Kurzweilig-schrullige Sci-fi-Fantasie um eine Außerirdische, deren sich ein Geschwisterpaar annimmt.

Kinostart: 09.08.2007

Rainn Wilson
als Larry White

Joely Richardson

Joely Richardson
als Jo Wilder

Rhiannon Leigh Wryn
als Emma Wilder

Timothy Hutton
als David Wilder

Chris O'Neil
als Noah Wilder

Kathryn Hahn
als Naomi Schwarz

Marc Musso
als Harry Jones

Tom Heaton
als Wissenschaftler

Michael Clarke Duncan
als Agent Broadman

Kirsten Williamson
als Sheila Broadman

Megan McKinnon
als Wendy

Randi Lynne
als Julie

Handlung

Die nur durchschnittlich begabten Geschwister Noah (Chris O'Neil) und Emma (Rhiannon Leigh Wryn) finden bei einem Familienausflug eine seltsame Kiste. Die Gegenstände darin halten sie für Spielzeug, und Emma adoptiert ein sprechendes Stoffkaninchen, das sie Mimzy tauft. Auch ihre Eltern David (Timothy Hutton) und Jo (Joely Richardson) ahnen nicht, dass die Apparate aus der Zukunft stammen und zunächst die Intelligenz der Kinder steigern. Erst ein merkwürdiger Stromausfall alarmiert die örtlichen Behörden.

Kinderfantasie nach einer SF-Kurzgeschichte von Lewis Padget, in der zwei Kids übernatürliche Fähigkeiten erlangen, um die Zukunft der Erde zu retten. Die Kinderdarsteller begeistern, dazu gibt es Anklänge von Spielbergs "E.T.", Lewis Carroll und New Age.

Ein Ding aus der Zukunft fällt vom Himmel und in die Hände der Geschwister Noah und Emma. Sie taufen das sprechende Stoffkaninchen Mimzy, nehmen es mit nach Hause und verstecken es vor den Eltern. Zu deren Überraschung werden die beiden von Tag zu Tag klüger. Denn Mimzys Aufgabe ist es, den Fortbestand der Menschen und der Erde zu sichern.

Ein Ding aus der Zukunft fällt vom Himmel und in die Hände der Geschwister Noah und Emma. Sie taufen das sprechende Stoffkaninchen Mimzy, nehmen es mit nach Hause, verstecken es vor den Eltern und werden zu deren Überraschung von Tag zu Tag klüger. Denn bei Mimzy handelt es sich um eine Abgesandte aus der Zukunft, deren Aufgabe es ist, den Fortbestand der Menschen und der Erde zu sichern. Und das geht nur mit Hilfe unschuldiger Kinder, merkwürdiger Mandalas, die als Zugang zum Universum dienen, sowie jede Menge Energie.

Kritik

New-Line-Boss Robert Shaye präsentiert sich als Regisseur dieser kurzweilig-schrulligen Sci-Fi-Fantasie für Kids ungewohnt verspielt.

Eine pastorale Idylle steht am Beginn des Werks, dem Eröffnungsfilm des diesjährigen Generation-Programms der Berlinale. Eine üppige, aus der Vogelperspektive gefilmte Blumenwiese schmeichelt dem Auge, ein traumhaftes, nicht zu deutendes Versprechen, das der ambitionierte Kinderfilm in der Folge nicht immer einzulösen vermag. Ein Ding aus der Zukunft - teils Puppe, teils New-Age-Objekt - fällt vom Himmel. Die Geschwister Noah und Emma, natürlich und unverbraucht gespielt von Chris O'Neil und Rhiannon Leigh Wryn, finden es in einer Kapsel am Strand. Mimzy taufen die Kinder das sprechende Stoffkaninchen, das sich inmitten von allerlei anderem merkwürdigen Krimskrams verbirgt. Sie nehmen es mit nach Hause, verstecken es - wie bei "E.T." gelernt - vor den Eltern (Timothy Hutton und Joely Richardson) und werden zu deren Überraschung von Tag zu Tag klüger.

"Mimzy - Meine Freundin aus der Zukunft" ist eine schrullige, streckenweise nicht ganz schlüssige Adaption von Lewis Padgetts 1943 erschienener Science-Fiction-Story, die New-Line-Chef Robert Shaye mit viel Liebe in Szene gesetzt hat. Mimzy, so stellt sich heraus, scheint eine Abgesandte aus der Zukunft zu sein, deren Aufgabe darin besteht, den genetischen Fortbestand der Erde zu sichern. Unschuldige Kinder sind hierzu von Nöten, merkwürdige Mandalas, die als Zugang zum Universum dienen, sowie jede Menge Energie. Lewis Carrolls "Alice im Wunderland" lässt bei diesem Spiel mit der Logik grüßen, die diversen (lieben) Kino-Außerirdischen und auch die Hacker-Kids, die im Netz für Aufruhr sorgen. Ein Stromausfall, der Seattle lahm legt, ruft das Departement of Homeland Security auf den Plan, die Folgen sind (gebremste) Action, Chaos und das übliche Wettrennen gegen die Zeit.

Flott mixt Shaye die Genres, verspielt wie ein Kind, ganz abgestimmt auf die jugendliche Zielgruppe. Das Tempo ist hoch, auf die Gesetze von Physik und Mathematik wird keine Rücksicht genommen, der Funfaktor betont, wo es geht. Den Sympathieträger unter den Erwachsenen gibt der "Green Mile"-Hüne Michael Clarke Duncan als Agent Nathanial Broadman, den unfreiwilligen Spaßvogel, den liebenswerten, esoterisch angehauchten Naturwissenschaftslehrer Rainn Wilson aus "Die Super Ex". Negativ anzumerken gilt das aufdringliche Intel Product Placement - aber das dürfte den Kids reichlich egal sein. geh.

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Info

Plakat des Films: Mimzy - Meine Freundin aus der Zukunft
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 09.08.2007

USA 2007

Länge: 1 h 36 min

Genre: Komödie

Originaltitel: The Last Mimzy

Regie: Robert Shaye

Drehbuch: Bruce Joel Rubin, Toby Emmerich

Musik: Howard Shore

Produktion: Robert Shaye, Michael Phillips

Kostüme: Karen Matthews

Kamera: J. Michael Muro

Schnitt: Alan Heim

Ausstattung: Barry Chusid

Website: http://www.mimzy.de