Kinostart: 24.11.2016

Die Handlung von Rammstein: Paris

Wenn alles vorbei ist, nach 98 Minuten, klatscht man sich ein Handtuch ins Gesicht, zupft sich die Reste der verkokelten Augenbrauen aus. Massiert sich die rauchenden Ohren, fühlt den eigenen Puls und fragt sich: Was, zum heiligen Henker, war das? Das war ein Film. „Nur ein Film“ sagt man ja manchmal, wenn man sich selbst beruhigen will. Wenn im Kino etwas zu grauenhaft wird, wenn einem die Bilder zu nahe kommen, ins Gesicht springen, wenn es körperlich wird. Bei RAMMSTEIN: PARIS funktioniert der alte Beschwichtigungstrick leider nicht, denn dieser Film — gedreht am 6. und 7. März 2012 in Paris, als die derzeit größte deutsche Rock-’n’-Roll-Band auf ihrer „Made in Germany“-Tournee zwei Abende lang im Palais Omnisports im Stadtteil Bercy spielte, brannte, donnerte — lässt wirklich alles auf seine Zuschauer niederbrechen, was sie auch in der echten Rammstein-Show am eigenen Leib spüren würden. Eine Attacke aus Blitz und Dunkelheit. Eine Sinfonie der Triebe. Ein muskulöses Date mit den Gladiatoren der Liebe. Musik. Theater. Feurige Umarmung. Wie schon oft bei dieser Band gesagt: ein Gesamtkunstwerk. Wer „RAMMSTEIN: PARIS“ gesehen hat, wird nie wieder sagen, er wäre nicht dabei gewesen.

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Kinostart: 24.11.2016

Genre: Doku