Minimalistischer Low-Budget-Horror-Thriller, der im Pseudo-Dokumentarstil von "Blair Witch Project" effektiv schleichendes Grauen heraufbeschwört.

Kinostart: 19.11.2009

Katie Featherston

Katie Featherston
als Katie

Micah Sloat
als Micah

Amber Armstrong
als Nachbarin

Handlung

Katie studiert und ihr Freund Micah, mit dem sie in San Diego eine Wohnung teilt, ist freier Börsenmakler. Katie glaubt, seit Kindheitstagen von einem unsichtbaren Wesen heimgesucht zu werden. Micah will der Sache auf den Grund gehen und filmt nachts mit einer DV-Kamera in ihrem Schlafzimmer. Erst sind nur Geräusche zu hören, doch dann wird der Geist mit zunehmender Aggressivität auch sichtbar. Katie bekommt es immer mehr mit der Angst zu tun. Ein Parapsychologe rät ihnen, möglichst keinen Kontakt mit dem Geist aufzubauen.

Katie studiert, ihr Freund Micah ist Börsenmakler. Gemeinsam teilen sie sich in San Diego ein kleines Haus. Katie glaubt, seit Kindheitstagen von einem unsichtbaren Wesen heimgesucht zu werden. Micah will der Sache auf den Grund gehen und filmt nachts mit einer Videokamera in ihrem Schlafzimmer. Erst sind nur Geräusche zu hören, doch dann wird der Geist mit zunehmender Aggressivität auch sichtbar. Katie bekommt es immer mehr mit der Angst zu tun. Ein Parapsychologe rät ihnen, den Dämon möglichst nicht zu provozieren. Micah hält sich nicht daran.

Kritik

Minimalistischer Low-Budget-Horror-Thriller, der im Pseudo-Dokumentarstil von "Blair Witch Project" effektiv schleichendes Grauen heraufbeschwört.

Dabei wurde das Projekt vom israelischen Newcomer-Regisseur Oren Peli quasi im Alleingang (neben Regie und Drehbuch, zeichnet er für Kamera und Schnitt verantwortlich) mit einem Minibudget von 11.000 Dollar realisiert. Die Weltpremiere fand bereits vor fast zwei Jahren beim Slamdance Filmfestival statt. Ursprünglich hatte Dreamworks geplant, Peli für ein aufwändigeres Remake zu engagieren. Doch nun landete zuerst eine von 95 auf 86 Minuten gekürzte Fassung mit neuem, schockierendem Schlusstwist in den US-Kinos und verbuchte an den ersten Wochenenden in nur wenigen Locations Rekordzahlen. Das gelang ähnlich wie bei "Blair Witch" durch geschicktes Marketing.

In dem Grusel-Kammerspiel - es spielt ausschließlich in einer Wohnung in San Diego - wird ein Yuppie-Pärchen von einem bösartigen Poltergeist heimgesucht. Katie (Katie Featherstone) studiert und ihr Freund Micah (Micah Sloat) ist freier Börsenmakler. Katie glaubt seit Kindheitstagen von einem unsichtbaren Wesen heimgesucht zu werden. Micah beschließt der Sache mit einer DV-Kamera in ihrem Schlafzimmer auf den Grund zu gehen. Der Zuschauer wird nun Zeuge, wie in schwarz-grauen Nachtsichtaufnahmen die unerklärlichen Ereignisse eskalieren. Zunächst sind nur seltsame Geräusche zu vernehmen, doch der Geist wird aggressiver und langsam wahrnehmbar. Ein herbeigerufener Parapsychologe warnt die beiden, Kommunikation herzustellen und rät, einen Spezialisten zu engagieren. Doch Micah glaubt alles im Griff zu haben, während Katie in Panik gerät. Die Beziehung der beiden verschlechtert sich, proportional dazu, wie die nächtlichen Übergriffe des ungebetenen übernatürlichen Hausgasts außer Kontrolle geraten. Eine Katastrophe ist unabwendbar.

Peli versteht es, mit einfachsten Mitteln und ohne aufwändige Effekte ein klassisches Haunted-House-Szenario voll strotzender Spannung zu entwerfen. Dafür benutzt er eine Cinema-Verité-Herangehensweise, komplett mit verwackelter Kamera. Die hält sich in genießbaren Grenzen und vermeidet den Exzess von "Cloverfield". Auch auf Gore und Gewalt verzichten die Macher (fast) gänzlich, sie provozieren stattdessen das Publikum gekonnt, sich das Böse selbst auszumalen. Und das ist gruseliger als so mancher ausschweifender Torture-Porn. ara.

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Info

Plakat des Films: Paranormal Activity
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 19.11.2009

USA 2008

Länge: 1 h 27 min

Genre: Horror

Originaltitel: Paranormal Activity

Regie: Oren Peli

Drehbuch: Oren Peli

Produktion: Jason Blum, Oren Peli

Schnitt: Oren Peli

Website: http://www.paranormalactivity-film.de

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