Volker Schlöndorffs gesellschaftskritische Verfilmung der gleichnamigen Novelle von Heinrich von Kleist.

Kinostart: 11.04.1969

Handlung

Im 16. Jahrhundert schwört Pferdehändler Michael Kohlhaas Rache, als zwei seiner Pferde beschlagnahmt werden, weil er sich weigert, ungerechtfertigten Zoll zu zahlen. Als seine Frau Lisbeth versucht, dem Kurfürsten eine Bittschrift ihres Mannes, in dem er gegen den offensichtlichen Willkürakt protestiert, persönlich zu übergeben, wird sie von der Lanze der Leibgarde des Fürsten versehentlich getroffen und getötet. Kohlhaas zettelt einen Aufstand an.

Kritik

Heinrich Kleists Novelle "Michael Kohlhaas" aus dem Jahr 1810 ist eine Parabel auf Gerechtigkeit, Korruption und Selbstjustiz, die ihre Zeitlosigkeit vor allem ihrem leichten Tonfall verdankt, den Volker Schlöndorff in seiner Adaption mit dem aktionsreichen, höchst dramatischen und tragischen Plot auf die Leinwand brachte. In einer kleinen Nebenrolle ist hier Rolling Stone Keith Richards zu sehen.

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Info

Plakat des Films: Michael Kohlhaas, der Rebell
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 11.04.1969

BRD 1969

Länge: 1 h 39 min

Genre: Drama

Originaltitel: Michael Kohlhaas, der Rebell

Regie: Volker Schlöndorff

Drehbuch: Volker Schlöndorff, Clement Wood, Edward Bond

Musik: Stanley Myers

Produktion: Rob Houwer

Kamera: Willy Kurant