Einer von Charlie Chaplins größten Filmen, in dem er ein letztes Mal die klassische Version des kleinen Tramps zeigt.

Kinostart: 02.06.2005

Die Handlung von Moderne Zeiten

Der arme Tramp hat es wahrlich nicht leicht in seinem Leben. Erst gerät er als Fließbandarbeiter zwischen die Räder einer gigantischen Maschine und muss dann als Versuchskaninchen für eine neuartige Futtermaschine herhalten. Da ist es kein Wunder, dass er verrückt wird, Amok läuft und zu allem Überfluss auch noch in der Nervenanstalt landet.

Doch selbst nach seinem Aufenthalt dort ist keine Besserung in Sicht, denn draußen warten bereits die nächsten Missgeschicke auf den liebenswürdigen Tollpatsch. So wird er fälschlicherweise als Kommunist verdächtigt und eingesperrt, nachdem er eine vom Lastwagen heruntergefallene rote Fahne aufhebt.

Doch zum Glück gibt es auch Gutes in seinem Leben. Kurz nach seinem Gefängnisaufenthalt trifft er nämlich auf die bildhübsche Waise Gamine, mit der ihm nicht nur eine wunderbare Beziehung in Aussicht steht, sondern die ihm auch gleich einen Job als singender Kellner verschafft. Jedoch ist auch dies nicht von langer Dauer und so müssen beide fliehen.

Moderne Zeiten - Ausführliche Kritik

Auch lange nach der Erfindung des Tonfilms bleibt Charles „Charlie“ Chaplin seinem Medium, dem Stummfilm, treu und erschafft so trotzdem, oder auch gerade deswegen, einen Klassiker nach dem anderen. Sein Film „Moderne Zeiten“ aus dem Jahr 1936 ist einer davon und Chaplins Antwort auf die Zeit, in der immer mehr Maschinen Einzug in das Leben des kleinen Arbeiters halten und in der Armut, Arbeitslosigkeit und Hunger herrschen.

Chaplin, der mal wieder in die Rolle des Tramps, seiner langjährigen Identifikationsfigur, schlüpft, konzentriert sich in „Moderne Zeiten“ vollkommen auf sein bevorzugtes Metier der Pantomime. Doch so ganz ohne Ton kann auch sein neues Werk nicht auskommen, so sind einerseits die Lautsprecherdurchsagen und andererseits Charlie Chaplins fantastische Gesangseinlage zu hören.

Schauspielerisch steht ihm Paulette Goddard als Gamine zur Seite. Gemeinsam verkörpern ihre Figuren nicht etwa die Opfer des Systems, sondern die letzten frei denkenden Menschen. Dabei soll „Moderne Zeiten“ keineswegs belehrend oder gar satirisch sein. Chaplin hat einst selbst gesagt, dass er mit seinem Film lediglich die Veränderungen seiner Zeit kommentieren wollte.

Egal ob gewollt oder nicht, Chaplins Meisterwerk „Moderne Zeiten“ ist ein nahezu humoristischer Fingerzeig, der nicht ohne Grund als Klassiker der Filmgeschichte bezeichnet werden kann.

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Info

Plakat des Films: Moderne Zeiten

Kinostart: 02.06.2005

Genre: Komödie