Sensationell packender Actionthriller über ein Team von vier amerikanischen FBI-Spezialisten, die nach einem verheerenden Bombenanschlag in Saudi-Arabien nach dem Drahtzieher suchen.

Kinostart: 11.10.2007

Jennifer Garner

Jennifer Garner
als Janet Mayes

Jason Bateman

Jason Bateman
als Adam Leavitt

Chris Cooper

Chris Cooper
als Grant Sykes

Jamie Foxx
als Ronald Fleury

Jeremy Piven
als Damon Schmidt

Minka Kelly
als Miss Ross

Ashraf Barhom
als Colonel Faris Al Ghazi

Ali Suliman
als Sergeant Haytham

Danny Huston
als Gideon Young

Richard Jenkins
als James Grace

Handlung

Ein verheerender Bombenanschlag auf eine US-Wohnsiedlung in Riad fordert mehr als 100 Opfer und 200 Schwerverletzte. FBI-Agent Fleury (Jamie Foxx) reist nach Saudi-Arabien und fahndet mit seinem Spezialisten-Team nach den Drahtziehern. In nur fünf Tagen müssen Sprengstoffexperte Sykes (Chris Cooper), Forensikerin Mayes (Jennifer Garner) und Analytiker Leavitt (Jason Bateman) die Täter finden. Ihre Ermittlungen werden massiv behindert und führen in ein kulturelles Minenfeld. Bald werden sie selbst zur Zielscheibe neuen Terrors.

Produzent Michael Mann ("Heat") sorgt zusammen mit Regisseur Peter Berg ("Welcome to the Jungle") für ein packendes Szenario, das brisanten Politthriller und intensiven Fahndungskrimi zu einem furiosen Actiondrama mit sensationellen Showdown vereint.

Nach einem verheerenden Bombenanschlag mit mehr als 200 Toten in einem US-Lager in Saudi-Arabien wird ein Team von vier FBI-Spezialisten um ihren Anführer Fluery vor Ort geschickt. Sie haben fünf Tage, um nach dem Drahtzieher des Attentats zu fahnden. Zunächst stoßen sie auf eine Mauer des Schweigens und der Ablehnung. Doch als Fleury ihren Aufpasser, einen gewissenhaften Polizisten, vor dem saudischen Prinz gut aussehen lässt, wird der Grundstein für ein Vertrauensverhältnis gelegt. Die FBI-Leute wissen nicht, dass die Terroristen bereits eine neue Zielscheibe haben: Einer von ihnen soll entführt und vor laufender Videokamera enthauptet werden.

Nach einem Anschlag mit mehr als 200 Toten in einem US-Lager in Saudi-Arabien wird ein Team von vier FBI-Spezialisten um ihren Anführer Fleury vor Ort geschickt. Sie haben fünf Tage, um nach dem Drahtzieher zu fahnden. Zunächst stoßen sie auf eine Mauer der Ablehnung. Doch als Fleury ihren Aufpasser vor dem saudischen Prinz gut aussehen lässt, wird der Grundstein für ein Vertrauensverhältnis gelegt. Die FBI-Leute wissen nicht, dass die Terroristen bereits eine neue Zielscheibe haben: Einer von ihnen soll entführt werden.

Kritik

Besser und brisanter kann ein Actionthriller nicht sein: Jamie Foxx leitet ein Team von FBI-Spezialisten, das in Saudi-Arabien ein Bombenattentat aufklären will.

Mit einer Explosion beginnen und sich dann zunehmend steigern, lautete einst das filmische Credo von Sam Fuller. "Operation: Kingdom" nimmt Fuller beim Wort: Er beginnt mit einem Selbstmordbombenanschlag in einem amerikanischen Lager im saudi-arabischen Riyadh, wie man das in dieser Drastik noch in keinem Film gesehen hat. Und er legt damit natürlich die Latte hoch für alles, was danach folgen wird. Von Peter Berg in seiner vierten Regiearbeit mit dem gleichen fiebrigen visuellen Stil realisiert, wie er das Publikum zuletzt hautnah das Erlebnis Football in "Friday Night Lights" spüren ließ, ist dieser Thriller über vier Spezialisten unter der Leitung von Jamie Foxx, die zunächst in den USA und schließlich vor Ort in Saudi-Arabien zahllose Hürden zu überwinden haben, um überhaupt Nachforschungen anstellen zu können. Ständig überwacht von einem Offizier der saudi-arabischen Polizei, erweist sich ihre Arbeit als ständiger Spießrutenlauf durch eine von diplomatischen und tatsächlichen Tretminen gepflasterte Welt, in der die Bedrohung allgegenwärtig ist. Was der Film zur stetigen Steigerung der Spannung nutzt, die sich schließlich in einem halbstündigen Shootout entlädt, der nicht nur die Action in "Das Bourne Ultimatum" toppt, sondern es auch mit der Mutter aller Schießereien in "Heat" von Michael Mann, der hier als Produzent auftritt, aufnehmen kann. Es ist der Höhepunkt eines von Anfang bis Ende ebenso bemerkenswerten wie elektrisierenden Films, der sein universelles Gefahrenszenario eng mit der aktuellen Weltsituation verzahnt und damit an buchstäblicher Sprengkraft gewinnt. Schon die Titelsequenz, in der anhand einer innovativen Skizzenanordnung die volatile Verbindung zwischen den USA und Saudi-Arabien von ihren Anfängen über 9/11 bis heute aufgezeigt wird, gibt die Marschrichtung vor: Zwar stehen im Mittelpunkt vier amerikanische Profis als Sympathieträger, gleichzeitig nimmt Berg sich aber auch die Zeit, die Araber als Familienmenschen mit Wünschen und Träumen zu zeigen: Sein Film erhält damit eine weitere Dimension, die man womöglich von einer US-Großproduktion mit Massen-Appeal nicht unbedingt erwarten würde. ts.

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Info

Plakat des Films: Operation: Kingdom
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 11.10.2007

USA 2007

Länge: 1 h 49 min

Genre: Thriller

Originaltitel: The Kingdom

Regie: Peter Berg

Drehbuch: Matthew Michael Carnahan

Musik: Danny Elfman

Produktion: Michael Mann, Scott Stuber

Kostüme: Susan Matheson

Kamera: Mauro Fiore

Schnitt: Kevin Stitt, Colby Parker

Ausstattung: Tom Duffield

Website: http://www.operation-kingdom.de

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