Otto als Faktotum eines faschistoiden Hausmeisters.

Kinostart: nicht bekannt

Die Handlung von Otto - Der neue Film

Um sich über Wasser zu halten, arbeitet Otto, der Verlierer, als Laufbursche und Faktotum eines faschistoiden Hausmeisters. Er verliebt sich in die flotte Gaby, die für das Kinoidol Amboss, der Rabiator, schwärmt. Otto bemerkt nicht, dass Anna von nebenan, die seine Jeans wäscht, in ihn verliebt ist. Otto gibt sich gegenüber Gaby als im Haus wohnender Tierpsychiater aus, um dessen neurotische Katze er sich kümmert. Als er Gaby ins Premierenkino zu Amboss schmuggelt und den durchgeknallten Rambo zum Softie therapiert, ist er Otto, der Sieger.

Otto ist bei seinem Vermieter im Rückstand und muß deswegen für ihn niedere Dienste verrichten. Nebenbei kümmert er sich noch um eine selbstmordgefährdete Katze und einen neurotischen Hund. Für seinen Schwarm Gaby stellt er sich sogar einer Bodybuilder-Wahl, bei der er jedoch kläglich versagt.

Kritik zu Otto - Der neue Film

Der zweite Film mit Otto bemüht sich um eine durchgehendere Handlung als der erste. Aufs Korn genommen wird Hausmeister-Mentalität, in Dirk Dautzenbergs perfekter Inkarnation schön schaurig. Als gelungen komische Intermezzi sind hübsche Parodien auf populäre Werbung (Jeans, Eis) eingestreut. Genial sind die Szenen mit der selbstmordgefährdeten Katze von Friedrich Schönfelder, die Otto stets in letzter Sekunde in übersteigert surrealen Szenen rettet und die sich selbst durch den Fleischwolf dreht.

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Info

Plakat des Films: Otto - Der neue Film

Kinostart: nicht bekannt

BRD 1987

Länge: 1 h 25 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Otto - Der neue Film

Regie: Xaver Schwarzenberger, Otto Waalkes

Drehbuch: Otto Waalkes, Bernd Eilert, Robert Gernhardt, Peter Knorr

Musik: Thomas Kukuck, Christoph Leis-Bendorff

Produktion: Horst Wendlandt, Hans-Otto Mertens

Kamera: Xaver Schwarzenberger

Schnitt: Jutta Hering