleinen Schwester (Naturtalent Ruby Jerins) sowie im Verhältnis zwischen Allie und ihrem Vater. Angesichts der zwei Tragödien im Hintergrund inszeniert Coulter erwartet sensibel, aber auch mit Humor und angenehm zurückhaltend. Gerade auch im überraschenden Finale über die Fragilität des Lebens, das der Regisseur einige Szenen zuvor, mit Pattinsons Schattenspiel im morgendlichen Sonnenlicht, ausdrucksstark vorwegnimmt. kob.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 25.03.2010

USA 2010

Länge: 1 h 53 min

Genre: Drama

Originaltitel: Remember Me

Regie: Allen Coulter

Drehbuch: Will Fetters, Jenny Lumet

Musik: Marcelo Zarvos

Produktion: Nick Osborne, Trevor Engelson

Kostüme: Susan Lyall

Kamera: Jonathan Freeman

Schnitt: Andrew Mondshein

Ausstattung: Scott P. Murphy

Website: http://www.remember-me-film.de