Kinostart: 04.06.1992

Die Handlung von Meine Tochter gehört mir!

Als alleinerziehende Mutter und Assistenzärztin ist Ruth im ständigen Termindruck zwischen Krankenhaus und Kinderkrippe. Doch die Freude an ihrer kleinen Tochter ist Ausgleich für den Alltagsstreß. Als ihr griechischer Ex-Gatte auftaucht, entbrennt ein erbitterter Streit um das Sorgerecht für Sofia. Nikos will wieder heiraten und dem Kind in Griechenland eine "richtige" Familie bieten. Natürlich pocht Ruth auf ihr mütterliches Recht, und Nikos entführt Sofia kurzerhand nach Griechenland. Die fassungslose Ruth begreift, daß sie mit legalen Mitteln dort nichts ausrichten kann. Als alle Versuche, Nikos zur Rückgabe der Tochter zu bewegen, scheitern, engagiert sie einen zwielichtigen "Rückhol"-Experten.

Kritik zu Meine Tochter gehört mir!

"Wenn die Liebe geht, was kommt dann?" fragt sich Regisseurin Vivian Naefe und nimmt sich damit einem vor allem für Kinder unerfreulichen Thema an. Mit vollzogener Scheidung nämlich ist die Schlacht um die lieben Kleinen noch lange nicht geschlagen. Ihr flüssig erzähltes, auf einer Zeitungsmeldung basierendes Zeitgeist-Drama setzt da an, wo "Kramer gegen Kramer" aufhört. "Columbus" Georges Corraface und Barbara Auer ("Café Europa") überzeugen im Beziehungskrieg. Mit dem Aspekt der Ausländer-Ehe und dem Ausgeliefertsein im Rechtsbereich des Heimatlandes des Ehemannes dürfte der im Kino wenig erfolgreiche Film wie geschmiert auf der "Nicht ohne meine Tochter"-Videoschiene laufen.

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Info

Plakat des Films: Meine Tochter gehört mir!
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 04.06.1992

Deutschland 1992

Länge: 1 h 35 min

Genre: Drama

Originaltitel: Meine Tochter gehört mir

Regie: Vivian Naefe

Drehbuch: Vivian Naefe, Walter Kärger

Musik: Hubert Bartholomae

Produktion: Regina Ziegler

Kamera: Gernot Roll