Kinostart: nicht bekannt

Die Handlung von Melissa P.

Weitgehend ohne Kontakt zum in der Ferne schuftenden Vater wuchs Melissa in einem Haushalt mit Mutter und Großmutter auf. Jetzt beginnt sie sich für Knaben zu interessieren und versucht ihr Glück beim machohaften Dorfschönling Daniele, der sie prompt benutzt und wegwirft. Frustriert beschließt Melissa, es den Kerlen fortan gleich zu tun. Sie wird nur mehr auf die eigenen Vorteile achten, Männer manipulieren, doch niemals lieben, und vor allem viel Sex haben. Und dann darüber ein Buch schreiben.

Kritik zu Melissa P.

Frei nach einer die italienische Nation wahlweise erschütternden oder erheiternden Bestseller-Lebensbeichte der bei Drucklegung siebzehnjährigen Melissa Panarello aus dem gutkatholischen Sizilien inszenierte Jungregisseur Luca Guadagnino ein einfühlsames, atmosphärisch stimmiges, ohne amerikanische Teeniefilmzoten und -mätzchen auskommendes Heranwachsendendrama randvoll mit durchaus gewagten Sexszenen in bester italienischer Tradition. Hochwertige Ergänzung, ein Tip für scheuklappenfreie Kulturmenschen.

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Info

Plakat des Films: Melissa P.

Kinostart: nicht bekannt

Italien 2005

Genre: Drama

Originaltitel: Melissa P.

Regie: Luca Guadagnino

Drehbuch: Luca Guadagnino

Produktion: Claudio Amendola, Francesca Neri

Kostüme: Antonella Cannarozzi

Kamera: Mario Amura

Schnitt: Walter Fasano

Ausstattung: Gianni Silvestri