Eine mutige Frau zieht in den Milchkrieg gegen die örtliche Genossenschaft.

Kinostart: 09.01.2020

Die Handlung von Milchkrieg in Dalsmynni

Mitten in der wunderschönen Einöde Islands betreiben Inga und ihr Mann eine Milchfarm. Allerdings sind sie hochverschuldet und als Ingas Mann plötzlich stirbt, steht sie nicht nur mit den Schulden, sondern auch der riesigen Farm alleine da. Trotzdem gibt Inga nicht auf und will die Farm fortan alleine führen. Doch mit der Kooperative steht ihr ein mächtiger Gegner gegenüber, der die Monopolstellung in der Branche für sich beansprucht und die örtlichen Bauern mit mafiaähnlichen Methoden bedrängt. Inga ist jedoch eine echte Kämpferin, die sich nicht so schnell unterkriegen lässt. Mit Hilfe von sozialen Medien und einer kleinen Schar mutiger Unterstützer zieht sie gegen die Kooperative in den Kampf und gründet ganz einfach ihre eigene Gegengenossenschaft. Mit manchmal unkonventionellen Mitteln, wie stinkende Jauche, zieht sie gegen die skrupellose Genossenschaft in den Milchkrieg.

Milchkrieg in Dalsmynni - Ausführliche Kritik

Eigentlich wurden Genossenschaften einmal gegründet, um die Bauern in ihrem Kampf gegen die großen Industrieunternehmen zu unterstützen. „Milchkrieg in Dalsmynni“ zeigt jedoch, was passiert, wenn diese einst positiven Vereinigungen korrupt werden und selbst damit beginnen die Bauern, die sie eigentlich unterstützen sollten, zu drangsalieren. Doch vielmehr zeigt der Film den mutigen Kampf einer Frau nicht nur ums eigene Überleben und für den eigenen Betrieb, sondern auch mit dem Verlust eines geliebten Menschen. Als ihr Mann plötzlich stirbt, muss die Protagonistin Inga nämlich nicht nur mit dem Tod ihres Partners klar kommen, sondern auch noch den Betrieb eigenhändig aus den Schulden holen.

„Milchkrieg in Dalsmynni“ zeigt neben der beeindruckenden und manchmal etwas düsteren und melancholischen Landschaft Islands auch eine herausragende schauspielerische Leistung Arndís Hrönn Egilsdóttirs als Milchbäuerin Inga. Nach „Sture Böcke“ nimmt sich der isländische Regisseur Grímur Hakonarson erneut dem Thema der isländischen Landwirtschaft an und zeigt damit nicht nur die Schönheit dieses uns doch so unbekannten Landes, sondern verdeutlicht zudem Leben und Mentalität der Menschen auf Island.

„Milchkrieg in Dalsmynni“ wurde bereits im Zuge des Toronto Filmfestivals gezeigt, bei dem der Film sowohl Kritiker als auch Publikum begeistern konnte, und läuft ab dem 09. Januar 2020 auch endlich in den deutschen Kinos an.

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Info

  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 09.01.2020

Island/Dänemark/Deutschland/Frankreich 2019

Länge: 1 h 32 min

Genre:

Originaltitel: Héraðið / The County

Website: https://www.alamodefilm.de/kino/detail/milchkrieg-in-dalsmynni.html