Im Mittelpunkt des Sci-Fi-Thrillers von Ridley Scott steht eine Forschergruppe (u.a. Charlize Theron, Noomi Rapace, Michael Fassbender), die Hinweisen auf die Ursprünge menschlichen Lebens nachgehen. Das führt sie auf eine spannende und gefährliche Reise zu den dunkelsten Ecken des Universums.

Kinostart: 09.08.2012

Noomi Rapace

Noomi Rapace
als Elizabeth Shaw

Michael Fassbender

Michael Fassbender
als David

Szenenbild aus Prometheus - Dunkle Zeichen mit Charlize TheronCharlize Theron

Charlize Theron
als Meredith Vickers

Guy Pearce
als Weyland

Idris Elba
als Janek

Logan Marshall-Green
als Charlie Holloway

Sean Harris
als Fifield

Rafe Spall
als Milburn

Handlung

Als die Crew der Prometheus nach zwei Jahren im Tiefschlaf das Ziel ihrer Reise erreicht, hoffen Shaw und Holloway, die wissenschaftlichen Leiter der Expedition, die Fragen des Menschen nach seinem Ursprung endlich beantworten zu können. Doch so lebensfeindlich wie die Umwelt des Planeten ist auch die Spezies, die sich hier unberechenbar entwickelt und bereits ihren Schöpfern den Tod gebracht hat. Ihr aggressiver Evolutionszyklus bedroht nicht nur das Leben der Crewmitglieder, sondern sogar die ganze Menschheit.

Als die Crew des Raumschiffs Prometheus nach zwei Jahren im Tiefschlaf das Ziel ihrer Reise erreicht, hoffen Shaw und Holloway, die wissenschaftlichen Leiter der Expedition, die Fragen des Menschen nach seinem Ursprung beantworten zu können. Doch so lebensfeindlich wie die Umwelt des Planeten ist auch die Spezies, die sich hier unberechenbar entwickelt und bereits ihren Schöpfern den Tod gebracht hat. Ihr aggressiver Evolutionszyklus bedroht nicht nur das Leben der Crewmitglieder, sondern sogar die ganze Menschheit.

Die Crew der Prometheus folgt den Hinweisen auf Außerirdische zu einer fernen Welt. SF-Schocker im "Alien"-Kosmos, von Ridley Scott als bildgewaltiger Blockbuster-Koloss inszeniert.

Kritik

Ridley Scotts bildgewaltige Rückkehr zum Science-Fiction-Film baut eine Brücke zu einem Klassiker und öffnet die Türe in ein neues Universum.

Nach "Alien" und "Der Blade Runner" sind die Erwartungen das größte Hindernis für Scotts Comeback in einem Genre, das er meisterlich mitprägte. Wer sich nur in Vergleichen verliert, das Gefühl eines originären Erlebnisses reproduzieren will, schmälert deshalb die beeindruckende Seherfahrung die "Prometheus - Dunkle Zeichen" sehr wohl ist, auch wenn Perfektion, wie in aller Schöpfung, nicht erreicht wird. Das Drehbuch zeigt die Spuren eines langen Evolutionsprozesses mit großen Ideen, aber auch Kompromissen, die durch das Budget, aber auch durch einen Kultfilm bedingt sind, zu dem man als etablierte Marke verweisen will. Herausgekommen ist ein Hybrid, der "Alien"-DNS in sich trägt, aber mit Bezügen zu "Watchmen" viel größere Fragen über Verantwortung von Schöpfung und Unberechenbarkeit von Evolution aufwirft.

Ein starker Prolog sät die Saat, zeigt wie der Erde Leben gegeben wurde. Unzählige Generationen später finden die Forscher Shaw (Noomi Rapace aus "Verblendung") und Holloway (Logan Marshall-Green) Hinweise auf die Herkunft der experimentierfreudigen Spender - auf einen Planeten, der Antworten geben könnte auf die elementarsten Fragen des Menschen zwischen Spiritualität und Wissenschaft. Als Shaw, Holloway und weitere 15 Crewmitglieder nach zweijähriger Reise auf dem Raumschiff Prometheus den Planeten erreichen, entdecken sie Entsetzliches. Statt ihren Schöpfern gegenübertreten zu können, sind sie mit deren Schöpfung, mit mutierenden Lebensformen und einem extrem aggressiven Entwicklungszyklus konfrontiert.

Hybris spielt eine tragende Rolle in dieser Geschichte, die sich anfangs ruhig und mit einer majestätischen Aura entwickelt, im Soundtrack schon früh auf "Alien" verweist und schließlich als Science-Fiction-Horror-Hybrid gute Schock- und Suspenseszenen generiert. Von menschlicher Intelligenz hält der Film erkennbar nichts, weshalb sich einige Figuren ausgesprochen dumm verhalten, nur Shaw und der von Michael Fassbender perfekt gespielte Android David smart genug sind, um sich den Respekt des Zuschauers zu sichern. Neue Maßstäbe kann Scott mit einem bescheidenen Budget von 130 Millionen Dollar visuell nicht setzen, bleibt auch im Einsatz von 3D fast zu dezent, will nie effekthascherisch, kein William Castle sein. Trotzdem leistet "Prometheus" in Ausstattung und Bildgestaltung Beachtliches, bleibt auch thematisch ein faszinierender Film, der leidenschaftlich diskutiert werden wird, der verblüfft, verstört und, auf dem Weg in neue Franchisewelten, längst nicht alle Geheimnisse verrät. kob.

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Info

  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 09.08.2012

USA 2012

Länge: 2 h 4 min

Genre: Action

Originaltitel: Prometheus

Regie: Ridley Scott

Drehbuch: Damon Lindelof, Jon Spaihts

Musik: Marc Streitenfeld

Produktion: Ridley Scott, Damon Lindelof, David Giler, Walter Hill

Kostüme: Janty Yates

Kamera: Dariusz Wolski

Schnitt: Pietro Scalia

Ausstattung: Arthur Max

Website: http://www.prometheus-derfilm.de/

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