Schöne Portugiesin nimmt die Identität eines Toten an.

Kinostart: 29.12.2005

Die Handlung von Odete

Zwei Schicksale werden durch ein dramatisches Ereignis zusammengeführt. Der junge Schwule Rui küsst seinen Geliebten Pedro, der Sekunden später Opfer eines Autounfalls wird. Ruis schöne Nachbarin Odete, Zeugin der Katastrophe, drängt sich daraufhin in Ruis Leben. Sie glaubt, ihre elende Lebenssituation auf den Verstorbenen projizieren zu können, besucht sein Grab und bildet sich ein, von ihm schwanger zu sein. Schließlich nimmt sie sogar Pedros Identität an und verführt Rui, der sich ihr/ihm willenlos hingibt.

Kritik zu Odete

Ungewöhnliches portugiesisches Erotik- und Identitäts-Drama, das von neuen Freiheiten in den Filmen des Landes kündet. So sucht Rui vor seiner Verführung durch Odete in Saunen und auf der Straße Männerbekanntschaften. Odete, die sich in einer Szene lasziv an Pedros Grabstein reibt, wird durch ihren Identitätswechsel dominierend und vollendet im Nachspann zur Musik von Henry Mancinis "Moon River" (aus "Frühstück bei Tiffany") die Verführung. Mehrere Preise, unter anderem als Bester Film auf dem Internationalen Lesbisch-Schwulen Filmfestival Mailand 2006.

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Info

Plakat des Films: Odete

Kinostart: 29.12.2005

Portugal 2005

Genre: Drama

Originaltitel: Odete

Regie: João Pedro Rodrigues

Drehbuch: João Pedro Rodrigues, Raulo Rebelo

Musik: Frank Beauvais

Produktion: Maria João Sigalho

Kamera: Rui Poças

Schnitt: Paulo Rebelo