SciFi-Fantasy von Kinomagier Guillermo del Toro ("Hellboy") um einen epischen Kampf bemannter Roboter gegen Riesenmonster aus dem Meer.

Kinostart: 18.07.2013

Szenenbild aus Pacific Rim mit Charlie HunnamCharlie Hunnam

Charlie Hunnam
als Raleigh Antrobus

Idris Elba

Idris Elba
als Stacker Pentecost

Rinko Kikuchi

Rinko Kikuchi
als Mako

Charlie Day
als Newt Gotlieb

Robert Kazinsky
als Chuck

Max Martini
als Herc Hansen

Ron Perlman
als Hannibal Chau

Handlung

Nach vielen Jahren Krieg gegen außerirdische Monster, die durch ein Portal zwischen den Dimensionen immer wieder die Metropolen der Erde attackieren, steht die menschliche Zivilisation vor dem Untergang, scheinen selbst die riesigen Kampfroboter, die von neuronal vernetzten Pilotenteams gesteuert werden, nichts mehr ausrichten zu können. Bis mit der jungen Rekrutin Mako und dem erfahrenen Fighter Becket ein Duo gebildet wird, das mit seiner Harmonie zur letzten Hoffnung im Kampf gegen das Chaos wird.

Nach vielen Jahren Krieg gegen außerirdische Monster, die durch ein Portal zwischen den Dimensionen immer wieder die Metropolen der Erde attackieren, steht die menschliche Zivilisation vor dem Untergang, scheinen selbst die riesigen Kampfroboter, die von neuronal vernetzten Pilotenteams gesteuert werden, nichts mehr ausrichten zu können. Bis mit der jungen Rekrutin Mako und dem erfahrenen Fighter Becket ein Duo gebildet wird, das mit seiner Harmonie zur letzten Hoffnung im Kampf gegen das Chaos wird.

Auf den Angriff gigantischer Monster antwortet die menschliche Zivilisation mit dem Einsatz von riesigen Kampfrobotern. Mit großen Schauwerten glänzendes Effektespektakel zwischen "Transformers" und "Godzilla" von Guillermo del Toro.

Kritik

Guillermo del Toros monumentaler Monsterfilm beschert den Fanboys das Glück einer effektlastigen Destruktionsorgie mit gewaltigen Schauwerten.

Es entbehrt nicht der Ironie, dass Del Toro ursprünglich die kleinsten Helden feiern wollte und nun den Verlust von "Der Hobbit", aus dem er nach Produktionsverzögerungen ausstieg, mit gigantischen Protagonisten kompensiert. "Pacific Rim" konfrontiert Aliens, die mit Wolkenkratzern Domino spielen könnten, mit riesigen Kampfrobotern und baut großen und kleinen Jungs einen Spielplatz, auf dem das Zerlegen und Zerstören als sommerlicher Event zelebriert wird.

Filmen mit einer solchen Versuchsanordnung mangelnde Charakterzeichnung vorzuwerfen, ist obsolet und letztlich nur Frustverarbeitung von Kunstanbetern, die sich ins falsche Genre verirrt haben. "Pacific Rim" müht sich redlich, seine Duelle von Stahltitanen mit intergalaktischen Fleischbergen mit menschlichen Konflikten zu unterfüttern, doch der Gradmesser wird immer das Spektakel bleiben, das dieser Big-Budget-Titan verspricht und über weite Strecken auch einlöst. Wie so oft im Zeitalter der Blitzreize wirkt der Prolog dabei etwas gehetzt, muss ein Erzähler zu viele Informationen in zu kurzer Zeit liefern, um in den Plot einzuführen. Durch ein Portal, das Dimensionen miteinander verbindet, ist es außerirdischen Monstern, in Verbeugung vor Godzilla und anderen japanischen Fantasyfiguren Kaiju genannt, gelungen, zur Erde vorzudringen und die menschliche Zivilisation fast völlig zu zerstören. Operationsbasis der Eroberer ist die Tiefe des Pazifiks, aus der sie mit zunehmender Frequenz auftauchen, um Metropolen wie San Francisco oder Hongkong, Hauptschauplatz des Films, heimzusuchen. Nur riesige Kampfroboter, die von zwei neuronal vernetzten Piloten gesteuert werden, können sie in Schach halten.

Diese Koppelung menschlicher Synapsen und Emotionen ist originell, propagiert das Miteinander in einem Film, der vor allem vom Gegeneinander lebt. In der Konfrontation liegen die Schwächen des Films, wenn Fights in die Nacht oder ins Wasser verlegt werden und nie schlüssig erklärt wird, warum Faust- und Ringkampf trotz wirkungsvollerer Waffen bevorzugte Strategien sind. Dennoch sind diese Sequenzen natürlich auch die größten Attraktionen, sind gigantische Effektschlachten, die der Zielgruppe XXL-Entertainment bieten, aber eigentlich das Cinemascope-Format verdient hätten, das ihnen "Pacific Rim" verweigert, obwohl es beim Vorbild, nach dem dritten "Godzilla"-Film, Standard wurde. kob.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 18.07.2013

USA 2013

Länge: 2 h 11 min

Genre: Sci-Fi

Originaltitel: Pacific Rim

Regie: Guillermo Del Toro

Drehbuch: Guillermo Del Toro, Travis Beacham

Musik: Ramin Djawadi

Produktion: Guillermo Del Toro, Mary Parent, Thomas Tull, Jon Jashni

Kostüme: Kate Hawley

Kamera: Guillermo Navarro

Schnitt: John Gilroy, Peter Amundson

Ausstattung: Carol Spier, Andrew Neskoromny

Website: http://wwws.warnerbros.de/pacificrim/index.html

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