Romantische Komödie über eine Apothekerin, die eine Obsession für Woody Allen hat.

Kinostart: 04.10.2012

Handlung

Eine Mittdreißigerin ist trotz Kuppelversuche ihres Vaters immer noch Single. In allen Lebens- und Liebesfragen wendet sie sich an ihr Idol Woody Allen, der ihr vom Poster herab die besten Ratschläge gibt. Als sie plötzlich zwischen zwei Männern steht, einem charmanten und einem etwas spröden Exemplar, weiß sie nicht, was sie tun soll. Wie gut, dass da der Meister der Neurosen selbst für einen kurzen Moment in Paris auftaucht, und ihr bei der Entscheidungsfindung allein durch seine Präsenz eine große Hilfe ist.

Eine Mittdreißigerin ist trotz der Kuppelversuche ihres Vaters immer noch Single. In allen Lebens- und Liebesfragen wendet sie sich an ihr Idol Woody Allen, der ihr vom Poster herab die besten Ratschläge gibt. Als sie plötzlich zwischen zwei Männern steht, einem charmanten und einem etwas spröden Exemplar, weiß sie nicht, was sie tun soll. Wie gut, dass da der Meister der Neurosen selbst für einen kurzen Moment in Paris auftaucht, und ihr bei der Entscheidungsfindung allein durch seine Präsenz eine große Hilfe ist.

Ein junge Apothekerin wendet sich in allen Lebensfragen dem Kino von Woody Allen zu, wird aber bald mit der romantischen Realität konfrontiert. Sympathische romantische Komödie aus Frankreich mit zahlreichen Woody-Allen-Zitaten.

Kritik

Liebevolle Hommage an Stadtneurotiker Woody Allen in einer durch und durch französischen Romantik-Komödie.

Es gibt noch Wunder: Regiedebütantin Sophie Lellouche fasste sich ein Herz und gab ihr Treatment für den Film in einem Nobelhotel in Paris ab - für einen ganz bestimmten Gast, Monsieur Woody Allen. Der drehte gerade an der Seine und las sich die Idee zu "Paris Manhattan" in einer ruhigen Minute durch. Wenige Monate später stellte sich die junge Französin an den Ausgang eines Clubs in New York und überreichte ihm, umringt von Autogrammjägern, das Drehbuch. Seitdem blieben sie in Kontakt und der Stadtneurotiker ließ sich sogar zu einem Gastauftritt überreden.

Sein Konterfei hing schon in Teenager-Zeiten an der Wand von Alice Ovitz, Tochter eines Apothekers, die mit 15 ihren ersten Woody Allen-Film sah und seitdem in allen Lebenslagen - vor allem aber in Liebefragen - mit ihm Zwiesprache hält. Inzwischen hat sie die Apotheke ihres Vaters übernommen und ist als Mittdreißigerin immer noch Single. Die ständigen Kuppelversuche des Daddys scheitern, bis sie plötzlich zwischen zwei Männern steht, dem charmanten und gebildeten Womanizer Vincent und dem zynischen Victor, einem spröden Alarmanlagen-Bauer. Als der Gast, den er aus seinem zugesperrten Zimmer im vornehmen Plaza Athénée befreit, sich als der berühme Regisseur entpuppt, ruft er Alice an und die düst im knallroten Kleid auf einem Roller los zu ihrem Idol.

Das Genre Romantische Komödie wird hier zwar nicht neu erfunden, aber mit Herz erfrischender Leichtigkeit inszeniert. Die Heldin passt so gar nicht in den großstädtischen Egoismus, verteilt an Kunden mit Kümmerchen Allen-DVDs und beglückt damit sogar einen Einbrecher, dessen Leben natürlich dadurch von Grund auf geändert wird. Alice Taglioni und Patrick Bruel (2012 auch mit "Der Vorname" im deutschen Kino) geben fröhlich das Paar, das durch den großen Meister letztendlich zusammen kommt. Die Geschichte ist im weitesten Sinne eine Ménage à trois, denn der Dritte im Bunde ist Woody Allen, der in ausgewählten Filmzitaten vor allem aus "Was sie schon immer über Sex wissen wollten" oder "Manhattan" vom Poster herab mit seinen philosophischen Antworten die Richtung vorgibt, sei es in puncto Liebe, Tod oder Beziehung zu Gott. Paris, wird hier nicht in Postkartenbildern gezeigt, sondern mit unbekannteren Schauplätzen von besonderem Charme. Die Kamera arbeitet häufig mit der Totalen, Symbol dafür, dass Victor Alice die Freiheit bietet, aus vielen Leben eines auszusuchen. und das fantasievolle Happy End macht nicht nur das ungleiche Paar glücklich. mk.

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Info

Kinostart: 04.10.2012

Frankreich 2012

Länge: 1 h 18 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Paris-Manhattan

Regie: Sophie Lellouche

Drehbuch: Sophie Lellouche

Musik: Jean-Michel Bernard

Produktion: Philippe Rousselet

Kostüme: Fabienne Katany

Kamera: Laurent Machuel

Schnitt: Monica Coleman

Ausstattung: Philippe L'Éveque

Website: www.senator.de/