Fortsetzung der effektereichen Hitkomödie mit Ben Stiller.

Kinostart: nicht bekannt

Ben Stiller

Ben Stiller
als Larry Daley

Amy Adams

Amy Adams
als Amelia Eahart

Owen Wilson

Owen Wilson
als Jedediah

Hank Azaria
als Kah Mun Rah

Christopher Guest
als Ivan der Schreckliche

Alain Chabat
als Napoleon Bonaparte

Ricky Gervais
als Dr. McPhee

Steve Coogan
als Octavius

Jon Bernthal
als Al Capone

Bill Hader
als General George Armstrong Custer

Robin Williams
als Teddy Roosevelt

Dick Dyke
als Cecil

Handlung

Gerade erst hat Nachtwächter Larry (Ben Stiller) in einem einzigartigen heroischen Akt sein Museum vor dem Chaos der Kreaturen bewahrt, da ist er seinen Job schon wieder los: Hologramme ersetzen die Exponate. Die Originale werden zur Archivierung ins Smithsonian National Museum nach Washington D.C. verschickt. Im weltgrößten Museumskomplex spielen plötzlich 136 Millionen Ausstellungsstücke verrückt, weil die Tafel von Ahkmenrah sie zum Leben erweckt.

Die Fortsetzung zum Komödien-Überraschungshit von 2006 gönnt Ben Stiller und Owen Wilson keine ruhige Sekunde als verwegenes Gespann, das im Spezialeffektspektakel auf historische Querköpfe trifft: Neben Napoleon, Einstein und Al Capone auch auf Zar Ivan, den Schrecklichen.

Seine Tage als Museumswärter sind passé: Larry Daley ist als Erfinder nutzloser Dinge erfolgreich, kehrt jedoch ins Museum zurück, als er erfährt, dass die seinerzeit zu Leben erwachten Ausstellungsstücke in den Keller des Smithsonian in New York verfrachtet werden sollen. Ruhe ist allerdings auch dort nicht angesagt, weil auch die mystische Tafel von Akhmenrah, die den Exponaten Leben einhaucht, versehentlich zum neuen Ausstellungsort transportiert wurde. Nun bricht dort das Chaos aus, und Larry muss für Ordnung sorgen.

Seine Tage als Museumswärter sind passé: Larry Daley ist als Erfinder nutzloser Dinge erfolgreich, kehrt jedoch ins Museum zurück, als er erfährt, dass die seinerzeit zu Leben erwachten Ausstellungsstücke in den Keller des Smithsonian in New York verfrachtet werden sollen. Ruhe ist allerdings auch dort nicht angesagt, weil auch die mystische Tafel von Akhmenrah, die den Exponaten Leben einhaucht, versehentlich zum neuen Ausstellungsort transportiert wurde. Nun bricht dort das Chaos aus, und Larry muss für Ordnung sorgen.

Kritik

Neues Museum, neues Glück: Diesmal verbringt Ben Stiller nur eine Nacht mit zum Leben erweckten Artefakten. Die Spezialeffektabteilung musste dennoch Überstunden machen. Und ist der eigentliche Star des Sequels.

Als Ben Stiller in der Wintersaison 2006 als Nachtwächter drei Nächte im total ausgeflippten New Yorker Museum of Natural History inmitten zum Leben erwachter Artekfakte der Erdengeschichte verbringen musste, lernte er neue Selbstachtung und Eigenverantwortung. Und das Publikum, das weltweit in Massen erschienen war, um sich von dem vergnügten Spezialeffektefest unterhalten zu lassen, wurde mit der nicht zu unterschätzenden Erkenntnis entlassen, dass Wissen Macht ist - und nichts wissen auch nichts ausmachte, wenn man seinen Spaß in diesem Film haben wollte. Die Fortsetzung verzichtet auf etwaige edukative Umständlichkeiten, erweitert den Spielraum auf ein deutlich größeres Museum, erhöht gleichzeitig die Dringlichkeit durch zeitliche Verdichtung auf nur noch eine lange Nacht wilden Getümmels und vereint den nunmehr als Erfinder nutzloser Dinge erfolgreichen Protagonisten Larry Daley, den Stiller nun zwar mit der gleichen Haarfarbe wie Gerhard Schröder, aber immer noch als ewigen Kindskopf spielt, mit dem Sammelsurium an Figuren, das man im ersten Teil lieb gewinnen durfte: Teddy Roosevelt und Pocahontas sind wieder mit dabei, wie auch Steve Coogan und Owen Wilson als herumalbernder Zenturio und Cowboy oder das freche Äffchen und das domestizierte Tyrannosaurus-Skelett.

Als wollte man "Jumanji" mit "Toy Story" kreuzen, ist Larrys Engagement drei Jahre nach seinem letzten Tête-à-tête mit der Menschheitshistorie gefragt, weil seine Mitstreiter von einst aufs Altenteil abgeschoben und eine triste Existenz verpackt in irgendwelchen Kellern des Washingtoner Smithsonian fristen sollen. Dort treffen Stiller und Co. auf den ersten wirklichen Bösewicht des "Nachts im Museum"-Universums, den ägyptischen Pharao Kai Mun Rah, den Stiller-Buddy Hank Azaria als augenrollende, wild lispelnde Variation seines Blue Raja aus "Mystery Men" anlegt und dabei auf den Pontius-Pilatus-Effekt aus "Das Leben des Brian" setzt. Unterstützt von Al Capone, Iwan dem Schrecklichen und Napoleon will der seiner dunklen Armee aus dem Jenseits den Weg ins Hier und Jetzt weisen, als hätte es nahezu identische Prämissen in "Die Mumie 3" und "Hellboy 2" nie gegeben. Die Guten finden Verstärkung durch Amelia Earhart, von Amy Adams kess-burschikos gespielt, und - im vielleicht eklatantesten Fall von unverzeihlicher Geschichtsklitterung - General Custer, der sich als ziemlich ordentlicher Indianerfreund präsentiert und tierisch unter Little Bighorn leidet. Dazu kommt ein bereits aus dem Trailer bekannter Gastauftritt von Jonah "Superbad" Hill, Ricky Gervais gesellt sich noch einmal kurz als Museumsdirektor zum Ensemble und spielt sich selbst. Den Rest erledigt die Spezialeffektabteilung, die Regisseur Shawn Levy aus allen Rohren feuern lässt. Nur in manchen nicht ganz so gut gelungenen Momenten mit den Minis Wilson und Coogan kann man ihr an den Karren fahren. Herausragend ist die Sequenz im Kunsttrakt des Museums, in der Hoppers "Boulevard of Broken Dreams" und Woods "American Gothic" in die Handlung integriert werden, um danach Stiller und Adams förmlich in Alfred Eisenstadts berühmtem Foto "The Kiss" verschwinden zu lassen. Soviel Pfiff darf man sich vom Rest des Films nicht erwarten. Aber immerhin drückt er so stark aufs Tempo, dass man ihm niemals richtig anmerkt, dass hier alles nach Schema F abläuft. Will Spaß machen. Und macht Spaß. Auch wenn's etwas albern ist. ts.

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Info

Plakat des Films: Nachts im Museum 2
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: nicht bekannt

USA 2009

Länge: 1 h 45 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Night at the Museum: Battle of the Smithsonian

Regie: Shawn Levy

Drehbuch: Thomas Lennon, Robert Ben Garant

Musik: Alan Silvestri

Produktion: Shawn Levy, Chris Columbus, Michael Barnathan

Kostüme: Marlene Stewart

Kamera: John Schwartzman

Schnitt: Dean Zimmerman, Don Zimmerman

Ausstattung: Claude Paré

Website: http://www.nachtsimmuseum2.de