Die Welt ist im Krieg zwischen Menschen und Vampiren. Als eine junge Frau entführt wird, begibt sich eine Rettungsexpedition unter Leitung eines grimmigen Gotteskriegers (Paul Bettany) ins Feindesland in einem Horror-Actioner in angriffslustiger 3D-Optik.

Kinostart: 09.06.2011

Paul Bettany

Paul Bettany
als Priester

Cam Gigandet

Cam Gigandet
als Hicks

Maggie Q

Maggie Q
als Priesterin

Karl Urban
als Black Hat

Lily Collins
als Lucy

Stephen Moyer
als Aaron

Mädchen Amick
als Shannon

Christopher Plummer
als Monsignor Orelas

Handlung

In einer postapokalyptischen Welt kämpfen Menschen seit Jahrhunderten gegen Vampire. Priest bricht mit seinen kirchlichen Herren, um seine von Vampiren entführte Nichte Lucy zu retten. Auf seinem fast aussichtslosen Unterfangen - er hat nur wenige Tage Zeit, bevor Lucy selbst zum Vampir wird - begleiten ihn der junge Freund Lucys, Hicks, ein Halbvampir, und eine Priesterkollegin und Kriegerin mit übernatürlichen Fähigkeiten.

In einer postapokalyptischen Welt kämpfen Menschen seit Jahrhunderten gegen Vampire. Priest bricht mit seinen kirchlichen Herren, um seine von Vampiren entführte Nichte Lucy zu retten. Auf seinem fast aussichtslosen Unterfangen - er hat nur wenige Tage Zeit, bevor Lucy selbst zum Vampir wird - begleiten ihn der junge Freund Lucys, Hicks, ein Halbvampir, und eine Priesterkollegin und Kriegerin mit übernatürlichen Fähigkeiten.

Kritik

Von Sam Raimi koproduzierte Comic-Verfilmung mit Paul Bettany als Vampirjäger mit Superkräften, die er vor der postapokalyptischer Kulisse des Horroractionthrillers ausgiebig nutzt.

Die zweite Kooperation des Wiederholungspriesters Paul Bettany ("The Da Vinci Code - Sakrileg") mit dem Visual-Effects-Zauberer Scott Charles Stewart nach "Legion" basiert diesmal auf einer komplexen Vorlage, der gleichnamigen koreanischen Comicreihe, die Western, übernatürlichen Horror und Dark Fantasy verschmelzt. Mit biblisch-religiösen Motiven kennt sich Stewart nach mordlüsternen Engelsscharen bestens aus und stanzt ein optisch ansprechendes B-Picture aus der Effektfabrik, die naturgemäß Action und Look großschreibt, während dramaturgische Tugenden nur Anhang sind.

Das Sündenregister des Gottesdieners ist lang, denn ein braver Mönch ist der schlicht Priest (Bettany) genannte nie gewesen: Er gehörte einer mit Superkräften versehenen Kaste kirchlicher Elite-Krieger mit Kreuz-Tätowierung auf der Stirn an. Sie entschieden einst den jahrhundertelangen Krieg zwischen Menschen und Vampiren für erstere, auch wenn dadurch die Welt zur öden Steppe verwüstet wurde. Der Rest der Menschheit vegetiert nun in abgeschotteten Betonsilo-Städten, in denen ewige Blade-Runner-Dunkelheit und die mächtige Kirche herrschen, die das Vampirvolk als für besiegt erklärt und das Vergessen anordnet.

Als Priest die Nachricht ereilt, seine Nichte Lucy (Phil Collins Tochter Lily) sei von Vampiren entführt worden, riskiert er in dem orwellschen Gottesstaat seine endgültige Exkommunizierung, weil er die Macht der Kleriker in Frage stellt. So bricht er sein Gelübde und rast mit hochfrisiertem Motorrad hinaus in die von der gleißenden Sonne ausgebleichte Death-Valley-Landschaft, die einen reizvollen Kontrast zum düsteren Blau der City bietet. Mit Lucys Freund, dem Wüsten-Sheriff Hicks (Cam Gigandet) und einer Gotteskriegerin (Maggie Q) nimmt er das Rennen gegen die Zeit auf, um das Mädchen zu retten.

In sehenswerter postapokalyptischer "Mad Max"-Kulisse entdecken sie einen verlassenen Vampirstock, den Ort von Priests persönlichem Trauma, wo ein Höhlenlabyrinth "Aliens"-artige Brutkammern für eine ganze Vampirarmee enthält. Diese rast per Zug auf menschliche Siedlungen zu, um die Vernichtung zu vollenden, was Kampfmaschine Priest mit Martial Arts und Ninja-Waffen zu verhindern sucht. Im rasanten Showdown wird sein Verhältnis zum alten Bekannten Black Hat (Karl Urban) enthüllt und im Etappensieg, der ersten Schlacht eines herannahenden Krieges, die Saat für die Fortsetzung gelegt. Die ausgiebigen Duelle dieser Hochgeschwindigkeits-Videogame-Action, die nachträglich in 3D konvertiert wurde, sind humorlos um Coolness bemüht und in Dialogszenen oft dem Camp nahe. Aber aufgrund des ausgefeilten Steampunk-Designs und furioser Fights qualifizieren sie sich zum Franchise wie "Blade" oder "Underworld". tk.

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Info

  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 09.06.2011

USA 2011

Länge: 1 h 27 min

Genre: Horror

Originaltitel: Priest

Regie: Scott Charles Stewart

Drehbuch: Cory Goodman

Produktion: Sam Raimi, Joshua Donen, Michael DeLuca, Mitchell Peck

Kamera: Don Burgess

Schnitt: Lisa Zeno Churgin

Ausstattung: Richard Bridgland

Website: http://www.priest-film.de/index.html

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