Ungewöhnliches Coming-of-Age-Drama über ein todkrankes Mädchen, das sich abseits der Klischees bewegt.

Kinostart: 08.10.2020

Die Handlung von Milla Meets Moses

Eigentlich wollte die schwerkranke Milla mit dem Drogensüchtigen Moses, der sie am Bahnhof regelrecht umgehauen hat, nur ihre Eltern schockieren, doch am Ende sollte alles anders kommen als gedacht. Milla, die an einem schweren Krebsleiden leidet, ist eine eher rebellische Teenagerin und macht wonach ihr gerade der Sinn steht. Ihre beiden Eltern, der Psychiater Henry und die Pianistin Anna, lassen ihr ihre Eskapaden für gewöhnlich auch durchgehen, solange sie sie glücklich machen. Bei dem Herumtreiber, Drogenabhängigen und Gelegenheitsdealer Moses stößt ihr Verständnis jedoch langsam an seine Grenzen.

Als sie allerdings bemerken, dass Moses ihrer Tochter mit seiner unkonventionellen Art guttut und sie sichtlich glücklich macht, akzeptieren sie ihn trotz ihrer Bedenken. Und auch Milla, die Moses zunächst eigentlich nur für ihre Zwecke einspannen wollte, verliebt sich schließlich in den viel älteren chaotischen Schulabbrecher, mit dem sie nicht nur das Leben, sondern auch die Liebe entdeckt.

Milla Meets Moses - Ausführliche Kritik

Hört man die Worte Coming-of-Age-Drama und todkrankes Mädchen in einem Satz hat man unweigerlich Bilder und Titel von Filmen im Kopf, wie „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ oder „Drei Schritte zu dir“. Beide Filme waren sehr erfolgreich, aber eben auch sehr berechenbar und nach Schema F ablaufend. Schön zu sehen daher, dass „Milla Meets Moses“ ein ganz anderer Coming-of-Age-Film über ein krebskrankes Mädchen ist, der mit den gängigen Klischees bricht und das Thema auf seine ganz eigene Art beleuchtet.

Dies fängt an bei der eher rebellischen Hauptdarstellerin Milla, gespielt von Eliza Scanlen, die sich nichts gefallen lässt und ihre eigenen Regeln im Leben aufstellt. Noch prägender ist wohl jedoch die Figur des Moses, die hier von Toby Wallace verkörpert wird. Im Gegensatz zu den sympathischen männlichen Hauptrollen der zuvor genannten Filme, die sich durch ihre Liebenswürdigkeit oder andere herausragende Eigenschaften auszeichnen, ist Moses so gar nicht das, was sich Millas Eltern wohl für ihre schwerkranke Tochter vorstellen. Trotzdem ist es eben seine ganz eigene und ungewöhnliche Art, die Milla glücklich macht.

Dies kommt dem Film der australischen Regisseurin Shannon Murphy ungemein zu Gute und verschafft dem Thema ganz neuen Schwung abseits ausgelutschter Klischees.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 08.10.2020

Genre:

Originaltitel: Babyteeth