Episodenkomödie mit u.a. Julia Roberts, Jennifer Aniston und Kate Hudson als höchst unterschiedliche Mütter in Nöten.

Kinostart: 25.08.2016

Jennifer Aniston

Jennifer Aniston
als Sandy

Kate Hudson

Kate Hudson
als Jesse

Julia Roberts

Julia Roberts
als Miranda

Jason Sudeikis
als Bradley

Britt Robertson
als Kristin

Timothy Olyphant
als Henry

Hector Elizondo
als Lance Wallace

Jack Whitehall
als Zack

Jennifer Garner
als 2nd Lt. Dana Barton

Shay Mitchell
als Tina

Caleb Brown
als Mikey

Brandon Spink
als Peter

Margo Martindale
als Flo

Aasif Mandvi
als Russell

Robert Pine
als Earl

Sarah Chalke
als Gabi

Cameron Esposito
als Max

Loni Love
als Kimberly

Handlung

Turbulent, witzig und mit ganz viel Herz: Nach „Pretty Woman“ und „Die Braut, die sich nicht traut“ erweist Garry Marshall sich einmal mehr als Meister der Romantic Comedy.

In sechs miteinander verwobenen Geschichten erzählt sein neuer Film von der Liebe, von all ihren Irrungen und Wirrungen und chaotischen Folgen, die das Leben so lebenswert machen.

Sandy ist eine alleinerziehende Mutter, die immer noch hofft, dass ihr Ex zu ihr zurückkommt. Obwohl er inzwischen wieder verheiratet ist. Dann ist da Bradley, auch alleinerziehend und mit der „Mutter“-Rolle etwas überfordert.

Sandys Freundin Jesse hat hingegen ein eher gespaltenes Verhältnis zu ihren Eltern und die junge Kristin wurde als Kind adoptiert. Nun will sie ihre leibliche Mutter ausfindig machen. An dieser Stelle kommt die erfolgreiche TV-Moderatorin Miranda ins Spiel ...

Die weiblichen Hauptrollen in „Mother’s Day – Liebe ist kein Kinderspiel“ übernehmen die drei Superstars Julia Roberts, Jennifer Aniston und Kate Hudson. Als Vierte im Bunde besetzt Garry Marshall Senkrechtstarterin Britt Robertson.

Um das männliche Geschlecht nicht ganz außen vor zu lassen, übernimmt „Wir sind die Millers“-Darsteller Jason Sudeikis als Mister Mom die Aufgabe des männlichen Sidekicks.

Die Botschaft dieser wunderbaren Familien-Komödie ist so charmant wie einfach: Ohne Liebe wäre alles nichts ... was wir aber daraus machen, das liegt allein in unserer Hand!

Kritik

Regieveteran Garry Marshall ("Pretty Woman") fügt seiner inoffiziellen Feiertagsreihe eine weitere emotionsreiche Ensemblekomödie mit Staraufgebot hinzu.

Nach "Valentinstag" und "Happy New Year" ist dies nun Marshalls dritter Film, der an einem bestimmten Festtag mit einer Vielzahl von Protagonisten rund um die (Familien-)Liebe kreist. Diesmal hat er sich den Muttertag auserkoren, einen mit besonders vielen Emotionen verbunden Feiertag. Die damit vorprogrammierte Achterbahnfahrt der Gefühle wurde von dem vierköpfigen Drehbuchautoren-Team bestehend aus Tom Hines ("Die Braut, die sich nicht traut"), Anya Kochoff ("Das Schwiegermonster") und den beiden Skriptnovizen Matthew Walker und Lily Hollander in die episodenhaft strukturierte Story eingewoben.

Zunächst wird eine ganze Ansammlung von Müttern in verschiedenen Situationen vorgestellt: eine gestresste geschiedene Mama, eine liebenswerte, jedoch überforderte Stiefmutter, eine heiratsscheue Jungmutter, eine ihrem Kind unbekannte leibliche Mutter, eine lesbische und selbst eine verstorbene Mutter. Hinsichtlich des sozialen Milieus und kulturellen Hintergrunds unterscheiden sich die Mütterfiguren kaum. Wie bei den meisten Marshall-Filmen ist die Handlung vorrangig in der weißen, nach oben mobilen Mittelschicht angesiedelt. Das bedeutet, dass auch die Inneneinrichtung ihrer Wohnungen entsprechend hübsch anzusehen ist. Ohnehin sind die Produktionswerte erwartungsgemäß glatt und poliert, lediglich Julia Roberts rote Kurzhaarperücke fällt aus dem Rahmen. Viel ist von Marshalls "Pretty Woman" in ihrer vierten Zusammenarbeit mit ihm ohnehin nicht zu sehen, denn bald kristallisiert sich Jennifer Aniston und ihre drollig charmanten Rolle als Hauptfigur heraus.

Per Voiceover wird das Publikum im Einstieg informiert, was es bedeutet eine Mutter zu sein. Das erste anschauliche Beispiel ist die sympathische Sandy (Aniston), die sich mit der neuen, wesentlich jüngeren Frau ihres Exmanns eine Art Konkurrenzkampf um die Aufmerksamkeit ihrer beiden Söhne liefert. Sandys Freundin Jesse (Kate Hudson) und deren Schwester haben Geheimnisse in punkto Partnerwahl vor ihrer eigenen Mutter. Ihre Mama ist dabei als allamerikanische Karikatur mit altmodischen Vorurteilen angelegt, die in einer Familienkomödie dieses Kalibers schließlich abgelegt werden. Des weiteren verarbeitet die neue Mutter Kristin (Britt Robertson) ihr eigenes Trauma als Adoptivkind aufgewachsen zu sein und besucht schließlich ihre leibliche Mutter. Kristins engelsgeduldiger Verlobter ist ein Standup-Komiker, der seinen eigenen Subplot erhält und damit zwei zuckersüße Performances in einem Comedy Club. Roberts mimt die erfolgreiche Autorin und TV-Persönlichkeit Miranda, die sich statt auf Kinder auf ihre Karriere konzentriert hat. Schließlich gibt es noch einen "Mister Mom", da Bradley (Jason Sudeikis) als Witwer für seine beiden Töchter als Mutterersatz einspringen muss (was mit einer Tampon-Szene verdeutlicht wird).

Die erste Hälfte der Familienkomödie konzentriert sich in erster Linie darauf, die vielen verschiedenen Figuren einzuführen, der Rest der fast zweistündigen Lauflänge kreuzt und verknüpft die einzelnen Plotstränge immer enger. Manche davon wirken überflüssig, da sie kaum zum Unterhaltungswert beitragen. Aniston und Sudeikis sind nach nunmehr vier gemeinsamen Filmen (darunter "Kill The Boss" und "Wir sind die Millers") ein gut eingespieltes Team, und ihre komische Chemie kommt auch hier gut zum Tragen. Fans harmlosen Entertainments für die ganze Familie kommen hier auf ihre Kosten, selbst die Urgroßmutter könnte unbedenklich mit ins Kino genommen werden. ara.

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Info

Kinostart: 25.08.2016

USA 2016

Länge: 1 h 59 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Mother's Day

Regie: Garry Marshall

Drehbuch: Anya Kochoff, Matthew Walker, Tom Hines

Musik: John Debney

Produktion: Mike Karz, Wayne Allan Rice, Daniel Diamond, Brandt Andersen, Howard Burd, Mark DiSalle

Kostüme: Marilyn Vance, Beverly Woods

Kamera: Charles Minsky

Schnitt: Bruce Green, Robert Malina

Ausstattung: Missy Stewart

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