Mit Dustin Hoffman und Natalie Portman besetztes Märchen über einen magischen Spielzeugladen und seinen ebenso wundersamen Besitzer.

Kinostart: 06.12.2007

Dustin Hoffman

Dustin Hoffman
als Edward Magorium

Natalie Portman

Natalie Portman
als Molly Mahoney

Jason Bateman

Jason Bateman
als Henry Weston

Zach Mills
als Eric

Die Handlung von Mr. Magoriums Wunderladen

Der exzentrische Edward Magorium (Dustin Hoffman) zählt nunmehr 243 Lenze und denkt darüber nach, sein magisches Spielwarengeschäft "Magoriums Wunderladen" einem geeigneten Nachfolger zu überlassen. Denn der Laden ist der seltsamste, fantastischste und unglaublichste in der ganzen Welt. Die junge Molly (Natalie Portman) soll fortan die Leitung samt Buchhalter Henry (Jason Bateman) übernehmen. Doch der bunte Shop wird immer grauer, je näher Magoriums Abreise rückt.

"Schräger als Fiktion"-Autor Zach Helm liefert mit diesem fantasievollen Märchen sein magisches Regiedebüt ab, das sich darüber hinaus auf eine hochkarätige Besetzung verlassen kann: Allen voran "Star Wars"-Amidala Natalie Portman und Oscargewinner Dustin Hoffman ("Hook").

243 Jahre ist Mr Magorium inzwischen alt. Höchste Zeit, seinen magischen Wunderladen mit den lebenden Spielzeugen in jüngere Hände zu legen. Aber Molly Mahoney fürchtet die Verantwortung und den Abschied von ihrem Chef, dessen Zeit für ein anderes Paradies gekommen ist. Als Mr Magorium für immer gegangen ist, entscheidet sich, ob Molly, Buchhalter Henry und der junge Eric neues Leben in sich entdecken können.

243 Jahre ist Mr. Magorium inzwischen alt. Höchste Zeit, seinen magischen Wunderladen mit den lebenden Spielzeugen in jüngere Hände zu legen. Aber seine Auserwählte, seine Angestellte Molly Mahoney, einstmals ein musikalisches Wunderkind, das den Glauben an sich verloren hat, fürchtet die Verantwortung und den Abschied von ihrem Chef, dessen Zeit für ein anderes Paradies gekommen ist. Als Mr. Magorium für immer gegangen ist, entscheidet sich, ob Molly, Buchhalter Henry und der junge Eric neues Leben in sich entdecken können.

Kritik zu Mr. Magoriums Wunderladen

Alles ist möglich in Zach Helms magischer "Toy Story", in der Natalie Portman das Erbe von Dustin Hoffman antritt.

Kindfrau Natalie Portman ist ideal besetzt als Figur zwischen den Welten - als Erwachsene, die das Versprechen ihrer Kindheit nicht eingelöst hat und deshalb noch immer darin gefangen ist. Und sie passt auch als Partnerin, ist kleiner als Hoffman - ein Wunder, das dem Charakterdarsteller in seiner Karriere nur selten widerfahren ist. Charmant ist dieses Paar und auch der Film, der es erstmals zusammenführt. Geschäftlich und nicht romantisch, aber von Herzlichkeit und Wärme erfüllt. Mr. Magorium ist Eigentümer eines Wunderladens, der so lebendig ist wie die Spielzeuge, die darin verkauft werden. Es gibt magische Bücher, Mobiles mit echten Fischen, ängstliche Slinkys mit Höhenangst und einen 243-jährigen Besitzer, der seinen verdienten ewigen Frieden, ein anderes Paradies als sein bisher kindliches finden will. Am besten noch heute, aber spätestens morgen. Ein Schock für das ehemalige musikalische Wunderkind Molly Mahoney, die den Glauben an sich, aber nicht Magoriums Vertrauen verloren hat. Molly soll von nun an das Geschäft führen, in dem sie bisher nur gearbeitet hat. "Es ist nicht Magisches an mir", gibt sie verunsichert zu bedenken, was der sensible Laden viel zu ernst nimmt und schlagartig einen Teil seines Zaubers, seine fröhlichen Farben verliert. Wie schon in "Schräger als Fiktion" geht es auch im zweiten Drehbuch von Zach Helm um Wiederbelebung bei unmittelbarer Todeserfahrung. Mr. Magorium wird sterben - ein tragischer Fakt, den die Regie in einer delikaten Sequenz so sensibel wie wundersam für die jüngeren Zuschauer erträglich macht. Doch Molly wird in ein anderes Leben aufbrechen, wie auch der spröde Buchhalter Henry und der junge Eric, der bisher keine Freunde finden konnte. Es ist eine schlichte, aber klassische Geschichte über Menschen, die sich und das Kind in sich neu entdecken. Ein Märchen, in dem es nur den Tod als Antagonisten gibt. Das sich nicht aufgedonnert wie "Toys" oder andere thematische Verwandte präsentiert, sondern leise und mit dezent eingesetzten Spezialeffekten an die Magie seiner Themen glaubt. Das Drehbuch Helms, der hier erstmals auch Regie führt, galt in Hollywood lange als Geheimtipp. Der Zauber allerdings erschließt sich nicht in der nur bedingt originellen Story. Das Erfolgsgeheimnis ist die von Hoffman liebenswert verkörperte schrullige Titelfigur, sowie viele hübsche visuelle, aber auch verbale Einfälle, die das Kindliche auch in jedem Erwachsenen wiedererwecken: Ob Mr. Magorium nun ein unorthodoxes Namensschild trägt ("Not Steve") oder ein Krankenzimmer auf magische Weise mehr Raum bekommt - wenn das Licht aus- und ein Sternenzelt aufgeht. kob.

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Info

Plakat des Films: Mr. Magoriums Wunderladen

Kinostart: 06.12.2007

USA 2007

Länge: 1 h 34 min

Genre: Fantasy

Originaltitel: Mr. Magorium's Wonder Emporium

Regie: Zach Helm

Drehbuch: Zach Helm

Musik: Alexandre Desplat

Produktion: Richard N. Gladstein, James Garavente

Kostüme: Christopher Hargadon

Kamera: Roman Osin

Schnitt: Sabrina Plisco

Ausstattung: Thérèse DePrez

Website: http://www.magorium.de