Pedro Almodóvars provozierendes Spielfilmdebüt, das einen Einblick in das pulsierende Leben der Subkultur Madrids bietet.

Kinostart: nicht bekannt

Handlung

Pepis Nachbar, ein Polizist, nutzt ihre kleine Marihuana-Plantage als Vorwand, sie zu vergewaltigen. Um sich zu rächen, beauftragt sie Punk-Sängerin Bom und ihre Band, ihn zu verprügeln. Da der Aktion irrtümlich der Zwillingsbruder des Polizisten zum Opfer fällt, wenden sich Pepi und Bom seiner Frau zu. Die unbefriedigte Luci entpuppt sich als überaus willig, verlässt ihren Mann und wird zur masochistischen Gespielin Boms. Gemeinsam genießen die drei Frauen das Madrider Nachtleben, bis der Polizist erneut auf den Plan tritt.

Kritik

Provozierendes Spielfilmdebüt Pedro Almodóvars ("Volver"), der dem pulsierenden Leben der Subkultur Madrids ein Denkmal setzt. Mit von Freunden und Mitwirkenden geborgtem Geld innerhalb einer Woche gedreht, zeigt der kompromisslose Film eine bunte, an Überraschungen reiche Welt, in der Grenzen verschwimmen, alles im Fluss ist und John Waters grüßen lässt. Almodóvar selbst hat einen kurzen Auftritt als Jury bei einem Penisgrößen-Wettbewerb.

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Info

Plakat des Films: Pepi, Luci, Bom y otras chicas del montón

Kinostart: nicht bekannt

Spanien 1980

Genre: Komödie

Originaltitel: Pepi, Luci, Bom y otras chicas del montón

Regie: Pedro Almodóvar

Drehbuch: Pedro Almodóvar

Produktion: Pastoria Delgado, Pepon Coromina

Kostüme: Manuela Camacho

Kamera: Paco Femenía

Schnitt: José Salcedo

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