Kinostart: nicht bekannt

Handlung

Die 12jährige Anna ist krank. Aus Langeweile zeichnet sie ein Haus, das sie in ihren Fieberträumen besuchen kann. Um dort nicht allein zu sein, zeichnet Anna einen Jungen ins Bild, von dem ihr die Ärztin erzählt. Mark ist schwerkrank und kann nicht laufen. Zwischen beiden entwickelt sich eine tiefe Freundschaft. Doch Annas Phantasien verquicken sich immer mehr mit der Realität und wirken sich negativ auf ihre Gesundheit aus. In ihren Träumen steht sie Todesängste aus, da sich der gezeichnete Vater, der Mark helfen sollte, als mordgieriger Irrer erweist. Die Kinder fliehen zu einem Leuchtturm. Während Mark im Krankenhaus stirbt, kann Anna, die ihm folgen will, gerettet werden.

In ihren Fieberträumen kann ein Mädchen ein von ihr gezeichnetes Haus besuchen, in dem sich unheimliche Dinge abspielen. Subtiler Suspensethriller.

Kritik

Dem englischen Starproduzenten Bernard Rose ("Sammy und Rosie tun es") gelang mit diesem Thriller ein außergewöhnliches Regiedebüt voller unterschwelliger Bedrohung und subtil erzeugter Spannung. Mit fast schon poetischen Bildern fängt Rose Kindheitsurängste an der Schwelle zum Tod ein, die er mit einer eindringlichen Symbolsprache treffend charakterisiert. Dabei baut er geschickt Elemente des Horrorfilms ein, die in der surrealen Traumlandschaft für Suspense sorgen. Newcomerin Charlotte Burke gibt ein beeindruckendes Debut als alptraumgeplagtes Mädchen. Freunde origineller Psychothriller werden begeistert sein.

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Info

Plakat des Films: Paperhouse
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: nicht bekannt

Großbritannien 1988

Länge: 1 h 32 min

Genre: Thriller

Originaltitel: Paperhouse

Regie: Bernard Rose

Drehbuch: Matthew Jacobs

Musik: Hans Zimmer, Stanley Myers

Produktion: Tim Bevan, Sarah Radclyffe

Kamera: Mike Southon