Dritter Auftritt von Steven Soderberghs Starversammlung, in dem Danny Oceans Team einem Casinogangster eine Lektion fürs Leben erteilt.

Kinostart: 07.06.2007

George Clooney

George Clooney
als Danny Ocean

Brad Pitt

Brad Pitt
als Rusty Ryan

Matt Damon

Matt Damon
als Linus Caldwell

Andy Garcia
als Terry Benedict

Don Cheadle
als Basher Tarr

Bernie Mac
als Frank Catton

Al Pacino
als Willie Banks

Ellen Barkin
als Abigail Sponder

Casey Affleck
als Virgil Malloy

Scott Caan
als Turk Malloy

Eddie Jemison
als Livingston Dell

Shaobo Qin
als Yen

Carl Reiner
als Saul Bloom

Elliott Gould
als Reuben Tishkoff

Die Handlung von Ocean's 13

Reuben Tishkoff (Elliott Gould) ist töricht genug, mit Las Vegas berüchtigstem Geschäftsmann Willy Banks (Al Pacino) ein neues Casino zu bauen. Er wird dabei derart übers Ohr gehauen, dass er mit einem Herzinfarkt im Krankenbett landet. Das ruft seinen Kumpel Danny Ocean (George Clooney) auf den Plan, der erfolglos versucht, mit Banks über Reubens Anteil zu verhandeln. So reift der Plan für einen Rachefeldzug, an dem sich seine Kompagnons Rusty (Brad Pitt) und Linus (Matt Damon) beteiligen - und auch Ex-Erzfeind Terry Benedict (Andy Garcia).

Der Abschluss von Steven Soderberghs Hit-Trilogie "Ocean's Eleven" startet ein neues, stargespicktes Halbweltabenteuer des Gauner-Dreamteams, bei dem wieder alle Register von lässiger Coolness über wahnwitzige Einbrüche bis hin zu charmanter Komik gezogen werden.

Als Danny Oceans Mentor vom skrupellosen Vegas-Player Willy Bank aus einem lukrativen Geschäft gedrängt wird, plant Oceans Team eine Strafaktion. Banks neues Luxuscasino soll bei der Eröffnung finanziell ausbluten und in der Reputation ruiniert werden, gleichzeitig Banks größter Schatz, ein Diamantencollier, den Besitzer wechseln. Ein riskante Aktion, die an Nerven und Ressourcen aller Beteiligten geht.

Als Danny Oceans Mentor Reuben vom skrupellosen Vegas-Player Willy Bank aus einem lukrativen Geschäft gedrängt und schwer verletzt wird, plant Oceans Team eine entschlossene Strafaktion. Banks neues Luxuscasino soll bei der Eröffnung finanziell ausbluten und in der Reputation ruiniert werden, gleichzeitig Banks größter Schatz, ein Diamantencollier, den Besitzer wechseln. Eine riskante Aktion, die an Nerven und Ressourcen aller Beteiligten geht - und am Schluss doch ganz anders verläuft als zunächst gedacht.

Kritik zu Ocean's 13

Steven Soderberghs Gentlemen-Gangster bitten ein drittes Mal zur Kasse: ohne Altersbeschränkung und leichtgewichtig elegant wie ihre Armani-Anzüge.

Nur verbal und dann auch nur in Spurenelementen verirrt sich Gewalt in dieses mit VIP-Besetzung geschmückte Räubermärchen, obwohl ein Vermögen auf dem Spiel steht und eine komplex auf verschiedenen Ebenen angelegte Strafaktion gegen einen skrupellosen Vegas-Vampir durchgeführt wird. Willy Bank (Al Pacino) hat Danny Oceans Mentor Tishkoff um seinen Anteil an Banks neuem Supercasino und den herzkranken Oldie damit auf die Intensivstation eines Krankenhauses gebracht. Dass Freundschaft als Antwort auf Banks Betrug doch noch etwas zählt im größenwahnsinnig vergifteten Spielerparadies, beweist Oceans komplett angetretenes Spezialistenteam. Gemeinsam bereitet man einen logistisch und finanziell aufwendigen Multifrontangriff auf Banks Casino vor. In einem Fenster von wenigen Minuten soll die Bank des Chiptempels bei der Eröffnung gesprengt werden, sollen die Kunden an allen Tischen Millionengewinne einstreichen. Gleichzeitig soll Banks Ruf ruiniert werden, indem der anonym eingecheckte Hotelbewerter auf eine Tour der Leiden geschickt wird. Und schließlich soll auch noch Banks Ego in den Keller geschickt und ihm sein ganzer Stolz, eine unersetzbare Diamantenhalskette, gestohlen werden. Mit letzterer Mission Impossible stellt Ocean Casinomogul Terry Benedict, seinen Widersacher aus den Vorgängerfilmen, zufrieden, den er sich als Finanzier an Bord holen musste.

Leichthändig und entspannt verspielt fügt Soderbergh eine Vielzahl von Schauplätzen und Figuren in diesen absurd problempotenzierten Plot ein. Im Wüstenuntergrund gräbt sich Don Cheadles Chefmechaniker Basher mit einem gigantischen Bohrer zu den Fundamenten des Casinos vor, im fernen Mexiko wird die Würfelproduktion manipuliert und ganz nebenbei im Geiste Emiliano Zapatas die Revolution ausgerufen, um die entwürdigenden Arbeitsbedingungen zu verbessern. Pitt und Clooney, die ihr bekannt großes karitatives Herz in einer witzigen Sequenz mit der nationalen Wundheilerin und Talkqueen Oprah Winfrey selbstironisch kommentieren, treten im Vergleich zu den Vorgängern etwas zurück, lassen Matt Damon mehr Raum, der, mit einem Cyrano-Zinken drapiert, Banks eiserne Lady (Ellen Barkin) verführt. Was allerdings, ein weiterer Seitenhieb auf seine Nerd-Figur, nur mit Pheromonpflaster gelingt.

So sehr sich "Ocean's 13" auch absurd-exzentrische Verkleidungen leistet, in einem Punkt verstellt sich der Film nie. Er versteht und präsentiert sich auch erfolgreich als relaxtes, heiteres Entertainment und gleichzeitig als nostalgische Liebeserklärung an das alte Vegas, in dem kleiner gebaut, aber ritterlicher gehandelt wurde. Auch wenn der durchlöcherte "Bugsy" darauf nicht Brief und Siegel geben würde. kob.

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Info

Plakat des Films: Ocean's 13

Kinostart: 07.06.2007

USA 2007

Länge: 2 h 2 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Ocean's Thirteen

Regie: Steven Soderbergh

Drehbuch: Brian Koppelman, David Levien

Musik: David Holmes

Produktion: Jerry Weintraub

Kostüme: Louise Frogley

Schnitt: Stephen Mirrione

Ausstattung: Philip J. Messina

Website: http://www.oceans13-derfilm.de