Mischung aus Live-Action- und Animationsfilm über den Kampf eines weißen Blutkörperchen gegen einen Virus.

Kinostart: nicht bekannt

Bill Murray

Bill Murray
als Frank

Molly Shannon

Molly Shannon
als Mrs. Boyd

Chris Elliott
als Bob

Chris Rock
als Osmosis Jones

Laurence Fishburne
als Thrax

Elena Franklin
als Shane

David Hyde Pierce
als Drix

Danny Murphy
als Zoow

William Shatner
als der B

Ron Howard
als Tom Colonic

Brandy Norwood
als Leah

Handlung

Zoowärter Frank ist eine Ausgeburt von abstoßender Unappetitlichkeit. Als er ein von einem Schimpansen vorgekostetes Ei verspeist, gelangt auch der tödliche Virus Thrax in seinen Körper. Osmosis Jones ist ein weißer Blutkörper-Cop, der gemeinsam mit der Erkältungspille Drix Frank vor der rasant ausbrechenden Krankheit zu retten versucht.

Als der in jeder Hinsicht gemütliche Zoowärter Frank eines Tages ein mit Affenbakterien versetztes Frühstücksei verspeist, stellt er seinen ohnehin leidgeprüften Organismus auf eine ernste Probe. Im Körperinnern, das bei näherem Hinsehen im übrigen verdächtig einer dicht besiedelten Großstadt (mit allen dazugehörigen Problemen) ähnelt, nimmt der für ungebetene Eindringlinge zuständige Cop Osmosis Jones an der Seite einer ortsfremden Pille names Drix den Kampf mit seinem bis dato härtesten Gegner auf: dem Roten Tod.

Körpereigener Schutzmann und Medikament von außerhalb bilden ein Team, um Organismus City vor der Attacke des Roten Todes zu bewahren. Keinen geringeren als die Geschmackswächter Peter & Bobby Farrelly ("Kingpin") entwarfen die turbulente Mischung aus Realfilm und Animationsaction.

Kritik

Der Körper als Kosmos war bereits für das Science-Fiction-Abenteuer "Die phantastische Reise" (1965) und die Komödie "Die Reise ins Ich" (1987) faszinierende Inspiration. Das neue Projekt der Bad-Taste-Könige Peter und Bobby Farrelly ("Verrückt nach Mary") greift ebenfalls die Idee von einer Innen-Welt im Menschen auf, wobei die von ihnen inszenierte Liveaction mit Animation unter der Leitung von Piet Kroon und Tom Sito kombiniert wird. Das Ergebnis ist unbalanciert ausgefallen: Die Szenen mit Protagonist Bill Murray sind Farrelly-formelhaft auf exzessiven Ekelhumor getrimmt, während die Cartoonszenen mit elanvollem Einfallsreichtum und gewitzter Cleverness glänzen.

Der verwitwete Zoowärter Frank (Murrays Schlamper-Darstellung hat den Reiz einer angeknabberten Schlaftablette) ist eine wahre Ausgeburt abstoßender Unappetitlichkeit: ungepflegt, ungesund und unhygienisch. Lediglich sein bester Freund und Kollege (Chris Elliott) und seine fürsorgliche kleine Tochter Shane (niedlich: Elena Franklin) halten zu ihm. Als ein Schimpanse ihm sein hartgekochtes Ei wegnimmt und in den Mund steckt, hat Frank keine Bedenken, es sich munden zu lassen. Er ahnt nicht, dass er damit auch den tödlichen Virus Thrax (im Original von Laurence Fishburne gesprochen) verschlungen hat. Hier wird zur Animation gewechselt und Franks Inneres als geschäftige Metropole skizziert, komplett mit Wolkenkratzern, Autobahnen, Stromleitungen, Flughafen und Stadthalle, die von einer buntgemischten Gesellschaft aus Zellen, Bakterien, Viren und Antikörpern bevölkert wird. Der quirlig-übereifrige Titelheld Osmosis Jones ist seines Zeichens ein weißer Blutkörperchen-Cop (Chris Rock), der gemeinsam mit der stoisch-pflichtbewussten Erkältungspille Drix (David Hyde Pierce) Frank-Stadt vor der sicheren Zerstörung durch die rasant ausbrechende tödliche Krankheit retten will. Elemente der Buddycopkomödie sind vorprogrammiert wie unverfrorene Parodien im Zeichentrickformat auf Politiker (William Shattner spricht den um jeden Preis auf seine Wiederwahl erpichten Bürgermeister), finstere Mafiosi (frequentieren die Sauna in Franks Achselhöhlen) und Anwälte (bewohnen die Hämorhiden) wechseln sich mit Liveaction-Slapsticksadismus ab, der vor allem "SNL"-Komikerin Molly Shannon als Shanes Lehrerin zur Zielscheibe von Franks Erbrochenem und Pickeleiter macht. In der finalen dramatischen Krankenhausszene werden Animation und Realfilm kurzfristig vereint, während zuvor zwischen den Formaten gependelt wurde. Der Animationsstandard bewegt sich auf simplem TV-Niveau, wobei für manche Hintergründe Digitaltechnik eingesetzt wurde. Beim Soundtrack werden Hiphop-Rhythmen großgeschrieben, den restlichen Score steuerte Randy Edelman bei. ara.

Wertung Questions?

FilmRanking: 3813 >99

Filmwertung

Redaktion
-
User
-
Deine Wertung

Action

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Humor

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Gefühl

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Spannung

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Anspruch

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Info

Plakat des Films: Osmosis Jones

Kinostart: nicht bekannt

USA 2001

Genre: Animation

Originaltitel: Osmosis Jones

Regie: Peter Farrelly, Bobby Farrelly

Drehbuch: Marc Hyman

Musik: Randy Edelman

Produktion: Zak Penn, Bradley Thomas, Peter Farrelly, Bobby Farrelly, Dennis Edwards

Kostüme: Pamela Withers

Kamera: Mark Irwin

Schnitt: Lois Freeman-Fox, Sam Seig, Stephen R. Schaffer

Ausstattung: Arlan Jay Vetter, Steve Pilchar, Sydney J. Bartholomew

Ticker

Kino&Co Newsletter

Hol' dir jetzt den KINO&CO Newsletter!
Der schnelle Überblick über unsere Blockbuster und Top-Gewinnaktionen der Woche.