Im Wortsinn deftige Komödie um den ungleichen Konkurrenzkampf von Schwester und Bruder bzw. Pommes-Bude vs. Fast-Food-Kette im Ruhrgebiet.

Kinostart: 12.07.2012

Luise Risch

Luise Risch
als Patty Frey

Marlene Risch
als Selma Frey

Tabea Willemsen

Tabea Willemsen
als Lilo Frey

Thekla Carola Wied
als Besjana Simicics

Anneke Kim Sarnau
als Frieda Frey


als Walther Frey

Jan Erik Madsen
als Norton Jersey

Michael Keseroglu

Paul Faßnacht
als Heinz Pr

Gernot Schmidt
als Ludwig

Johannes Rotter
als Oberwachtmeister Schmittke

Antje Lewald
als Sekret

Peter Bongartz
als Opa Frey

Alexander Koll
als Opa Frey, jung

Stefan Marquard
als Stefan Marquard

Regine Schroeder
als Dr. Bertram

Jokubas Aust
als Fynn

Henning Heup
als Journalist Herr Kleinschmidt

Nito Torres
als Kunde Karl

Endrit Bajrami
als Mehmet

Kristina Cammann
als Miss Innenhafen

Christopher Becker
als Fan

Robert Steudtner
als Radiosprecher

Handlung

Seit ihr Vater starb, führt Frieda mit ihren drei jungen Töchtern seine Pommes-Bude weiter, allerdings wirtschaftlich erfolglos - und dass, obwohl sie das leckere Geheimrezept seiner Sauce hat. Ihr hinterlistiger Bruder Walther hat indes mit einer Fast-Food-Kette Karriere gemacht und lässt keinen fiesen Trick aus, um an Vaters Saucenformel zu kommen. Dafür ködert er Friedas älteste Tochter Patty, die von einer Solo-Karriere als Sterne-Köchin träumt, mit einem scheinheiligen Angebot. Den Wettbewerb um das Stadion-Catering des MSV Duisburg will er mit Verrat entscheiden.

Nach dem Tod des Vaters führt Frieda mit ihren drei Töchtern seine Pommesbude weiter, allerdings wirtschaftlich erfolglos - und das, obwohl sie das leckere Geheimrezept seiner Sauce hat. Ihr Bruder Walther hat indes mit einer Fast-Food-Kette Karriere gemacht und lässt keinen Trick aus, um an Vaters Saucenformel zu kommen. Dafür ködert er Friedas älteste Tochter, die von einer Karriere als Sterne-Köchin träumt. Den Wettbewerb um das Stadion-Catering des MSV Duisburg will er mit Verrat für sich entscheiden.

Eine von einer jungen Frau geführte Pommesbude erhält Konkurrenz in Gestalt ihres Bruders, der für eine Fast-Food-Kette arbeitet. Komödie um den ungleichen Konkurrenzkampf von Schwester und Bruder bzw. Pommesbude vs. Fast-Food-Kette im Ruhrgebiet.

Kritik

Coming-of-Age-Familienkomödie mit viel Frauenpower um den David-gegen-Goliath-Konkurrenzkampf einer Pommes-Bude gegen einen heimtückischen Unternehmer.

Im ungleichen Kampf eines Familien-Erb-Unternehmens gegen eine Fast-Food-Kette sind die Rollen von David und Goliath, menschlicher Wärme und kapitalistischer Kälte klar verteilt. Dabei bleibt alles in der Familie, denn die vom Vater vererbte Curry-Bude wird von der alleinerziehenden Frieda und ihren drei Töchtern Patty, Selma und Lilo mit Herz, aber ohne Erfolg betrieben, während Friedas Bruder Walther (Fanta-4-Rapper Smudo als hinterlistiger Hallodri) zwar eine Imbiss-Kette besitzt, aber nicht das Geheimrezept für die beste Sauce.

Es geht um die Curry-Wurst: Als die überlastete Mutter nach einem Kollaps auf Kur geht und die älteste Tochter Patty (Luise Risch) heimlich die Schule schmeißt, um ein Praktikum im Sterne-Lokal anzufangen und ihren Traum von einer Karriere als Köchin zu folgen, ködert sie Walther mit einem Angebot, das sie zur Verräterin macht - an ihrer Familie. Denn im Wettbewerb um das Catering im Stadion des Traditionsvereins MSV Duisburg spielt Walther unfair und bootet seine Verwandten aus.

Vom deutschen Wirtschaftswunder im Ruhrpott bis zur Krise dauert es nur den Vorspann von Tina von Trabens Ökonomie-Komödie, die im Geiste von "The Shop Around the Corner" steht. Hauptfigur Patty steht zwischen den Fesseln der Familientradition und ihrer Individualität, muss ihren Selbstverwirklichungs-Egoismus aber bereuen und lernt den Zusammenhalt schätzen. Krise ist hier auch Chance, aber wer nicht kämpft, hat schon verloren. Nach dieser Maxime legen sich die beiden jüngsten Schwestern ins Zeug, nachdem sie ihre Bude versehentlich abgefackelt haben, mit Hilfe der Schrottplatzbesitzerin Besjana (rau mit Herz: Thekla Carola Wied) eine neue aufzumachen und leidenschaftlich für die Ausschreibung zu ackern. Von Traben schildert ihren Einsatz in warmherzigen Bildern, ohne den anstrengenden Arbeitsalltag zu schönen, aber stets im Glauben an den Erfolg des Tüchtigen. Diese märchenhafte Zuversicht samt positiver Grundeinstellung unterstützt sie mit kurzen Animationsszenen und anderen kreativen Filmeinfällen. Fehler machen darf jeder - die Frage ist, ob man sie anschließend repariert. tk.

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Info

Kinostart: 12.07.2012

Deutschland 2012

Länge: 1 h 25 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Pommes essen

Drehbuch: Rüdiger Bertram, Tina Traben, Tina Traben

Musik: Markus Aust

Produktion: Dagmar Niehage

Kostüme: Angela Neis

Kamera: Ralf M. Mendle

Schnitt: Nicole Kortlüke

Ausstattung: Adriano Ciarrettino

Website: www.pommesessen.de