Überdrehte Science-Fiction-Komödie über eine Crew von Außerirdischen, die ein Raumschiff in Menschenform bedienen und sich der Avancen der Damenwelt erwehren müssen.

Kinostart: nicht bekannt

Eddie Murphy

Eddie Murphy
als Dave Ming Chang / Kapit

Elizabeth Banks

Elizabeth Banks
als Gina Morrison

Gabrielle Union

Gabrielle Union
als Nr. 3 - Kulturoffizierin

Scott Caan
als Dooley

Ed Helms
als Nr. 2 - Stellvertreter des Kapit

Kevin Hart
als Nr. 17

Mike O'Malley
als Knox

Judah Friedlander
als Ingenieur

Marc Blucas
als Mark

Pat Kilbane
als Nr. 4 - Sicherheitsoffizier

Jim Turner
als Doktor

Austin Lynd Myers
als Josh Morrison

Handlung

So ungelenk, wie Dave Ming Chang (Eddie Murphy) durch die Straßen New Yorks stolpert, ahnt jeder, dass er noch nie in der Stadt war. Das ist nur die halbe Wahrheit: Dave ist kein Mensch, sondern ein Raumschiff, gesteuert von einer Crew kleiner Aliens. Ihr Captain (auch Eddie Murphy) sucht auf diese Art nach einem Stein, den sein Planet zum Überleben braucht. Bis sich Dave verliebt: In die schöne Gina (Elizabeth Banks), die dem komischen Vogel zu Hilfe eilt.

Komödiensuperstar Eddie Murphy ("Norbit", "Beverly Hills Cop") ist wieder nicht zu bändigen, wenn er in einem vollkommen absurden High-Concept-Spaß gleich in diversen Rollen die Zwerchfelle erschüttert. Überdrehte und fantasievolle Familienpackung rund um die inneren Werte.

Dave Ming Chang ist ein Neuankömmling in New York. Etwas an seinem steifen und ungewöhnlichen Verhalten legt nahe, dass er niemals wirklich in den Big Apple passen wird. Denn Dave ist kein Mensch, sondern ein nach dem Aussehen seines Kapitäns entworfenes Raumschiff, das von einer Crew von Außerirdischen gesteuert und durch die Straßen der Großstadt sowie die Unwägbarkeiten menschlicher Kommunikation gesteuert wird. Das geht, abgesehen von kleineren Unfällen, ganz gut. Bis Dave sich in eine attraktive Menschenfrau verliebt.

Dave Ming Chang ist ein Neuankömmling in New York. Etwas an seinem steifen Verhalten legt nahe, dass er niemals wirklich in den Big Apple passen wird. Denn Dave ist kein Mensch, sondern ein nach dem Aussehen seines Kapitäns entworfenes Raumschiff, das von einer Crew von Außerirdischen gesteuert und durch die Unwägbarkeiten menschlicher Kommunikation gelenkt wird. Doch Raumschiff Dave hat auch eine Aufgabe, eine für den Fortbestand seiner Art wichtige Kugel, zu finden - was das Ende der Menschheit bedeuten würde.

Kritik

In der haarsträubenden Science-Fiction-Love Story von Comedy-Spezialist Brian Robbins sorgt Eddie Murphy als menschliches Raumschiff in New York für Aufregung.

Neugierige Menschen im Kopf eines Schauspielers - das kennen wir aus "Being John Malkovich". Und dass es verdammt gefährlich sein kann, als Zwei-Zoll-Zwerg durch die große weite Welt zu laufen, wissen wir seit Leinwand-Experimenten wie "Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft". Recycelt man die Grundideen dieser beiden Filme, mischt sie ordentlich durch und fügt noch eine Prise Science-Fiction hinzu, dann ergibt dies eine unheimliche Begegnung der dritten Art. In diesem Fall der spaßigen, weil Eddie Murphy mit von der Partie ist, einst dauerquasselnder "Beverly Hills Cop", jüngst unter bösartigem Weib leidender Ehe-Knecht "Norbit". Als Wiedergutmachung für letztgenannten Prügelknaben-Part hat ihn Regisseur Brian Robbins in "Mensch, Dave!" (wieder) mit einer Doppelrolle belohnt - als Raumschiff und dessen Kapitän zugleich. Hä? Ein Mensch als Raumschiff? Der Herr, der hier im weißen Anzug hüftsteif durch New Yorks Straßen stapft, ist in Wirklichkeit ein Alien-Transporter in Menschengestalt - seinem leitenden Offizier Dave Ming Chang nachempfunden, der - winzig klein - seiner Crew im Innern der Körper-Kapsel Captain-Kirk-gleich Befehle erteilt. Ziel der Mission: unsere Wasser-, respektive Salzressourcen.

Das klingt alles wesentlich schräger und abgedrehter als es sich im Endeffekt präsentiert. Denn die Autoren Bill Corbett und Rob Greenberg, letzterer einst Gag-Schreiber für "Frasier", haben es verstanden, ihr Drehbuch zu "erden", es mittels einer Liebesgeschichte sowie diverser Nebenstränge, etwa um einen UFO-gläubigen Cop (Scott Caan), leicht(er) zugänglich zu machen. Sie setzen auf Witz und Sentiment, brauchen Fantasy und Spezialeffekte nur als Rahmen. Stichwort: Family Entertainment - und das im wahrsten Sinn des Wortes.

Für Daves Mensch-Werdung ist nämlich die alleinerziehende Gina (Elizabeth Banks) verantwortlich. Ins Aquarium ihres Sohnes Josh (Austyn Lind Myers) ist jener geheimnisvolle Stein geplumpst, den Dave unbedingt zurückhaben muss, will er seinen Auftragt erfüllen. Und wo eine Frau ist, ist die andere bekanntlich nicht weit. In diesem Fall die (eifersüchtige) Kultur-Offizierin Nr. 3 (Gabrielle Union), die schon lange eine Auge auf ihren smarten Kommandanten geworfen hat.

Spätestens da laufen im "Gehirn" von Dave - wie einst bei Woody Allens "Was Sie schon immer über Sex wissen wollten..." - die uniform gekleideten Helferlein Amok, derweilen die Tricktechniker in Sachen Größenunterschiede zeigen, was sie so können. Aber das ist nichts im Vergleich zum Übereffekt Eddie Murphy selbst. Wenn er als Roboter durch den Big Apple stolpert oder mit schriller Stimme den "Saturday Night"-Hit "Stayin' Alive" zum Besten gibt, versteht man, warum er 2007 für "Dreamgirls" für einen Oscar nominiert wurde. geh.

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Info

Plakat des Films: Mensch, Dave!
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: nicht bekannt

USA 2008

Länge: 1 h 31 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Meet Dave

Regie: Brian Robbins

Drehbuch: Rob Greenberg, Bill Corbett

Musik: John Debney

Produktion: David T. Friendly, Jon Berg, Todd Komarnicki

Kostüme: Ruth E. Carter

Kamera: J. Clark Mathis

Schnitt: Ned Bastille

Ausstattung: Clay A. Griffith

Website: http://www.menschdave.de

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