Thriller mit Sci-Fi-Elementen, angesiedelt im Kernforschungsinstitut CERN.

Kinostart: 12.01.2012

Heiner Lauterbach

Heiner Lauterbach
als Professor Carus

Max Tidof
als Robin Spector

Godehard Giese

Godehard Giese
als Antoine

Annika Blendl
als Sophia Dekkers

Die Handlung von Reality XL

Der renommierte Professor Konstantin Carus arbeitet am Kernforschungsinstitut CERN. Nach einer Schicht im Kontrollraum des Teilchenbeschleunigers, mit dem er zusammen mit einer Gruppe von Forschern Experimente durchführt, verlässt er als Einziger den Raum wieder. Der Rest der Gruppe ist spurlos verschwunden. Was wirklich während des Experiments passierte, versucht das Ermittlerduo Robin Spector und Sophia Dekkers herauszufinden. Doch Carus gibt sich rätselhaft. Und welche Rolle spielt der mysteriöse Stenograf Antoine?

Der renommierte Professor Konstantin Carus arbeitet am Kernforschungsinstitut CERN. Nach einer Schicht im Kontrollraum des Teilchenbeschleunigers, mit dem er zusammen mit einer Gruppe von Forschern Experimente durchführt, verlässt er als Einziger den Raum wieder. Der Rest der Gruppe ist spurlos verschwunden. Was wirklich während des Experiments passierte, versucht das Ermittlerduo Robin Spector und Sophia Dekkers herauszufinden. Doch Carus gibt sich rätselhaft. Und welche Rolle spielt der mysteriöse Stenograf Antoine?

Am Kernforschungsinstitut CERN überlebt nur ein Wissenschaftler ein Experiment - was ist wirklich passiert? Nachdenklicher Thriller, der an der Spannungsschraube dreht, während er philosophischen Fragen nachgeht.

Kritik zu Reality XL

Unangepasster, unabhängig produzierter Thriller von "Tatort"-Regisseur Thomas Bohn, der in seinem Kammerspiel die ganz große Frage stellt.

Ein Kammerspiel der, nicht nur fürs deutsche Kino, besonderen Art liefert Thomas Bohn, der sich nach seinem Kinodebüt "Straight Shooter" von 1999 vor allem als Regisseur hochkarätiger Tatort-Beiträge einen Namen machte, mit dem unabhängig produzierten Mystery-Thriller "Reality XL" ab. Ist man sich zunächst sicher, einer klassischen, leicht variierten Science-Fiction-Problemstellung gegenüberzustehen, schwingt der Film später in eine teils surreale teils übernatürliche gar religiöse Richtung, ohne dabei aber dem Pathos zu verfallen oder belehrend zu werden.

All dies geschieht zu 95 Prozent innerhalb der vier Wände eines einzigen, kalten, wenig an Schauwerten bietenden Zimmers und es zeugt von der Qualität der Dialoge und der Inszenierung, dass trotz beschränkten Settings kaum Längen entstehen. Das nur aus vier Personen bestehende Personal trägt sein Übriges zum Gelingen bei: Heiner Lauterbach mimt einen Mitarbeiter des Kernforschungsinstitutes CERN, der nach einer Schicht am Teilchenbeschleuniger als Einziger der Forschergruppe das Labor wieder verlässt und hierauf von einem geheimnisvollen Ermittlerduo, gespielt von Max Tidof und Annika Blendl, in eben jenem kellerartigen Raum zu den Vorfällen befragt wird. Nach und nach scheint das Rätsel gelüftet zu werden, doch Bohn macht es dem Zuschauer nicht leicht und lässt seinen Plot mehr als nur einen Haken schlagen, bevor am Ende dem seltsamsten der vier Figuren, dem alles protokollierenden Stenografen Antoine, gespielt von Godehard Giese, die alles entscheidende Rolle zukommt.

Bohns Herzensprojekt - er inszenierte, schrieb, produzierte und verleiht den Film unabhängig - macht keine Kompromisse und scheut auch nicht vor den großen Existenz- und Glaubensfragen zurück. Doch weiß der Regisseur auch, was er seinem Publikum schuldig ist und packt seine Gedanken in ein unangepasstes und tiefgründiges (Gerichts-)Thrillerkostüm, das in dieser Art seinesgleichen sucht.

mahe.

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Info

Plakat des Films: Reality XL
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 12.01.2012

Deutschland 2011

Länge: 1 h 21 min

Genre: Thriller

Originaltitel: Reality XL

Regie: Thomas Bohn

Drehbuch: Thomas Bohn

Musik: Hans Franek

Produktion: Thomas Bohn, Hans Franek

Kostüme: Claudia Unger

Kamera: Martin Schlecht

Ausstattung: Joachim Schäfer

Website: http://www.reality-xl.com